RTS Unternehmertalk mit Josef Aichinger
Shownotes
Gast: Josef Aichinger, Gründer von RTS Regionalfernsehen Host: Carmen Aichinger Format: RTS Unternehmertalk Themen: Unternehmertum, Regionalität, Medien, Mut, Verantwortung, positive Berichterstattung, Salzburg
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00:00:06: Herzlich willkommen zum RTS Unternehmertalk.
00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die etwas bewegen – mit Unternehmerinnen und Unternehmern, die nicht nur über Erfolg sprechen sondern auch über den Weg dorthin.
00:00:20: Denn eines ist uns besonders wichtig.
00:00:23: Menschen kommen in den Medien oft nur dann vor wenn etwas schiefläuft Wenn es Probleme gibt oder negative Schlagzeilen.
00:00:31: wir wollen das bewusst anders machen.
00:00:35: Wir wollen die Geschichten dahinter sichtbar machen, den Mut, die Entscheidungen, die Herausforderungen und auch die Zweifel.
00:00:42: Die Unternehmertum wirklich ausmachen!
00:00:46: Mein Name ist Carmen Aichinger und ich begleite sie durch diesen Podcast.
00:00:51: Und wir starten diese Reihe mit einem Unternehmer der genau diese Haltung lebt und er es möglich macht dass es den Unternehnertag überhaupt gibt.
00:01:01: Ihm ist es ein echtes Anliegen Unternehmen eine positive Bühne zu geben und sichtbar zu machen, was alles entsteht wenn Menschen Mut haben ihren eigenen Weg zu gehen.
00:01:14: Wir sprechen heute mit dem Gründer von RTS Sepp Aichinger.
00:01:18: Lieber Sepp, danke dass du dir die Zeit nimmst für dieses Gespräch mit mir.
00:01:22: Ja auch vielen Dank für deine Zeit!
00:01:25: Sepp Du hast ein sehr bewegtes Leben hinter dich...hinter dir Und ich möchte zuallererst Wissen, wie dein Weg von Gasten, wo du ja geboren und aufgewachsen bist, dich noch Salzburg geführt hat.
00:01:43: Da brauchen wir jetzt schon eine halbe Stunde.
00:01:46: Aber der Weg... Wenn es zu
00:01:48: lange wird, werde ich die unterbrechen?
00:01:51: Der Weg war wirklich ein besonderer.
00:01:54: Ich habe nach der Handelsschule angefangen am Gemeindeamt in Gasten zu arbeiten.
00:02:03: Das ist an und für sich ein Job, den man ein Leben lang macht.
00:02:06: Wenn man ein Gemeindepediensteter ist.
00:02:08: Und ich hab halt da zu dieser Zeit sechstausend Schilling verdient.
00:02:16: Und das war also wirklich nicht viel.
00:02:18: Ich habe meistens mehr gebraucht als ich verdient habe... ...und das ist halt, wenn man so achtzehn- neunzehntzwanzig ist, nicht unbedingt von Vorteil!
00:02:30: Wie ich zum Bundesheer gekommen bin, gab es einfach die Möglichkeit, dass man als Unusortat nach Zypern oder Golanhöhen gehen kann.
00:02:38: Und Golan hat mich nicht so interessiert.
00:02:40: aber Zybern habe ich mir gedacht, Sonne geinsel das gefällt mir, hab mich da gemeldet und bin auch dran gekommen konnte dann dort zweieinhalb Jahre bleiben.
00:02:52: Viele haben am Anfang gesagt, du spinnst!
00:02:54: Du kannst nicht einen sicheren Job aufgeben.
00:02:57: Das war neunzehn-sechsundsiebzig.
00:02:59: Neunzehneunzebzig ist das gewesen und ich habe mir gedacht ja wenn man gut ist kann man länger auch bleiben und war eigentlich immer sehr selbstbewusst und positiv dass das funktionieren kann.
00:03:13: und so ist es auch gewesen Da unten.
00:03:17: Unusultat bekam dann dort noch einen besseren Job, durfte für den Regierungskommandanten alles aufbereiten und auch dem englischen Schriftverkehr habe meine Englischkenntnisse wesentlich verbessert.
00:03:32: Das war auch ganz gut und war durch zweieinhalb Jahre sehr viel erleben dürfen.
00:03:38: Und so der Tod meines Vaters, der mit zweiundfünfzig Jahren plötzlich an einem Herzversagen gestorben ist hat mich dann irgendwie aus dem Dritt gebracht und ich wollte dann wieder zurück.
00:03:52: Ich lernte in Zypern eine Schwedin kennen, mit der habe ich zusammengelebt, eineinhalb Jahre schon und es war sehr, sehr eine besondere Situation.
00:04:06: Wir haben im türkischen Teil unser Abortmorge gehabt und haben dort gelebt.
00:04:12: Es war einfach dann nicht möglich, dass sie da weiter blieb.
00:04:16: Sie ist über den griechischen Teil eingereist und so musste ... wurde ja gesagt, sie musste auf der Stelle zurück nach Schweden und ich habe gesagt, das ist aber wirklich blödlich.
00:04:27: Ich hab sie geliebt und wollte, dass die da bleibt.
00:04:32: Natürlich gab es dann nicht viele Möglichkeiten.
00:04:37: Die einzige Möglichkeit war heiraten, dass sie da bleiben kann.
00:04:41: Und dann habe ich gesagt ja gut wie geht das?
00:04:43: Habt ihr gefragt ob sich das tun würde.
00:04:45: und das war ein Mittwoch und am Freitag haben wir vor einem englischen Standesamt geheiratet.
00:04:52: Wir mussten nicht einmal Ja sagen.
00:04:53: der Standesbeamte hat nur gesagt now you are married You can kiss your bride also Sie sind verheiratete, küssen Sie Ihre Brot!
00:05:01: Das war eigentlich auch und ich hab mir gedacht nachdem ich hier auf der Gemeinde gearbeitet habe Wir haben kein Aufgebot nicht gemacht.
00:05:08: Wer weiß gilt das überhaupt in Österreich?
00:05:11: Die Sache ist, wie die Heiratserkunde übersetzt war und ich das Geld bekommen habe – die Hälfte fürs Heiraten gab es in Österreich damals Geld.
00:05:24: Dann wusste ich dass es auch gilt und das war auch so.
00:05:27: Ich bin dann in der Zeit lang nach Schweden mit ihr gegangen, das war aber nicht so erfolgreich.
00:05:38: Mir hat es dort nicht so gefallen.
00:05:40: Ich habe geglaubt, Schweden ist gleich wie Österreich.
00:05:42: Es ist aber nicht Österreich.
00:05:44: Mich hat zurückgezogen in die Heimat und die Konnella hat gesagt sie geht mit mir nach Österreich Und sie will dort der Studium fertig machen.
00:05:55: Sie hat Psychologie studiert und gesagt getan Wir sind eben dann nach Salzburg gegangen, weil wir geglaubt haben dass wenn wir nach Steier gehen das vielleicht nicht so gut ist.
00:06:07: Und in Salzburg kann man studieren und das haben wir auch durchgezogen.
00:06:15: Wie es halt so ist hat sie ja auch in Salzburger nicht zu gut gefallen und ich habe dann dreizehn Jahre insgesamt beim Salzburger Wirtschaftsverband der Fleischer gearbeitet.
00:06:29: Handwerksgeschick oder dieses geschäftliche Geschick gelernt, wie man mit Kunden umgeht und aus einem kleinen Geschäft ein größeres macht.
00:06:39: Wie man Dinge ein bisschen aufbaut weil du hast dir da eigentlich eine kleine Abteilung beim Flascherverband groß gemacht?
00:06:48: Ja ja das war eigentlich.
00:06:50: ich war so oft in meinem Leben Querenzstärker habe mir Wissen angeeignet.
00:06:57: Es gab ja neuen Fleischergenossenschaften und wir haben das dann doch mit Tirol, mit Steiermarkt, mit Kärnten sind alle dazugekommen.
00:07:06: Und das haben wir aufgebaut und ich habe eben verschiedenste Bereiche in diesem Unternehmen auch weiterentwickelt.
00:07:13: Das ist einfach ... hab mir eine LTV-Umstellung, das gab es ja dann auch, dass man alles digitalisiert hat schon.
00:07:20: Das war... haben wir damit begonnen und meine ehemalige Frau war Apothekerin, die ich dann kennengelernt habe in Salzburg.
00:07:38: Nachdem die Gunilla in Schweden wieder war, haben wir in Abtenau die Apotheke gekauft und das war so das erste größere Unternehmen.
00:07:50: Ich habe dann dort einen Urzmarketingverein gegründet.
00:07:54: Ich war Vizeprägermeister, ich war Tourismusobmann, ich bin Aufsichtsratvorsitzender der Ferienregion Lammertal und zuletzt auch Geschäftsführer der Abde-Nauer Bergbannen.
00:08:09: Das waren so zwanzig Jahre, wo ich eigentlich sehr viel Erfahrung gesammelt habe geschickt auch zeigen musste.
00:08:21: Ich hatte auch eine kleine VinoDec im Mordszentrum von Abtenau, das war auch eine sehr schöne Erfahrung und ich habe sehr vieles gemacht.
00:08:30: Also sozusagen tausend Sassassepp?
00:08:34: Tausend sassar nicht!
00:08:36: Ich glaube man braucht immer gewisse Portionen Mut und Überzeugung dass etwas funktioniert und die hatte ich immer.
00:08:44: Du warst ja oft Quereinsteiger.
00:08:46: Du hast eigentlich Bergbahnen, das ist ein Metil würde man meinen, sollte man gelernt haben.
00:08:55: Wie war das für dich wie du da angefangen hast?
00:08:57: Ja es war ganz einfach.
00:08:59: wir hatten in Abtenau die Problematik dass man in den Bergbahnen investieren musste also dass die Bahn neu gebaut wurde werden musste und es war sehr schwierig die Finanzierung aufzustellen und ich war in dieser Zeit als Vizibürgermeister habe eine Gruppe zusammengestellt die einfach geschaut hat, dass wir diese Finanzierung aufstellen.
00:09:21: Und ich war nie immer an erster Stelle sondern ein zweiter, dritter oder vierter Stelle.
00:09:25: aber wir haben das hinbekommen und dass wir die Finanzierung ausstellen und dass die Bahn neu gebaut wurde.
00:09:32: Gleich nach einem halben Jahr wurde der damalige neue eingesetzte Geschäftsführer wieder freigestellt weil er glaube ich geglaubt hat Wir sind flacher Und wir sind aber nur eine kleine Bergbahn gewesen.
00:09:50: und dann sind sie an mich herangetreten, haben gesagt du musst Geschäftsführer werden.
00:09:56: Ich habe gesagt ich hab keine Ahnung also ich kann da nicht Geschäftsführer werden, ich kann das nicht.
00:10:02: und haben gesagt aber du bist der einzige der diese... Bergbahn jetzt noch irgendwo in geregelte Bahnen bringt.
00:10:11: Und habe gesagt, okay ich mache das ein halbes Jahr, suche einen neuen Geschäftsführer und diese Übergangszeit die werde ich schon hinbringen.
00:10:20: Aus diesem halben Jahr ist es etwas länger geworden?
00:10:26: Wie war das dann gegen Ende deiner Zeit dort?
00:10:31: Ja vielleicht noch dazu.
00:10:33: Ich hab's deswegen gemacht weil Einfach Verbindlichkeiten da waren und ich konnte als Tourismusverband dann doch noch eine Beitragserhöhung herbeiführen, dass wir diese Verbindlichkeit abdecken konnten.
00:10:48: Und ich hatte natürlich viele Ideen.
00:10:50: Ich bin ja nicht in Abdenaussitzen geblieben sondern habe mir viele andere Bergbahnen angeschautet Ist ganz egal, wo ich hingekommen bin.
00:10:59: Ich kann mich noch gut erinnern der Cornel Grundner aus Leo Gang da bin ich hingefahren und gesagt das was du da hast ist sensationell!
00:11:06: Und sie haben mir alle irgendwo ein bisschen weitergeholfen haben mir Tipps gegeben was ich machen kann was ich tun kann und so kommt man einfach weiter wenn man sich umhört und umschaut und dass habe ich einen Konzept fertiggestellt, wo ich geglaubt habe.
00:11:22: Da können sich die Bergbahnen gut weiterentwickeln weil so eine kleine Bergbahn kann man nicht einfach sagen wir machen das gleich wie alle anderen und ich hatte da meine Ideen und ich glaube dass das heute noch relevant ist wenn man das so macht ab denn er hat einen guten Rennhang eine Winterrodelbahn eine Sommer Rodelbahn und darauf kann man eigentlich gut aufbauen.
00:11:47: leider sind sie heuer insolvent geworden.
00:11:50: Das ist einfach schade, aber ich denke dass es gut weitergehen wird und ich hoffe das es jetzt einmal einen Geschäftsführer dann gibt der sich längere Zeit hält weil... Ich bin ja auch nur gegangen weil ich keine Unterstützung hatte.
00:12:05: du brauchst einfach du kannst das nicht alleine schaffen.
00:12:08: Du brauchst die Unterstützung aus dem Ort aus der Gemeindepolitik.
00:12:12: Und die hatte ich einfach nicht.
00:12:14: und darum habe ich gesagt jetzt bin ich fünfzig Jetzt mache ich noch einmal irgendetwas Neues.
00:12:20: Und
00:12:22: da ist dann eigentlich aus einem Frust heraus die Idee des Fernsehsenders entstanden, wenn ich mich richtig erinnere?
00:12:31: Ja, Fruste!
00:12:32: Es gab ein paar so einschneidende Erlebnisse, aber eines war das vielleicht das Einschneidenste.
00:12:38: Ich war auch ob man der Spurtonion ab den Naher und es gab einen.
00:12:43: Eine Weltkappwoche richteten sehr oft den Weltkap der Körper und Seebehinderten aus.
00:12:49: Und in dieser Weltkappe Woche hatte der ORF schriftlich zugesagt, dass er kommt und einen Beitrag machten.
00:12:54: Die hauptsponsoren Flughafen Salzburg und Borsche hatten uns höhere Sponsorgelder dazu gesagt wenn der ORFA kommt.
00:13:01: also da sieht man auch die Wirkung der Medien.
00:13:05: Wer nicht gekommen ist war der ORF, weil Herrmann Meier das erste Mal nach seiner Verletzung wieder schief angegangen ist.
00:13:12: Alle Kameras müssen noch flacher und es geht sich leider nicht aus dass wir da kommen.
00:13:17: und ich war da wirklich böse frustriert auch ein bisschen mit mir selber weil ich nach wie vor der Meinung bin hätte ich am selben Tag die Idee gehabt zum Hermann Meier zu sagen kannst du nicht diesen armen Teufeln helfen, die nicht schon in Glück hatten.
00:13:34: Dass das Bein gerettet wurde und ich glaube bin überzeugt dass er das gemacht hätte.
00:13:40: aber darum mache ich nicht nur dem OFD im Vorwurf sondern auch mir selber dass sich nicht schnell genug in meinem Denken oder mit meiner IOT war das weiterzuspinnen.
00:13:51: Ja wenn es nicht so gewesen wäre würde es heute wahrscheinlich ADS nicht gegeben Und deswegen war das vielleicht genau richtig so.
00:13:59: Aber wie ist es dann zu RDS gekommen?
00:14:02: Ja, ich habe nachdem mir die Entscheidung nicht schwer gefallen ist, die Abde-Nauer Bergbahnen zu verlassen.
00:14:10: Ursprünglich habe ich geglaubt da gehe ich in Pension.
00:14:13: aber wie gesagt wenn der Rückhalt nicht da ist das tut man sich doch nicht länger an.
00:14:17: vor allem ich war fünftig und wusste ich sollte noch fünfzehn Jahre etwas tun habe ich einen Freund in Oberösterreich entsteuert, der schon fünfzehn Jahre einen regionalen Fernsehsender-Betrieb hat.
00:14:34: Mit dem hatte ich immer wieder Kontakt und den rief ich an und sagte jetzt wurde Salzburg TV Servus TV.
00:14:40: wir haben in Salzburg keinen regionalen Sender.
00:14:43: Könntest du mir helfen dass wir da in Salzburger einen regional fernsehssender gründen?
00:14:48: Und dann hat sich zuerst etwas gezieren und gesagt, ich weiß nicht ob das jetzt eine gute Idee ist.
00:14:55: Du hast überhaupt keine Ahnung.
00:15:00: Ich melde mich schon
00:15:00: wieder.".
00:15:01: Und ein paar Wochen später hat er sich gemeldet und gesagt,"Ich hätte da eine Idee und ich könnte dir da helfen und wir können da reden".
00:15:14: Und ich sagte okay, passt!
00:15:16: Was muss ich denn jetzt tun, wenn ich so was gründen will?
00:15:19: Was passiert
00:15:19: da?".
00:15:19: Ich habe gesagt zuerst brauchst du einmal eine Möglichkeit dass du deinen Fernsehsender irgendwo senden kannst.
00:15:27: Also in Salzburg habt ihr ein gut zusammenhängendes Kabelnetz.
00:15:32: gehst dann mal zur Salzburger Gähe und sagst ihnen das ob sie dich einspeisen, dass du das machen kannst.
00:15:38: Und gesagt getan.
00:15:39: und ich dachte ja dann rufe ich halt dort an ganz naiv angerufen und gesagt, grüß Gott!
00:15:46: Mein Name ist Sepechinger.
00:15:49: Ich hätte gerne einen Fernsehsender in Salzburg gegründet und würde gerne mein Programm bei euch einspeisen.
00:15:57: Geht das?
00:15:58: Und dann haben sie gesagt, aha ja, also ich komme noch sabtenau, was haben Sie bisher mit Medien zu tun gehabt?
00:16:06: Wie sagt nichts?
00:16:08: Und wie stellen Sie sich das vor?
00:16:09: und habe Ihnen ein bisschen erzählt?
00:16:11: Dann haben Sie mir nur gesagt Wissen Sie was?
00:16:15: Gehen Sie einmal zum Herrn Christian Struber, der wollte schon vor Jahren einmal ein gemeindefernsinn installieren.
00:16:25: Reden Sie mit dem einmal und wenn sie mit ihm geredet haben und ihr vielleicht zusammenarbeiten könnt dann melden Sie sich wieder!
00:16:34: Und das habe ich auch wieder gemacht, hab den Christian Struber angerufen.
00:16:38: Der war eigentlich auch von dieser Idee ganz angetan und wir haben beschlossen dann gemeinsam mit dem Christian Schotter-Steier uns zu treffen um das einmal zu besprechen.
00:16:50: Das war eigentlich im Juli... ...zweitausendneun in Monze.
00:16:56: bei der Autobahnraststation haben wir uns getroffen.
00:16:58: Wir sind eben von Salzburg bis Monze und er von Steiernach nach Monze gefahren und innerhalb von drei Stunden war uns eigentlich nicht klar, dass wir das machen.
00:17:08: Und so ist das entstanden!
00:17:12: Das ist echt der spannende Geschichte und es durchzieht eigentlich deinen Werdegang immer wieder.
00:17:19: du hattest eine Idee Du hast mit Menschen gesprochen, du hast dir irgendwie Profis geholt gefragt wie hast du das gemacht?
00:17:31: mit deinem Handgeschick das umgesetzt.
00:17:34: Das ist eigentlich für Unternehmer ein ganz wichtiges
00:17:38: Tun,
00:17:39: dass man das auch so macht.
00:17:40: Man muss nicht für alles ein Studium haben oder eine Lehre oder sonstiges sondern man kann auch so Visionen in die Umsetzung bringen.
00:17:50: Ja ich glaube es ist alles so.
00:17:52: wenn du jetzt einen Studium hast dann hast du einmal eine Basisausbildung aber wenn du dann irgendwo bei einer Firma bist Einfach einbringen.
00:18:01: In der Firma musst du einfach dieses Wissen lernen, das muss dir helfen und die müssen dich unterstützen.
00:18:08: also ich glaube immer.
00:18:10: Du musst alles einmal wieder von vorne lernen und man braucht eine gewisse Basisausbildung, ein Basiswissen und je länger man unterwegs ist und je längere man initiativ ist umso einfacher geht.
00:18:25: Ich glaube man braucht in irgendeiner Form ein Unternehmer gehen.
00:18:30: Es sind nicht alle Menschen geeignet, das zu tun.
00:18:33: Du brauchst das Verantwortungsgefühl wenn du heute sagst ja ich habe heute zehn fünf zwei hundert tausend Mitarbeiter dass du weißt du bist für die verantwortlich.
00:18:44: du stehen da Familien dahinter und das war nicht immer einfach.
00:18:50: also ich hab das auch des Öfteren gehabt und das war ja nicht immer nur ein Honiglecken, sondern es gibt einen Auf- und einen Ab.
00:18:57: Und dafür muss man sich auch verantwortlich fühlen weil ich der Meinung bin wenn man als Unternehmer seine Mitarbeiter entsprechend motiviert dann bekommt man sehr viel zurück.
00:19:13: Und das ist ja das Wesentliche, weil wenn ich jetzt denke, ich wäre alleine da diesen Fernsehsender.
00:19:19: Das ging ja nicht!
00:19:20: Wenn du nicht in genau diesen Bereichen die Leute hast dann kannst du das vergessen.
00:19:27: Es war am vierten November Zwei-Tausendneuen Da ist die erste Sendung ausgestrahlt worden.
00:19:33: Was war es für dich für einen Moment?
00:19:37: Ja... Es war schon ein besonderer Moment.
00:19:41: Wir waren da in einem ehemaligen Schläckermarkt, in der Hernau haben wir das begonnen und es war ja auch.
00:19:48: der damalige Landeshauptmannstellvertreter.
00:19:51: Wilfried Haslauer ist auch vor Ort gewesen und hat uns beglückwunsch zu unserem neuen Fernsehstaat.
00:20:01: sehr, sehr einfach wenn ich jetzt zurückblicke was wir da gehabt haben.
00:20:05: Wir hatten ein grünes Tuch hinten aufgehängt, wir hatten keinen Teleprompter sondern einen Fernseher.
00:20:10: dann musste man halt ein bisschen mehr weiter nach rechts schauen.
00:20:15: Jedenfalls bei unserer zehn-Jahresfeier war der Wilfried Hasel auch wieder als Landeshauptmann und hat mir gesagt Ich ziehe meinen Hut weil ich habe damals geglaubt wie ihr angefangen habt.
00:20:28: das ist eine Geldvernichtungsaktion
00:20:32: Das werden sich wahrscheinlich viele gedacht haben.
00:20:34: Und ich glaube auch, das Konzept, das du hinter dem Fernsehsender gestellt hast ist ein einmaliges Konzept weil Medienleben von Schlagzeilen, Medienleben vom Bad News bringen immer Zuhörer zu sehr oder Leser und du hast genau das Gegenteil auf den Weg gebracht.
00:20:57: Ja, es haben ein paar Freunde zu mir gesagt so.
00:21:00: Das was du denkst das wird nicht funktionieren und ich war einfach wirklich überzeugt dass das nicht so ist weil wir haben in Salzburg ein gut funktionierendes Vereins- und Gemeindeleben und das abzubilden.
00:21:13: Das wollen ja die Leute.
00:21:15: Das ist genau die Emotion.
00:21:18: und wir haben ein Paar Treler Wo ich das sehe, wo die Leute ins Wasser gesprungen wird.
00:21:26: Wo man beim Skifahren ist, wo Feste gefeiert werden, wo man bei Unternehmen ist, die besondere Entwicklungen durchgemacht haben.
00:21:35: Also da saß alles!
00:21:36: Ich hab in diesen fünfzehn-sechzehn Jahren jetzt so viel lernen und sehen dürfen also... ...ich bin wirklich ja
00:21:43: beseelt.".
00:21:44: Und begeistert?
00:21:44: Das merkt man richtig wenn du drüber sprichst.
00:21:47: Also dein Credo ist gewaltfrei und positiv Und genau das willst du jetzt auch mit dem Unternehmerbordcast machen.
00:21:56: Darum hast Du diese Sendung jetzt auch ermöglicht, weil Du möchtest... Was möchtes Du?
00:22:04: Einfach Unternehmen vor den Vorhang bringen!
00:22:07: Ich habe vielleicht ein kleines Beispiel.
00:22:09: Es gab einen kleinen Unternehmer, der hatte ein Feuerwerk.
00:22:14: Der war in Abdenau für alle Touristen unterwegs und ist mit dem Pferde gespannt, durch das Tal gefahren.
00:22:25: Und ich glaube es gab ganz viele glückliche Menschen die er da auf seinem Kutschbock oder hinten in seinem Wagen mitgehabt hat.
00:22:34: und der Rupert Lana war einfach ein wunderbarer netter Mensch und das erste Mal wieder in der Zeitung war weil er ein Pech gehabt hat, weil er einen Gurt nicht verwendet hat, der nicht gehalten hat.
00:22:51: Er ist gerissen als zu Boden gestürzt und war und ist gestorben.
00:22:57: Und das ist ja gar nicht das Traurige an dieser Geschichte für mich.
00:23:00: Wenn etwas Grausliches passiert dann kommt... kommen die Medien und dann bringst du sie nicht weg.
00:23:08: Und das ist eigentlich das Traurige für mich, weil es gibt so viele wunderschöne Momente wo Leute lachen, wo sie Freude haben – und das brauchen wir alles als Gesellschaft, dass wird das nicht mehr berücksichtigen in unserer täglichen
00:23:23: Berichterstattung.".
00:23:25: Ja, das ist die Emotion auch irgendwo ins positive zurück, weil gerade wenn man uns überall nur Krieg und Terror und alles Mögliche hört.
00:23:34: Dann freuen sich die Menschen auch, wenn sie mal was anderes hören und vor allem etwas aus der Umgebung.
00:23:40: Das ist ja auch das Regionale, das dir so wichtig ist.
00:23:44: Was bedeutet die Regionalität im Wesentlichen?
00:23:49: Ja, Regionalität ist unser Leben!
00:23:51: Regionalität is das, was wir täglich tun.
00:23:54: Weil ich glaube, wenn wir keine Feuerwehr, keine Musikkapelle oder keinen Sportverein hätten... dann wäre unser Leben eigentlich oder unsere Gesellschaft eine abendsählige.
00:24:05: Also da bin ich einfach überzeugt, dass das alles nicht funktionieren würde und ich glaube es ist das Wichtigste und wir haben eh so viele negative Sachen.
00:24:13: und wenn ich mir das jetzt einschaue, wenn wir nicht endlich wieder in eine andere Stimmung kommen, dass wir als Gesellschaft nicht wieder mehr Lebensmut haben.
00:24:22: Wir leben im schönsten Land der ganzen Welt!
00:24:24: Da bin glaube ich einfach.
00:24:27: Alle Leute schauen in Salzburg, das ist unser Lebensraum da können wir leben.
00:24:32: und wir tun wie wenn es jeden Tag irgendwas Schlimmes gibt und dass alles nicht funktioniert.
00:24:40: Achtzig Prozent funktionieren ja!
00:24:42: Und ein paar Prozent werden immer nicht funktionieren.
00:24:45: und wenn man hundert Menschen hernimmt, ja es wird immer zehn sein geben die mit nichts zufrieden sind, die nichts wollen.
00:24:55: Die Medien schmeißen sich genau auf diese zehn Prozent.
00:24:59: Jetzt darf ich vielleicht das letzte Beispiel bringen, wie die Politik so funktioniert, dass sie hergehen.
00:25:08: Es geht um eine Abstimmung... Was vor zwei, drei Jahren war zu einer Mönchsberg-Garage.
00:25:15: Ich möchte das Thema nicht aufmachen, dass es gut oder schlecht ist.
00:25:18: Die Tatsache ist, dass zwanzig Prozent hingegangen sind zu dieser Abstimmung und abgestimmt haben.
00:25:24: Und von diesen zwanziger Prozent waren dafür oder waren gegen diesen Mönchsberg Ausbau.
00:25:32: Heute gehen diese Befürworter dieser Aktion hin und sagen, vierundachtzig Prozent der Salzburger waren dagegen.
00:25:40: Das stimmt nicht!
00:25:42: Zwarzig Prozent sind hingegangen und von diesen zwanzig Prozent waren das
00:25:45: v.a.,
00:25:46: also wir wären immer mit zu Halbwahrheiten gefüttert, und das wird groß aufgebaut und aufgedrückt.
00:25:52: Und dass Panale das was unser Leben ausmacht, kommt eigentlich immer zu kurz.
00:25:57: Das ist für mich das Wichtigere.
00:26:00: Ich glaube es ist eine gute Intention um den Salzburgerinnen und Salzburgern auch zu zeigen was sich in Ihrem Land auch Gutes abspielt sozusagen.
00:26:12: Was bedeutet jetzt für die Unternehmer, dass du sie vor den Vorhang holen möchtest?
00:26:19: Ich glaube es gibt ganz viele Unternehmer.
00:26:23: Du brauchst dann Mut und ich glaube das ist vor allem, dass wir in unserer Gesellschaft brauchen diesen Mut und Erfahrung und diese Höhen und Tiefen.
00:26:32: Es geht ja nicht immer nur nach oben.
00:26:34: Du hast den Wellentalen, wie so der Ozean.
00:26:37: Es geht auf und es geht hinunter.
00:26:40: Und ich glaube genau die Unternehmer ... Die können das auch ganz gut vermitteln.
00:26:48: Die haben Erfahrung, wie man umgeht mit Stresssituationen oder so.
00:26:53: Die sind das eigentlich wirklich gewohnt und die können uns Geschichten erzählen und vielleicht auch junge Menschen begeistern.
00:27:00: dass sie sagen werde unternehmer schau dass du was machst daraus weil ich glaube dass wir nicht mit der dreißig stundenwoche erfolgreich sein werden Das bin ich überzeugt.
00:27:13: Da bin ich ja überzeugt, dass das nicht funktionieren wird.
00:27:17: Reden wir noch ein bisschen über die Medienlandschaft.
00:27:19: Die hat sich in den letzten Jahren auch sehr verändert.
00:27:22: Was ist für dich da die größte Herausforderung?
00:27:27: Die größten Herausforderungen sind zu überleben!
00:27:30: Es ist einfach dieser Social-Media-Bereich.
00:27:33: der hat viele Menschen infiziert, sogar mal jeder glaubt... So wie es früher geheißen hat, was in der Zeitung steht.
00:27:43: Das stimmt und heute gehen viele die sehen was auf Felsburg und Instagram ist Was ich da sehe das stimmt.
00:27:50: Und wenn ein Krokodil einen Elefanten frisst dann glauben sie dass auch und dass da mittlerweile bis zu sechzig Prozent Fake Nachrichten sind.
00:27:58: das ist eigentlich schlimm und wir müssten einfach drüber nachdenken was wir Wo investieren?
00:28:05: Weil wenn ich denke, dass viele Leute das Geld nur in diesem Social-Media Bereich investieren und glauben... Was ist das
00:28:12: Marketingbudget?
00:28:13: Das Marketingbudgets im Wesentlichen.
00:28:16: ...wo wir unsere Freunde über den Teich finanzieren Dass es wichtig ist, dass es auch eine breite mediale Gesellschaft hier in Österreich gibt.
00:28:28: Dann müssen wir darüber mal nachdenken und das sollte vielleicht auch... ...müssen wir auch mehr die Leute dazu anregen darüber nachzudenken.
00:28:35: was mache ich?
00:28:36: Was tue ich?
00:28:37: Und wem gebe ich mein Geld?
00:28:39: Also du würdest das willkommen heißen wenn die Leute auch mit dir ihre Werbung sozusagen umsetzen würden.
00:28:46: Ja, gut.
00:28:47: Ich meine wir sind ja nicht alleine!
00:28:50: Ich glaube das es wichtig ist dass es diese Medienvielfalt gibt.
00:28:53: Da habe ich auch ein kleines Beispiel.
00:28:56: Wir haben einmal... da war ein Konzert auf der Karkogelhütte in Abdenau vom Volkslichtkorps und es wurde überall beworben und ich war eigentlich ganz froh, dass wir nicht die einzige News haben.
00:29:08: Wir beworfen müssen, hat der ORF beworgen müssen, haben verschiedenste Zeitungen beworven und am Ende des Tages Bei dieser Veranstaltung waren dann die Mitwirkenden und ein paar Verwandte oben.
00:29:20: Und was war der Grund?
00:29:22: Nebel!
00:29:23: Es gab einfach Nebel bis auf fourteenhundert Meter, und keiner, der geglaubt hat, der fährt jetzt auf die Kalk-Hogelhütte und hohr sich dieses Konzert an ist da hingegangen, weil es nebelig war – du kannst auch nichts dafür.
00:29:37: Das ist halt immer das Wichtigste, wenn man's tanzt und ich höre einfach viele.
00:29:44: Kolportiert wird, dass du heute eine breite Medienvielfalt hast.
00:29:48: Das ist für mich einfach wichtig.
00:29:49: Ich alleine bin nicht wichtig!
00:29:51: Ich freue mich natürlich über alles.
00:29:53: Wir haben mit uns zusammenarbeitet aber die Alleienzelle gemacht werden wir nie sein.
00:29:59: Ja es braucht dann Medienmix sozusagen.
00:30:03: Weil jedes Medium hat seine Zielgruppe und da hat man ein großes Ganze.
00:30:08: wenn alle gemeinsam das machen würden Wie schaut es jetzt mit RTS weiter aus?
00:30:16: Gibt's schon irgendwas, was sich demnächst ändern wird.
00:30:19: Gibt es Veränderungen?
00:30:21: Ja, Veränderung sind Christian Stubb und ich.
00:30:27: Wir haben alle das Pensionshalt, der erreicht ist, schon über fünfundsechzig.
00:30:34: Und ich glaube man muss einfach schauen auf die Nachfolge glaube ich ein ganz gutes Nachfolgeteam bereits hinter uns und da schauen wir jetzt, dass die jetzt in die Verantwortung kommen lassen, dass sie das weitermachen.
00:30:52: Schauen natürlich auch, dass sich vielleicht noch weitere Leute bei uns beteiligen, dass wir breiter aufgestellt sind.
00:31:02: aber grundsätzlich ist für mich dieser Teil einen anderen Weg gehen.
00:31:12: Eine Verjüngung sozusagen auch?
00:31:14: Ja, genau und da sind wir auf einem sehr guten Weg.
00:31:18: Wir haben ein sehr gutes junges Team.
00:31:21: Wie viele Mitarbeiter hast du?
00:31:24: Derzeit haben wir so fünfzehn Mitarbeiter und sechs sieben frei berufliche Mitarbeiter also doch schon.
00:31:33: Ich denke, es sind die Leute immer wieder überrascht.
00:31:35: Wenn Sie fragen, da sind ja fast zwanzig Leute.
00:31:38: Wir haben schon ein relativ großes Team und sind nicht alle vollzeit beschäftigt aber doch alle sehr nah dabei.
00:31:47: Was zeichnet dein Team aus?
00:31:50: Mein Team zeichnt aus dass sie eigentlich mit wirklich Herzblut, mit Kreativität viel weniger technischen Möglichkeiten wie große Sender haben, soviel herausholen.
00:32:09: Weil ich höre mich immer wieder auch um und das was wir machen ist unser Programm, das ist technisch und redaktionell sehr gut gemacht und ich glaube das ist das Wichtigste.
00:32:21: Und das teuerste sind ja die letzten drei, vier, fünf Prozent, Die wirklichen Profis sehen, die wir als Otto-Normalverbraucher beim Fernsehen so nicht sehen.
00:32:33: Und wir machen wirklich... Sie sind alle mit einem Herzblut dabei und das ist einfach das Wichtigste und sie haben alle ein gutes Feedback.
00:32:40: und wir haben halt auch Leute, die sie weiterentwickeln.
00:32:44: und das wenn du es ja sehr froh!
00:32:47: Wenn Du heute so die Umschaust zurückblickst an Deine Anfänge wie sie das alles entwickelt hat was geht Dir dadurch den Kopf?
00:32:58: Was geht mir da durch den Kopf?
00:32:59: Ich meine, wie alles im Leben.
00:33:02: Man hat Glück und man hat Pech.
00:33:06: Und vielleicht würde man die eine oder andere Entscheidung heute anders treffen.
00:33:11: Aber wir haben uns bis zum Jahr zwanzig, also die ersten zehn, elf Jahre wirklich sehr gut entwickelt und haben das auch wirtschaftlich sehr gut hingebracht.
00:33:21: Also dass wir positiv unterwegs waren und eigentlich hat mich ... hat uns die Pandemie.
00:33:28: Unser Geschäftsfeld ist zerbrochen.
00:33:33: Es gab keine Veranstaltung, es gab kein Fußballspiel oder Basketballspiel.
00:33:38: Es gibt keine Veranstalten und du bist von einem Tag auf den anderen praktisch weg.
00:33:44: Wir haben uns genau an dem Tag entschieden in die Studios von Servos TV zu übersiedeln wo wir die dreifache Größe hatten und wir waren überzeugt dass wir uns mit einer Weiterentwicklung dass wir da uns wirklich weiterentwickeln könnten und war am Anfang einfach abgekloppt.
00:34:05: Die Pandemie ist in drei Monaten vorbei, dann können wir richtig durchstarten.
00:34:08: Das haben
00:34:09: alle geglaubt!
00:34:10: Die Wirklichkeit war eine andere und es gab dann Probleme mit den Förderungen die nicht zustande kamen und weiß ich was alles?
00:34:18: Und dann hast du diese Ideen und konntest sie nicht umsetzen und das... Du weißt es einfach nicht, aber wenn ich das gewusst hätte, hätte ich anders entschieden.
00:34:28: Dann wäre ich einfach in meinem kleinen Studio geblieben und das wäre sich auch vielleicht ein paar Jahre später.
00:34:36: Und das wäre wirtschaftlich besser gewesen!
00:34:39: Jetzt haben wir halt das und wir schauen dass wir mit unserem jungen Team das so weiterentwickeln und dass sich das wirtschaftliche wieder gut ausgeht.
00:34:48: Danke lieber selbst für deine offenen und ehrlichen Einblicke in dein Unternehmertum nicht nur im RTS, sondern auch dich als Person.
00:34:58: Und bei dir sieht man wirklich – wenn man eine Idee hat, braucht es Ausdauer sehr viel Mut und Zuversicht damit man vorwärts kommt, auch wenn's schwierig wird.
00:35:09: Ich danke dir!
00:35:11: Vielen Dank für das Gespräch.
00:35:12: Danke schön.
00:35:15: Und genau darum geht es beim RTS-Unternehmer Talk die Geschichten hinter den Unternehmen sichtbar zu machen.
00:35:22: Die Entscheidungen, die Herausforderungen und das, was Menschen antreibt ihren eigenen Weg zu gehen.
00:35:30: Danke fürs Zuhören!
00:35:31: Und bis zum nächsten Mal beim RTS Unternehmertalk.
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