RTS Unternehmertalk mit Claudia Bruckschwaiger

Shownotes

In dieser Ausgabe des RTS Unternehmertalks ist Claudia Bruckschwaiger zu Gast. Sie ist Geschäftsführerin von swohlwahr und beschäftigt sich mit menschenzentrierter Strategie, Innovation und der Frage, wie Unternehmen Produkte, Services und Prozesse so entwickeln, dass sie in der Praxis wirklich funktionieren.

Im Gespräch mit Carmen Aichinger erklärt sie, warum technische Machbarkeit allein nicht ausreicht und weshalb der Blick auf die tatsächlichen Nutzerinnen und Nutzer entscheidend ist. Gerade in der Industrie werden Maschinen, Softwarelösungen und Prozesse oft hochkomplex entwickelt. Wenn dabei aber die Menschen fehlen, die später damit arbeiten müssen, entstehen Lösungen, die zwar technisch beeindruckend, aber im Alltag schwer nutzbar sind.

Claudia spricht darüber, wie Human-Centered Strategy Unternehmen helfen kann, bessere Entscheidungen zu treffen, Fachkräftemangel mitzudenken und mentale Überlastung zu vermeiden. Außerdem geht es um UX, Akkreditierung, Strategiearbeit und darum, warum gute Innovation nicht mit einem Trend beginnt, sondern mit einem klaren Verständnis für Menschen, Ziele und konkrete Handlungsfelder.

Auch persönlich gibt Claudia Einblicke in ihren Werdegang: vom Grafik- und Kommunikationsdesign über Start-up-Erfahrung bis hin zur Gründung von swohlwahr gemeinsam mit ihrem Mann. Eine Folge über Klarheit, Verantwortung und die Frage, wie österreichische Unternehmen in einer komplexen Welt bessere Produkte und resilientere Strukturen schaffen können.

Transkript anzeigen

00:00:06: Herzlich willkommen zum RTS-Unternehmer Talk.

00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die sich intensiv mit Themen beschäftigen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht greifbar sind aber einen großen Einfluss auf Unternehmen Entscheidungen und Entwicklungen haben.

00:00:21: gerade in der Industrie wo Prozesse Innovationen und wirtschaftliche Dynamiken eng zusammenspielen wird es immer wichtiger Zusammenhänge zu verstehen unter dem richtigen Blick auf Entwicklungen zu haben.

00:00:35: Heute haben wir eine Gesprächspartnerin zu Gast, die genau hier ansetzt.

00:00:40: Mit ihrer Arbeit unterstützt sie vor allem Industriebetriebe dabei neue Perspektiven zu gewinnen, Klarheit zu schaffen und komplexe Zusammenhänge besser zu erfassen.

00:00:50: Liebe Claudia Brugschweiger schön dass du heute bei mir bist.

00:00:53: Freut mich sehr das ich darf als Herrendorf vielen Dank!

00:00:56: Es wohl war hat es in einem knackigen Workshop geschafft, dass wir bedarfsorientierte Innovationen neu denken.

00:01:03: Hat ein Kunde von dir auf der Webseite bei dir geschrieben.

00:01:07: Svolvar,

00:01:08: was

00:01:09: bitte heißt das?

00:01:12: Ja gute Frage!

00:01:13: Also Svolvar ist einfach aus einem Zufall entstanden weil uns eigentlich kein besserer Name eingefallen ist außer unseren Punkt zu verstärken.

00:01:21: Sagen wir mal so also weil es Svolva war dass es wichtig ist Menschzentrum zu arbeiten und wenn wir das in der Kommunikation immer wieder ein bisschen mithören ist vielleicht nicht schlecht.

00:01:32: Das ist dann, wer redet über etwas und das wohl war.

00:01:35: Genau!

00:01:37: Und genau so geht es hier in die Unternehmen.

00:01:39: Dein Mann und du?

00:01:40: Ihr beide

00:01:40: habt dieses Unternehmen gegründet.

00:01:42: Wann?

00:01:43: Äh... ...zweitausendzwanzig haben wir's gekründelt also genau während Corona.

00:01:47: Also es war alles ein bisschen tricky aber... ...eineinundzwanzigs schuldigung, eineinund zwanzig war es.

00:01:52: Aber wir waren einfach der Meinung dass es genau der richtige Zeitpunkt ist um sowas zu starten.

00:01:57: Und was macht ihr mit «Zwohl War» jetzt?

00:02:01: Mit Zvolva machen wir Human-Centered Strategy.

00:02:04: Das ist was, wo sich viele im ersten Moment eben nichts vorstellen können – das war ein hervorragendes Intro und es hat alles so super zusammengefasst!

00:02:13: Unternehmen bauen im Moment Produkte, Services und Systeme Nehmen das immerhin so der Gesamtheit.

00:02:21: Und häufig aber ohne dabei den Menschen zu berücksichtigen, also das heißt sehr viele Ingenieure bauen eine Maschine.

00:02:28: Ende des Lieds ist es aber dass viele Menschen das dann nicht verwenden können.

00:02:31: Also die Endnutzer sozusagen.

00:02:34: Es ist zu kompliziert oder wir haben der Fachkräftemangel verändert Dinge und so weiter.

00:02:40: Mit der Human-Censored Strategy starten wir bei Unternehmen sehr früh wirklich schon in der Strategie oder in der Portfolioplanung zu schauen, haben sie die richtigen Informationen um auch wirklich gut Innovationen treiben zu können.

00:02:54: Oder wirklich gute Maschinen bauen zu können oder Produkte.

00:02:57: Also es kann ja alles sein von einer App, sagen wir so über ganz normale Maschienen oder Prozesse oder was auch immer und wir unterstützen Unternehmen dabei die richtungen Prozisse aufzubauen.

00:03:08: welche Personen brauchen Sie an welcher Position im Prozess?

00:03:14: damit sie die richtigen Informationen dann auch gut verarbeiten können.

00:03:17: Und wie gehen Sie die Prozesse durch, damit am Schluss das beste Ergebnis rauskommt?

00:03:21: Mit dem Sie sich idealerweise Geld und Zeitsparen.

00:03:24: Wie kann man das jetzt praktisch vorstellen in einem Betrieb?

00:03:28: Was wäre für dieser Betrieb, den man jetzt gut erklären kann, damit jemand mit keinem Dunst zum Richt zu diesem Thema weiß, worum es geht?

00:03:38: Also wir arbeiten... von Startups bis hin zu Konzernen.

00:03:42: Also wir arbeiten mit unterschiedlichen Unternehmensgrößen und das macht in Wirklichkeit eigentlich keinen Unterschied, mit wem wir arbeiten.

00:03:48: Uns geht es grundsätzlich darum immer dort wo der Mensch mit etwas anderem interagiert macht es Sinn die Prozesse auf diese Personen sozusagen anzupassen damit Menschen besser arbeiten können.

00:04:00: Und wir gehen dann in ein Unternehmen und schauen uns an, meistens sind Innovationsprozesse oder es sind Digitalisierungs-Prozesse.

00:04:08: Wie können wir digital oder analoge Prozesse, die jetzt da sein, besser digitalisieren?

00:04:15: Dass sie einerseits robust laufen aber dass auch Menschen sich sozusagen abgeholt fühlen oder Transformations-Prozesse ausrechnen?

00:04:23: So

00:04:23: das der Mitarbeiter, der an der Maschine steht weiß besser weiß, wie er damit umgehen kann?

00:04:32: Entweder wie das Produkt am Schluss gebaut wird.

00:04:34: Das ist das eine.

00:04:35: oder wie zum Beispiel sogar Prozesse im Unternehmen gebaut werden, damit die Mitarbeiter da klar kommen damit.

00:04:42: Wir haben zum Beispiel relativ viele Unternehmen, die aktuell in einem Transformationsprozess nach dem anderen sind und Mitarbeitende sind dann frustriert, haben Ängste weil Sie nicht wissen, wo sie sich unter Umständen platzieren.

00:04:58: Wo bin ich danach?

00:04:59: Ist es noch meine Kompetenz?

00:05:00: Darf ich noch da

00:05:01: sein?".

00:05:02: Viele Unternehmen entlassen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:05:04: Und das senkt natürlich die Motivation und vor allen Dingen auch die Produktivität im Unternehmen.

00:05:09: Wir gehen dann rein und schauen uns an wie sind die Prozesse aktuell aus?

00:05:14: Wie können wir die Prozess unter Umstand verwestern bis zur Organisationsentwicklung aber immer auf den Bedürfnissen der Mitarbeitenden ob jetzt in der Maschinenhalle oder im Büro, wie auch immer.

00:05:27: Aber wir schauen uns natürlich an was braucht das Unternehmen?

00:05:30: Was sind die Stakeholder und die Business-Bedürfnisse?

00:05:33: Und was dann auf der anderen Seite?

00:05:34: die Mitarbeiterbedürfnisse und die Matchma sozusagen?

00:05:37: Und daraus entwickeln Sie dann einen Gesamtprozess, der dann funktioniert?

00:05:41: Ich suche noch irgendwie einem konkreten Beispiel, wie man das Ding festmachen kann, dass so jemand mit wenig Dunst so wie ich, maschinell oder technologisch versteht was da gemeint ist.

00:06:01: Also wenn wir zum Beispiel nehmen mal einen Industriehersteller die bauen große Maschinen.

00:06:07: das sind zum Teil also entweder zu groß wie keine Ahnung ein Kühlschrank können aber so groß werden wie ein Einfamilienhaus und es dauert natürlich relativ lange bis man das ganze konzipiert hat und bis das wirklich gut funktioniert.

00:06:22: Aber es gibt trotzdem immer Menschen, die mit dieser Maschine arbeiten müssen.

00:06:26: Und auf der einen Seite hat man diese Sales-Teams, also man hat immer unterschiedliche Domänen im Unternehmen, man hat die Ingenieure und das Sales-Team, das noch außen draußen gehen muss und mit den Käufern sprechen muss bei BtoB zum Beispiel.

00:06:39: Man hat Marketing, die das Ganze anpreisen oder erklären müssen was das genau macht.

00:06:47: Und häufig ist es so, dass eben die Kunden von diesem BtoB-Hersteller, die waren auf irgendeiner Messe und schauen sich an uns und sagen das ist richtig cool weil diese Maschine kann man mittlerweile mit drei Knöpfen bedienen.

00:06:59: Ganz toll!

00:07:00: Die kommen dann zurück und der Verkäufer kommt dann dorthin und spricht mit dem und sagt du ich möchte jetzt genau diese Maschinen haben, denn das haben wir dort gesehen und ihr erwartet es von dir, dass du das umbaust?

00:07:10: Und der Verkäufer möchte natürlich so viele Maschinen wie möglich verkaufen, kommt zurück ins eigene Unternehmen und sagt dann wir brauchen diese Funktionalität dieses Feature.

00:07:19: Spricht mit den Ingenieuren.

00:07:20: die Ingenieur sagen ja das laust ich schon umsetzen technisch ist es irgendwie mochbar.

00:07:25: Abgesehen von dieser technischen Machbarkeit gibt's aber noch eine zweite Ebene eben nicht nur die Technik sondern eben auch die Menschen die das am Schluss verwenden können müssen.

00:07:34: Das heißt dann das ist der Mitarbeiter des Kunden der diese neue Maschine dann bekommt, dass er das irgendwie anwenden kann.

00:07:45: Das heißt es ist nicht der Kunde, der es kauft oder unterschreibt sondern die Person, die da in der Maschinenhalle das Ding bedient.

00:07:55: und die Experten der menschenzentrierten Gestaltung also Human-Centered Design müssen eben darauf achten, die gehen dann in die Maschinenhalle und sprechen mit den Personen.

00:08:08: Und sagen was braucht ihr eigentlich?

00:08:10: Wie macht ihr das eigentlich?

00:08:12: wie schaut bei euch ein Prozess aus?

00:08:15: Dadurch dass sie sozusagen diese ganzen Informationen haben, wie diese Personen damit arbeiten können Sie es zurück tragen in die Gestaltung dieser Maschine und können dann mit den Ingenieuren gemeinsam diese Technologie entwickeln.

00:08:30: Und wenn man aber diese Gespräche mit den Endkunden weglost, also mit denen die... oder mit den Entnutzern, die wirklich mit dieser Maschine arbeiten.

00:08:39: Dann machen die Techniker das wo sie sagen, wir haben das von unserem Kund gehabt!

00:08:43: Der wünscht sich das und technisch ist es mochbar.

00:08:47: Wenn ich aber wirklich bei der Maschine bin und denen zuhör komme ich drauf, die brauchen das gar nicht.

00:08:53: Die können damit gar nicht arbeiten.

00:08:55: Wenn die nur drei Buttons haben dann oder nur drei Knöpfe sozusagen dann können die eigentlich das, was sie brauchen nicht in der Qualität ausführen, in der sie es eigentlich bräuchten.

00:09:08: Oder es ist dann doch zu kompliziertes zu machen weil wir zum Beispiel einfach Kräftemangel haben und nehmen die Experten, die dann nur vielleicht mit drei Knöpfen irgendwie das richtig machen sondern die dann sagen ok jetzt stehe ich wieder vom Door und habe keine Ahnung was das Ding von mir möchte weiß natürlich nicht gebaut ist Und darum geht es ungefähr und deswegen müssen wir sozusagen diese menschliche Expertise immer mit reinbringen und das immer gemeinsam bauen.

00:09:32: Also dieses menschzentrierte Gestalten, wie er das ja auch nennt hat dann eigentlich ist da so eine Art Schnittstelle oder zwischen dem Unternehmer, den Mitarbeitenden und dem Partnerunternehmen, das produziert sozusagen, zusammengefasst seit ihr sozusagen die Mentoren.

00:09:55: Ja, es ist immer ganz lustig.

00:09:56: Ich sehe es immer so ein bisschen wie eine Kracke!

00:09:59: Wir müssen uns von überall die Informationen holen... Wir haben einen Tisch und das sitzen die Techniker, da sitzt das Marketing, da sind Sales, da sieht's das Business sozusagen Und die diskutieren immer, welche Produkte man machen.

00:10:12: Es sitzt aber kein Kunde oder beziehungsweise es sitzt kein User am Tisch also kein echter Nutzer von dem Ding und wir als Human Center Designer oder Human Center Strategists sitzen mit einem Tisch und wir vertreten sozusagen den Blick von den Menschen die sagen wie können entweder damit arbeiten oder zum Beispiel nicht damit arbeiten?

00:10:31: Und dann sprechen wir mit den Technikern und sagen Wie können wir das so bauen dass die das verstehen?

00:10:37: Oder, dass sie zum Beispiel ganz ein großes Thema heutzutage ist die mentale Überlastung.

00:10:41: Immer mehr Menschen kommen ins Burnout

00:10:43: z.B.,

00:10:43: weil Produkte oder Prozesse so kompliziert gebaut sind... dass wir uns so sehr darauf konzentrieren müssen und keine Pausen mehr haben, weil immer dann haben wir dort nur irgendwann eine Aufgabe der Einerkunde oder irgendwas.

00:10:57: Dass wir keine Ruhezeiten mehr für das Hirn kriegen – und somit werden wir überlastet!

00:11:00: Und dies ist auch Teil sozusagen von unserer Arbeit.

00:11:03: Also du hast es jetzt angesprochen wie ein Kracke?

00:11:07: Ganz viele verschiedene Expertisen.

00:11:09: Woher bekommst du diese Expertisen?

00:11:11: Hast Du Dossenausbildungen gemacht oder wie ist Dein Werdegang in diese Richtung verlaufen?

00:11:18: Also grundsätzlich komme ich aus der Grafik-Kommunikationsdesign, also das heißt die Hörbervisuelle Gestaltung gemacht hat mir dann eben so diese drei D Animationen und diese Dinge gemacht und habe dann ein Start-up gegründet.

00:11:30: Da haben wir so etwas wie Google Maps für Unterwasser gemacht, das heißt wir um Unterwasser vermessen und haben daraus ein interaktives Spiel sozusagen gemacht.

00:11:38: Man hat dann wirklich durch dieses Riff durch tauchen können usw.

00:11:41: Und da bin ich das erste Mal damit in Berührung gekommen dass wir etwas bauen aber meine Nutzer und Nutzerinnen checken das irgendwie nicht.

00:11:50: Und gerade beim Tauchen also das ganze war eben für Taucher ist es ganz besonders wichtig, dass das natürlich auch sicher ist Weil wenn die in die falsche Richtung abbiegen und vielleicht weg von einem Boot oder weg vom Riff oder so tauchen, dann kann das sehr schnell gefährlich werden.

00:12:04: Und somit habe ich mir immer mehr damit auseinandersetzen müssen was brauchen eigentlich meine Nutzenden, damit sie viel besser verstehen worum es geht.

00:12:11: Das war sozusagen der Beginn dass Sie mit dort hin entwickelt haben.

00:12:15: Menschzentratische Gestaltung ist etwas die sich zusätzlich noch lernen muss.

00:12:18: also das heißt wir haben viele verschiedene Teilbereiche.

00:12:22: Da gibt es die Psychologen eben, die Researcher, die ganz am Anfang mit Menschen sprechen.

00:12:27: Dann gibt's die Prozessbauer – da würde ich ihm eher so dazuzählen mittlerweile – das heißt, ich schau, dass die Prozesse richtig sind und dass sie Menschen verstehen können und dass sich Menschen unterstützen.

00:12:40: Und dann gibt es die visuellen Designer, die dann zum Beispiel oftmals die schnelle Schnittstelle z.B.

00:12:45: von einer Maschine bauen oder App oder Software und am Schluss muss das natürlich nur getestet werden.

00:12:52: Das sind sozusagen die großen vier Blöcke, da gibt's noch ein paar Teilbereiche dazwischen für die man aber immer extra Ausbildung braucht eigentlich damit man das wirklich auf einem sehr hohen Niveau machen kann.

00:13:06: Anna kann alles, die sie so wie wenn ich zum Arzt gehe und sage ja, ich geh jetzt mal zum Orthopäden.

00:13:11: Und der soll immer mein Herz operieren.

00:13:13: Das funktioniert auch nicht so ganz.

00:13:15: Also brauchst du auch verschiedene Experten für eine Firma?

00:13:19: Sorge ich hat es einmal so banal gesagt Weil einer nicht alles kann.

00:13:23: Genau, das kann man sich natürlich auch zukaufen.

00:13:26: Da sage ich, was ist hier den ersten Research?

00:13:28: Also zum Beispiel gerade am Anfang mit diesen Nutzenden zu sprechen und da an Research zu machen wie man bei uns sagt rauszufinden was die wirklich brauchen welche Prozesse sie brauchen.

00:13:39: Das kann jetzt z.B.

00:13:40: von einer externen Firma relativ gut einkaufen, dann habe ich diese gesamten Informationen in Unternehmen und dann habe die Prozessmenschen, die sie mit den Technikern absprechen und sagen wie können wir das bauen?

00:13:49: Und dann kommen zum Beispiel die visuellen Gestalter und das Testing.

00:13:54: also das ausprobieren oder beziehungsweise... Klingt jetzt ein bisschen ausprobieren.

00:14:00: Im Endeffekt sind es sehr wissenschaftliche Disziplinen, also da brauche ich wirklich ein Studium, muss Statistiken kennen, muss richtige Fragestellungen kennen.

00:14:08: wenn ich falsch frag, kommt kreativ die falsche Antwort.

00:14:11: Das heißt sie muss da relativ gut ausgebildet sein.

00:14:13: aber auch diese Usability-Test sozusagen wie man sagt das muss immer da sein damit man dann wirklich weiß ob das was gebaut ist funktioniert.

00:14:20: Das kann ich mir auch wieder relativ gut einkaufen.

00:14:22: Also das heißt, ich muss nicht immer ein riesengroßes Team in meinem Unternehmen haben.

00:14:25: Wenn ihr großes Unternehmen habt ist es natürlich gut weil dann habe ich eine große Abteilung.

00:14:29: da kann ich dann immer die, die ich gerade brauche sozusagen reinziehen.

00:14:32: und

00:14:33: genau Du bist der Teil eines größeren Netzwerks

00:14:37: wo

00:14:37: diese Menschen auch untereinander vernetzt sind.

00:14:40: Den Namen werde man nie merken Aber du kannst ihn sagen.

00:14:45: Also dies ist die IAPUX.

00:14:49: Also das ist sozusagen der Akkreditierungsverband, das ist die International Accredation for UX Professionals.

00:15:07: Wir haben Experten aus der ganzen Welt, also von Südafrika über Asien, Amerika und auch viele in Europa, die zum Beispiel eine Ausbildung gemacht haben, die man im ersten Moment nicht mit den menschshzentrierten Gestaltungen in Verbindung bringen würde.

00:15:22: Das sind Psychologen

00:15:23: z.B.,

00:15:23: oder Ergonomen.

00:15:24: Und wir haben das jetzt öfter mal gehabt dass zum Beispiel ein Unternehmen sagt du musst jetzt als Zertifikat machen damit du beweisen kannst oder damit du diese Zusatzqualifikation vom UX Professionals hast Und der Psychologe denkt diese Entschuldigung.

00:15:38: Ich arbeite seit fünfzehn Jahren in dem Bereich, ich bin extrem gut ausgebildet habe ganz viele Zusatzausbildungen.

00:15:44: da werde jetzt nicht Entschuligungs- oder populiges Zertifikat machen wo ihr dann halt an Doggy irgendwo drinnen sitzt was oftmals aber relativ viel kost.

00:15:52: und das Akkreditierungsprogramm ist sozusagen eine Peer Review also das heißt Menschen die schon seit fifteen, zwanzig Jahren auch in diesem konkreten Bereich tätig sind Die schauen sie an, was hat dieser Experte sozusagen in seinem Leben gemacht?

00:16:09: Der reicht sozusagen seine Arbeiten ein.

00:16:11: Dann gibt es nur einen Gespräch des auf Standards-Berot weil wir unser gesamter Arbeit ist ja Es unterstützt mit ISO Standard sozusagen.

00:16:19: und dann sagen wir Ja diese Experte ist wirklich gut in dem was er tut Und kann sozusagen in den Bereichen gut arbeiten und das ist für viele Experten also UX Professionals wie wir sie nennen auch eine Möglichkeit, um zum Beispiel bessere Jobs zu kriegen.

00:16:35: Also es gibt auch Menschen die allein deswegen einen besseren Job bekommen haben weil sie eben eine Akkreditierung haben und nicht einfach nur entweder die Ausbildung oder Zertifikate, die leider sehr häufig schnell vergeben werden

00:16:49: So wie die Vagi zertifikatlich

00:16:50: sind.

00:16:51: Leider, und in dem Fall ist es wirklich ein Peer-Review also das heißt du musst... Das ist ein relativ langer Prozess, die Experten müssen da Dokumente erstellen, müssen das ganz gut aufbereiten Und diese Experten schauen sich das dann im Detail an.

00:17:04: und dann gibt es eben so eine persönliche Fragestellung oder persönliche Fragen Die dann die Experte beantworten müssen.

00:17:11: Es gibt aber eigentlich einen Betrieb der Sicherheit dass er weiß wenn von dieser Akkreditierungsstelle sozusagen.

00:17:19: Das Zertifikat ausgestellt wurde, dann weiß ich dieser Mensch hat die Qualifikation dafür wo ich ihn brauche.

00:17:26: Genau wir haben leider im Moment so ein bisschen das Problem dass wir Menschen als anderen Domänen haben zum Beispiel visuelle Gestalter.

00:17:37: Die sind extrem gut in dem Bereich, was sie tun.

00:17:39: Also die machen hervorragende visuelle Gestaltung aber um zum Beispiel eine Software zu bauen...

00:17:43: Was heißt visuelle gestaltung genau?

00:17:44: Grafikdesigner

00:17:45: z.B.,

00:17:46: die im Marketing arbeiten könnten, die Kampagnen gestalten können oder Bücher gestalten.

00:17:52: Eine interaktive Software zu gestalten ist aber nur ein bisschen schwieriger weil ich zum Beispiel auf spezielle Dinge achten damit gerade in so einem interaktiven Kontext Menschen nicht überfordert sind Und da gibt es ganz viele psychologische Hintergründe, die man dann wissen muss.

00:18:10: Es gibt aber viele Grafikdesigner, die jetzt im Moment in diesem Umbruch vielleicht keinen Job kriegen und sagen ich habe schon immer das gemacht was Menschen wollten oder was einer gefällt und wie auch immer... Ich mache jetzt IUI Design!

00:18:22: Oder ich mache jetzt IUX, das ist nur fast ein bisschen schwieriger weil sie von der visuellen Gestaltung sogar in die Prozessgestaltung gehen.

00:18:29: Und ein interaktiven Prozess zu gestalten ist wesentlich komplexer, weil man auf so viele Dinge achten muss.

00:18:37: Dann sagen die ja ich kann alles machen, denn ich spreche gerne mit Menschen und ich mache total gern Prozesse und visuell gestalten kann ich sowieso und testen durch auch, weil ich schau gerne dabei zur Videos machen und dann schreibe immer halt auf was diese machen oder wo die Fehler liegen oder wie immer.

00:18:51: Das ist natürlich problematisch, weil auf der einen Seite Wie ich es erst angesprochen habe, sind das einzelne Experten die das schon machen und die da jahrelange Ausbildung brauchen damit sie das überhaupt machen können.

00:19:02: Und auf der anderen Seite wenn ich selbst etwas gemacht hab dann weiß ich ganz genau wie das funktionieren muss.

00:19:10: Wenn ihr jemanden zuschaut dabei was macht ist passiert relativ häufig dass ich sage hat er falsch gemacht und die Person nimmt das wahr abends nur unterbewusst ist und somit verfälschte automatisch wieder diesen Test.

00:19:22: Also das heißt, es gibt sehr viele Details die man berücksichtigen muss und wenn ich das jetzt mal schnell mache und eh alles kann dann kann's mir leicht passieren dass ich nicht das qualitativ hochwertige Ergebnis für mein Unternehmen sozusagen schaffen kann.

00:19:37: Also eigentlich gar nicht so leicht in diesem Bereich zu arbeiten.

00:19:40: da braucht man auch vielleicht Lebenserfahrung dazu oder muss das nicht unbedingt sein?

00:19:46: Es ist hilfreich.

00:19:48: aber deswegen haben wir die Juniors.

00:19:49: also das heißt man muss immer irgendwo anfangen Und wenn die jungen Professionelser oder junge Menschen, dann müssen sie irgendwo mal starten und es ist immer ganz gut.

00:20:00: Wenn ich zum Beispiel ein Unternehmen, die trotzdem mitziehen kann und die müssen an die Domäne kennenlernen und müssen verstehen was sind die wichtigen Elemente, die z.B.

00:20:08: berücksichtigen muss, wenn ihr eine Maschine baut oder wenn ihr ein Software baut?

00:20:13: Aber natürlich je länger ich in dem Bereich arbeite umso eher habe dieses Domänenwissen oder verstehe auch Nutzende Verhalten sich hauptsächlich immer so oder hier haben wir Risiken, die man viel früher schon sozusagen abfangen können.

00:20:28: Trotzdem bin ich der Meinung das es extrem wichtig ist dass wir eben genau diese jungen Experten und Expertinnen relativ früh ins Unternehmen lassen und ihnen auch da was zutrauen können.

00:20:38: Das klingt sehr sehr spannend.

00:20:42: Ja deswegen unterricht ihr ja an der HTL in Salzburg.

00:20:45: Ich würde

00:20:45: grad auf dieses Thema kommen.

00:20:48: Genau, du unterrichtest auf der FH?

00:20:53: In der HTL.

00:20:54: Was unterrichtet du da?

00:20:56: Interaktionsdesign.

00:20:57: Genau das was du sozusagen dann... weil du bist ja die Direktorin von diesem UX-PA.

00:21:07: Das sind mehrere Organisationen, die sich um unterschiedliche Sachen kümmern.

00:21:13: Die EAPUX ist der Akkreditierungsverband wo wir sozusagen

00:21:19: Das ist der Berufsverband von diesen

00:21:24: UX-Professionals, also den Human Center Designern sozusagen.

00:21:28: Und

00:21:28: das ist ein Lobbing wird da gemacht für diese Berufsgruppen

00:21:32: so zu

00:21:33: sagen.

00:21:33: und dann gibt es den UXPA eine Stufe höher sozusagen?

00:21:40: Ich würde es parallel anziehen oder

00:21:41: parallel...

00:21:44: Uxper, UXPA ist sozusagen der Internationale Berufsverband.

00:21:49: Das heißt da gibt es in Deutschland und in den Niederlanden und im Portugal oder in den USA usw.

00:21:55: Und dort versammeln wir sozusagen alle Experten aus dem Bereich und sind sozusagen ein Mitgliederverband und schauen dass man die dort auch weiterbildet und dass diese Anlaufstelle haben.

00:22:08: Der Akkreditierungsverband ist sozusagen eine Schnittstelle zwischen Industrie Und diesen Berufsverband, wo wir zum Beispiel den Unternehmen erklären können, welche Qualifikationen braucht ein guter UX Professional.

00:22:26: Wir haben im Moment das Thema, dass viele Unternehmen Stellen-Ausschreibungen machen, wo sie – wie man bei uns sagt – Unicorn suchen.

00:22:34: Das heißt die eierlegende Wollmilchsaum, die alles können muss!

00:22:38: Der muss Research können und der muss die Prozesse können und sein können.

00:22:42: um Programmieren sollte er auch noch können und mit Kunden sollte er ansprechen können.

00:22:46: Und das ist natürlich viel zu viel.

00:22:47: und dann brauche ich eine Person, die es vielleicht dem ganzen Unternehmen macht und somit wird die Person relativ schnell überfordert und die Qualität ist nicht gut.

00:22:55: Und aus der Akkreditierung heraus können wir Unternehmen zum Beispiel beraten und können sagen, Schatz.

00:23:02: Damit ihr das in eurem Unternehmen gut implementieren könnt und auch wirklich qualitativ hochwertig arbeiten könnt – was wiederum das Unternehmen resilienter macht, Zeit- und Geldsport – braucht sie z.B.

00:23:14: diese Personen mit der und der Qualifikation.

00:23:19: der Akkreditierungsverband und zusätzlich, das ist jetzt gerade im Moment super spannende Zeit nämlich weil wir von der europäischen also von der EU-Kommission gibt es ein neues Projekt sozusagen.

00:23:32: Wir kennen ja alle Industrie four Punkt Null.

00:23:34: Das ist schon etwas das wir mal gehört haben.

00:23:37: Ich hab's sogar

00:23:37: in Aschur gehört.

00:23:38: Ja

00:23:38: genau!

00:23:39: Da geht's haptäglich um Automatisierung.

00:23:42: Der nächste Schritt ist aber Industrie Fünf Null, das bedeutet den Menschen wieder mit in den Gestaltungsprozessen einzubeziehen.

00:23:50: Weil sie merken nur Technologie bringt uns leider nicht weiter weil wir eben wie gesagt Produkte und Prozesse und Maschinen bauen die dann immer also die Menschen da nicht so wirklich gut verwenden können

00:24:04: oder auch nicht abholen bei Ihrem Stand, den Sie haben bei Ihren Wissenstand oder Ausbildungsstand.

00:24:10: Ja

00:24:10: genau, eben wie gesagt Fachkräftemangel und so weiter.

00:24:14: Und da ist Österreich zum Glück extrem stark drinnen.

00:24:17: das heißt wir haben diesen Verband Industrie-Fürnull wo viele und also mittlerweile schon einige Unternehmen drin sind die eben sehr menschzentriert arbeiten nämlich nicht nur die Produkte die sie bauen menschzentriert sein zu holen, weil manche sind einfach nur Hersteller von Produkten zum Beispiel.

00:24:35: Also die wird einfach irgendwo verwendet werden wo es jetzt keine besondere Usability braucht.

00:24:40: also das muss nicht irgendwie besonders einfach gestaltet sein, wenn ihr Seitenleiste von irgendeinem oder sie dann braucht es nicht besonders gestaltet Aber die sagen halt, sie möchten ihr ganzes Unternehmen menschzentriert gestalten.

00:24:56: Das heißt, die wollen schauen dass die Prozesse im Unternehmen so gut gebaut sind also das alle Mitarbeitenden auch wirklich gut damit klarkommen.

00:25:05: Das ist ja das was wir mit sowohl wahr hauptsächlich machen eben diese Prozessen gestalten.

00:25:09: und jetzt haben wir mehrere Ebenen eben diesen Verband Industrie für Null der sich mittlerweile viel mehr um Menschzentretige Staltung kümmern, wo ganz viele Unternehmen mittlerweile drin sind und das unterstützen.

00:25:21: Der ist wieder verknüpft mit den EU-Zielen.

00:25:23: Das heißt es ist etwas Internationales, wo wir uns in Europa ein bisschen besser zusammen finden können damit wir europäische Souveränität

00:25:31: usw.,

00:25:32: das ist jetzt ein ganz großes Thema.

00:25:33: Und der Akkreditierungsverband sozusagen unterstützt unter anderem eben diese Industrie Vier Null und die Mitgliederverbände sozusagen.

00:25:41: Also das heißt, wir bauen eine große Kette auf damit wir unsere Experten und Expertinnen an die richtigen Stellen in den, also in den oder an die Richtigen Positionen in den Unternehmen vermitteln können, damit die Unternehmen resilienter werden und die Mitarbeiternten auch wirklich hervorragend arbeiten können.

00:26:00: Ich glaube das war jetzt ein bisschen komplex aber...

00:26:03: Ja ich kann folgen Ich hoffe unsere Zuhörerinnen und Zuhäurer auch.

00:26:09: Schauen wir mal, was für Feedback wir bekommen.

00:26:11: Das wäre super!

00:26:12: Ja ich weiß es ist leider ein bisschen komplizierter Party.

00:26:15: Aber trotzdem glaube ich für jemanden der in diesem Bereich vielleicht tätig ist, der war schon von du sprichst... Was mich interessiert ist Europa ist ja irgendwie so ein bissel im Sandwich zwischendrin zwischen China und USA.

00:26:30: Wie siehst Du diese Entwicklungen?

00:26:33: auf europäischer Ebene.

00:26:34: Wie siehst du das rein drängen?

00:26:36: Was hast du da für Einblicke auch?

00:26:39: Im Moment haben wir, also ich sage es immer so die USA hat... Auch wenn's ein bisschen weniger wird.

00:26:45: aber die USA haben einfach wahnsinnig viel Geld!

00:26:47: Die haben so viele Investitionskapital, das ist ja das was in Europa immer kritisiert dass zu wenig Kapital da ist.

00:26:55: Aber die haben so viel Kapital, dass sie sagen fail fast.

00:26:58: Das heißt sehr schnell irgendwas ausprobieren und wieder scheitern und wieder ausprobierend und wieder Scheitern.

00:27:02: das ist sozusagen ein bisschen in deren Kultur Und viele sagen in Europa müssten auch zu denken Jetzt haben wir aber eben wie gesagt nicht unbedingt das kapital dass wir schnell mal scheittern können.

00:27:11: So ja

00:27:12: Die europäische kultur ist ja auch nicht eine des Scheiters wie wir wissen sondern eher eine sehr lang gewachsene die sich schwer bewegt,

00:27:23: oder?

00:27:23: Ja und wir müssen damit auch irgendwie klarkommen.

00:27:25: Wir können jetzt nicht einfach sagen ja wir müssen es schneller unserer Mindset ändern.

00:27:29: Und auf der anderen Seite haben wir China.

00:27:31: Das heißt in China war sehr lange unsere Workbench wie man so schön sagt.

00:27:35: das heißt wir haben was entwickelt und in China ist es dann gebaut worden und dann ist es wieder zu uns zurückgekommen.

00:27:41: aber man darf natürlich nicht unterschätzen dass sich im kina dass in China wahnsinnig viel Know-how aufgebaut wurde, in der Zeit.

00:27:47: Und das die natürlich auch Maschinen entwickeln und dieser vom extrem hohen Standard.

00:27:53: Das heißt, in Europa sind wir jetzt gerade so ein bisschen in der Zwickmühle.

00:27:57: Wie können wir uns damit weiterentwickeln?

00:28:03: Das ist ganz spannend weil ich ja gerade darüber mit Experten letztens gesprochen, Cremium in Österreich auch dabei sind bei den ISO-Standards und da wir mit einem Kollegen gesprochen, der auch meinte China baut mittlerweile auch schon sehr gute Maschinen.

00:28:17: Sie sanken nicht so gut wie die, die wir in Europa bauen.

00:28:20: also das heißt unsere Qualitätsstufe ist noch wesentlich höher darf es immer auch viel teurer.

00:28:25: Das heißt wir entwickeln uns eher in Nischen Märkte weil die zum Beispiel keine hohe Qualität brauchen.

00:28:31: die kaufen einfach in China die günstigen Maschine.

00:28:34: aber Durch diesen Fachkräftemangel müssen wir also bislang schauen, wie können wir die Talente halten?

00:28:40: Wie können wir sozusagen die Mitarbeitenden im Unternehmen auch halten.

00:28:44: Das geht aber oft nur mit guter Infrastruktur, guter Software und guten Produkten.

00:28:50: Und da haben wir in Europa dadurch dass wir eben auch durch diese Industrie fünf Punkt Null-Initiative dadurch das wir menschzentriert bauen verschleißen wir Menschen nicht so schnell.

00:29:02: Das heißt, in China haben wir wieder das Thema dass die Software unter Umständen nicht so gut gebaut ist und da es schnell mal wurscht wenn zum Beispiel, das klingt vielleicht ein bisschen schlimm wenn ich das sage aber wenn der eine ausfällt kommt halt sofort der nächste.

00:29:18: Und das heißt, da haben wir ganz andere Workforce oder ganz andere Mitarbeiterinnen die da sozusagen einspringen können.

00:29:24: In Europa haben wir das aber nicht.

00:29:25: Das heißt europäische Unternehmen, die sich stark auf Mitarbeitende konzentrieren oder gute Systeme, die Menschen eben nicht verschleißen... Da haben wir nur extrem viel Potenzial sozusagen dass wir uns wieder viel besser werden.

00:29:41: Wie ist es eigentlich bei den europäischen Unternehmern speziell jetzt in Österreich oder Salzburg?

00:29:47: sind die schon soweit, dass sie sagen wir müssen uns mehr auf die Menschen konzentrieren?

00:29:51: oder ist das auch noch... haben wir da auch Aufholbedarf?

00:29:55: Aufhol bedarf haben wir immer.

00:29:57: Also ich würde leider mal sagen Ich würde das mal in Europa sagen, also wie gesagt die war ja wie du vorhin angesprochen hast Regional Director für Europafirmberufsverband.

00:30:07: Also ich habe sehr viele mit vielen unterschiedlichen Berufsverbänden in ganz Europa zu tun gehabt und ich würde mir sagen ungefähr ninety-fünf Prozent der Unternehmen arbeiten nur nicht auf einem Level der Menschzentrierteizung oder so dass sie wirklich an Vorteil daraus ziehen könnten Das heißt, die meisten Unternehmen haben da noch einen enormen Nachholbedarf.

00:30:33: Es gibt Unternehmen, die das mittlerweile schon sehr gut machen.

00:30:37: Ich meine es sitzt zwar jetzt gerade nicht in Salzburg aber welser Profil ist zum Beispiel einer der Vorreiter, die menschzentriert arbeiten und die unter Umständen also unter anderem auch den Industrie-Führpunkt Null Plattform aufgebaut oder mitaufgebaut haben.

00:30:52: Das heißt wir sind in Österreich schon ein Stück weiter was die Unterstützung aus der Regierung betrifft, also da wird auch schon sehr gut gearbeitet.

00:31:03: Das ist nur nicht alles an der Oberfläche, das heißt es ist gerade in der Entwicklung, wir werden jetzt in den nächsten Jahren wirklich merken wie gut es ist.

00:31:09: aber ich muss sagen im Gegensatz zu Deutschland sind wir um einiges weiter vorn, aber wir haben extrem viel Potenzial des Auszuschöpfen gibt's noch mal so.

00:31:20: In Salzburg gibt es auch einige Unternehmen, die komment zum Beispiel diese sehr stark damit auseinandersetzt?

00:31:26: Aber überall gibt es noch einen Potenzial, das man heben kann.

00:31:32: Und wie wir vorhin gesprochen haben, du unterrichtest in der HTL und da schaust Du, dass irgendwie neue oder frische Frachkräfte sozusagen auf dem Markt kommen?

00:31:43: Wie motivierst Du dort die Jugendlichen oder die Schüler in diese Richtung auch zu denken oder so diese Berufe auch zu ergreifen?

00:31:55: Es ist manchmal gar nicht so einfach, weil wenn Sie bei uns in die Schule kommen, dann sind sie ja eigentlich gerade mitten in der Pubertät.

00:32:01: Und in der Puppertät setzt man sich eher mit sich selbst auseinander anstatt dass man andere berücksichtigt.

00:32:08: Auf der anderen Seite es ist super spannend, wenn man Ihnen die Möglichkeit lässt.

00:32:11: also wir müssen... Also Sie müssen zum Beispiel im Unterricht Umfragen machen oder Interviews machen mit Menschen, die Sie auch nicht kennen.

00:32:19: Sie sind zwar keine Psychologen, aber zumindest dass sie mal verstanden haben wie ist es wenn ich mit jemandem spreche zu einem Thema wozu ich etwas entwickeln muss und ich kenne die Person gar nicht sondern immer herausfinden was die Bedürfnisse von dieser Person sind.

00:32:34: Und man sieht da ein enormes Wachstum auch also das sie wären in diesen fünf Jahren wo sie bei uns an die Schule gehen.

00:32:43: Sie kriegen eine gewisse Reife dadurch, dass sie verstehen, dass es andere Menschen mit anderen Bedürfnissen gibt.

00:32:50: Und sie sind sehr stark, ich bin in den Unterrichten der Medien eben hauptsächlich diese Prozesskonzeption und da merkt man, dass die schon sehr, sehr stark werden.

00:32:59: Wir haben ein sehr breites Unterrichtsspektrum also von Video über Fotografie Softwareentwicklung und, um drei D- und Spieleentwicklungen eben auch Interaktionsdesign.

00:33:11: Das heißt sie können sehr viele Optionen wählen und meistens habe ich in einer Klasse so drei vier fünf Personen die wirklich gut sind in dem was Sie tun wo ich sofort sagen würde also die kennen jederzeit sofort in einem Unternehmen anfangen Und auch wirklich im Interaktiondesign starten weil sie diesen Unterbau einfach verstanden haben Weil sie weil sie Verstanden haben.

00:33:33: wenn nicht die Bedarfe aus Business und von den Menschen kennen, dann kann ich das kombinieren zum qualitativ hochwertigen Produkt.

00:33:42: Das klingt richtig cool weil du schon in der Kadaschmiede drin bist und weißt schon wen du vielleicht da luklelen könntest?

00:33:48: Ja, ja!

00:33:51: Es gibt zwar Perspektiven.

00:33:52: Das eine ist natürlich die Schülerinnen an einem Punkt bringen wo es sagt können Unternehmen auch wirklich brauchen.

00:33:58: Auf der anderen Seite, dadurch dass ich mit meinem Unternehmen ja ständig in den Unternehmen drinnen bin und wir die beraten und auch die Prozesse sozusagen mitgestalten kann immer wieder die Bedürfnisse der Unternehmen mit in die Schule bringen.

00:34:11: Das heißt ich kann Beispiele aus Unternehmen bringen wo haben die jetzt gerade Probleme?

00:34:18: welche Orten von Prozessen brauchen die und das kann ich sozusagen dann auch wieder in mein Unterricht mit einfließen lassen, damit die Schülerinnen gleich von Anfang an lernen wie es ist wenn sie im Unternehmen sind.

00:34:30: Das ist glaube ich in der HDL ein ganz tolles Unterrichtssystem finde ich weil man da schon sehr viel aus der Praxis lernt und damit auch der Einstieg ins Berufsleben schon ganz anders ist als würde Also diesen praktischen Einblick nicht bekommen.

00:34:46: Deswegen ist es also toll, dass da Lehrer unterrichten die auch im Berufsleben stehen?

00:34:52: Ja

00:34:53: ich

00:34:53: finde das extrem wichtig, dass wir sie so praxisnah wie möglich ausbilden.

00:34:56: Wir haben natürlich auch die ganzen allgemein bildenden Fächer.

00:35:00: Das gehört natürlich alles dazu aber es ist wichtig, sodass Sie sozusagen die gesamte Bandbreite einfach kennenlernen und in ihrer Zusammenarbeit sozusagen schon sehr praxisnah arbeiten, das heißt die müssen bei uns wirklich interdisziplinäre Projekte machen.

00:35:17: Bei der Diplomarbeit ist es häufig so also jedes Jahr habe ich Menschen, die ich betreue.

00:35:22: Die einen machen nur Interaktionsdesign, die anderen machen dann die Softwareentwicklung, den nächsten machen dann eine visuelle Gestaltung und die müssen im Team zusammenarbeiten und ein ganzes Jahr lang ein großes Projekt machen das sozusagen ihre Abschlussarbeit ist wo sie dann auch wirklich schon wissen wie können Sie sich... Wie muss es Timing sein?

00:35:39: Wie können's die Milestones planen usw.

00:35:41: Das ganze Projektmanagement kommt da noch dazu.

00:35:44: Ich glaube das ist als besonders wichtig wenn es jetzt in Unternehmen geht.

00:35:48: An dem wie du so über die HTL sprichst, merkt man, dass da Leidenschaft für den Jugend war.

00:35:53: Wie war eigentlich deine Jugend beziehungsweise dein Wertegang?

00:35:57: Wie bist du dorthin gekommen wo du jetzt stehst?

00:36:02: Also als allererstes eigentlich war ich überhaupt gar nicht gut in der Schule und ihr habt ganz lange nicht gewusst... möchte.

00:36:09: Und meine Mutter hat immer gesagt, ich darf nicht ins Gymnasium gehen sondern die muss irgendwie eine Ausbildung machen.

00:36:15: und sie hat mir dann in einer HBLA gesteckt und da habe ich mich gar nicht wohlgefühlt.

00:36:19: und so irgendwie hat sich das dann ergeben, dann bin ich einfach htl kommen und hab gesagt ihr macht jetzt Grafikdesign, ich habe keine Ahnung was die machen aber es ist cool!

00:36:26: Also du hast sozusagen die HBLa beendet?

00:36:29: Noch den ersten Jahr genau.

00:36:31: Ich habe das noch ein Jahr gemacht und habe gesagt das ist gar nichts für.

00:36:35: Das war damals in Linz.

00:36:37: Ich hatte die L in Linze und wie gesagt, Grafikdesign.

00:36:41: Keine Ahnung was sie machen aber cool ist es!

00:36:42: Und das Spannende war... Es hat man dann auch viel Spaß gemacht und im letzten Jahr haben wir ein Wettbewerb für für so ein Autozulieferer in Österreich gehabt und den habe ich zufällig gewonnen.

00:36:56: Und da ist dann der andere Kummer und er hat gesagt, ob man mich nicht buchen könnte für eine Aufgabe?

00:37:02: Das war meine allererste Situation wo ich sozusagen auch so bisschen mit Interaktion ja in Berührung kommen bin und so bin ich selbstständig worden.

00:37:11: Das heißt die haben eigentlich mein Leben lang schon selbstständigt und hab dann fürs Studium kurz darauf nach Salzburg gezogen und habe da an der Multimedia Art studiert.

00:37:23: Und ja, hab nebenbei aber immer wieder so ein bisschen gearbeitet und dann klassisch damals wie Sony nur da war, habe ich die ersten Gehversuche im Interaktionsdesign geguckt.

00:37:34: So wie mich dann entwickelt und irgendwann habe ich dann tauchen gelernt Ja, einen Guide für Unterwasser sozusagen bauen.

00:37:44: Ich bin dann kurz nach Ägypten gezogen und habe dann sozusagen in Ägypte über mehrere Zeitortriffe vermessen und hab dann diese Software gebaut...

00:37:53: Hast du das alleine gemacht?

00:37:55: Also ich bin alleine nach Ägypten gezogen, habe dort aber dann sozusagen eine Partnerin kennengelernt.

00:37:59: Die hat die Boote zur Verfügung gestellt und ich hab dann sozusagen auf diesen Booten gelebt und habe dort dann die Riffe vermessen und in Deutschland in dem Fall ein Programmierstudio gehabt, die wir das sozusagen in einer Spieleumgebung programmiert haben.

00:38:14: Und so haben wir dann diese Software gebaut.

00:38:16: Das war ganz spannend!

00:38:17: Leider muss ich gestehen... Also wir waren eigentlich auch sehr erfolgreich, aber in dem Jahr wo sozusagen das Ganze dann auf den Markt gekommen ist.

00:38:26: Wir haben das bei einer großen Messe präsentiert und es war alles total großartig.

00:38:31: Und dann ist der arabische Frühling gekommen Genau wie wir auf dieser Messe waren.

00:38:36: Also es war dann alles dicht, also wir haben das erst einmal in den Küken gemacht.

00:38:40: Dann sind keine Flugzeuge mehr geflogen und so weiter.

00:38:41: Der ganze Tauchtourismus ist sozusagen zusammengebrochen und das war ein herber Rückschlag.

00:38:46: und da habe ich dann gemerkt okay, ich muss an, dass er bis damit umgehen.

00:38:51: Wir haben es dann versucht nochmal auf die Beine zu stellen als es war insgesamt eine etwas schwierige Situation.

00:38:57: Und so habe ich auch wie funktioniert Produktgestaltung?

00:39:02: Wie funktioniert Business?

00:39:03: Das heißt Damals haben wir das Ganze nochmal ein bisschen neu aufgesetzt, da hatten wir auch zwölf Mitarbeiterinnen gehabt.

00:39:09: Das heißt es ist schon durchaus eine große Unternehmen gewesen.

00:39:15: und ja... Was hast du dir daraus mitgenommen dass du so einen Tiefgang gehabt hast?

00:39:20: Weil das war sicher schwierig mit zwölfen Mitarbeitenden die dann irgendwie... Hast du dann das Unternehmen einfach liquidiert oder...?

00:39:28: Ja, das ist nur ein bisschen weitergegangen.

00:39:30: Wir haben dann also eine Übergabe gehabt.

00:39:32: Also wir haben dann Investoren drin gehabt und es ist dann sozusagen an die Investoren übergeben worden.

00:39:38: Die haben das zwar in einer anderen Richtung weitergeführt was ein bisschen schade ist aber wir haben einfach gesagt Es macht sozusagen so in dem Sinn dann nicht mehr arg für sie.

00:39:48: Aber das war ja für dich schon ein Herzensgeschichte?

00:39:51: Wie ich die so ansehe wie geht's dann da wenn es ein Herzengeschichte sozusagen flöten geht.

00:39:59: Das ist ja irgendwo auch sehr emotional und prägt einen, oder?

00:40:04: Ja also es waren extreme Tiefen die man da durchgegangen sind.

00:40:08: Es waren mehrere Probleme die wir gehabt haben.

00:40:10: eben wie gesagt Arabischer Frühling wenn alles wegbricht, wenn man versucht das alles nur irgendwie wieder zum Laufen zu kriegen und dann doch irgendwie zu Investoren ins Boot holen zu können.

00:40:18: Großer Kraftaufwand auch!

00:40:19: Ja genau, es nimmt eigentlich noch so die gesamte Persönlichkeit ein.

00:40:23: Es gibt kaum was anderes, das man in der Zeit dann nur macht.

00:40:27: auf der anderen Seite und dafür bin ich extrem dankbar, habe ich gelernt, dass...was man alles schaffen kann also das heißt, dass man trotzdem positiv bleibt, dass wir trotzdem resilient bleibt und dass man aus allem etwas lernt.

00:40:41: Das waren ja enormen Tiefschläge zum Teil und es hat oft Monate, also danach ein paar Monate gebraucht, bis ich sozusagen wieder mich selbst gefunden hatte.

00:40:49: Aber ich habe dann meine eigene Kraft entdeckt, wo ich dann wirklich gemerkt hab, hey!

00:40:53: Ich kann da überall drüber gehen.

00:40:54: und jetzt wenn irgendwas passiert oder wenn irgendetwas unvorhergesehen ist oder wenn irgendwas schief geht, dann sage ich ja, ich habe schon viele schlimme Sachen hinter mir.

00:41:01: Wie hast du deine Kraft entteckt?

00:41:04: Ich glaube das war... ich kann es gar nicht, glaube ich, gut identifizieren.

00:41:12: Es war halt einfach, als ich gesagt habe okay, ich bin immer nur da Und ich habe immer nur diese Power in mir und die Kraft.

00:41:19: Ich brauche einfach nur etwas Neues anfangen, dann funktioniert es

00:41:21: wieder.".

00:41:22: Dann hab' ich das gemacht!

00:41:24: Das war auch der Punkt wo ich angefangen habe, auch Start-up Mentoring zu machen.

00:41:28: Weil ich ja dieses Start up sozusagen gehabt habe und eben diese vielen Tiefschläge ergabte, habe ich dann gesagt ok, dann gehe ich zu... Im Co-backing Space hat sich auch dieses und mit Startup Salzburg usw.

00:41:41: halt eben diesen Start up Hub auch gegeben, da war ich bei diesem Wochenende dabei und ein Startups einerseits an diesen Wochenenden so zusammen begleitet aber auch darüber hinaus.

00:41:52: und dann haben wir uns mal wirklich angeschaut macht denn das ist eigentlich Sinn was du tust?

00:41:56: Und weil viele Start Up Gründerinnen halt sie reinfallen lassen es ist genau das was sie wollen und dann sind die so fokussiert und stecken hier gesamte Energie rein.

00:42:05: Aber wir wissen ja dass neun von zehn Start Ups scheitern Und das ist eben ein Punkt, den ich bei mir gelernt habe.

00:42:11: Man muss sich sehr stark damit auseinandersetzen was brauchen eigentlich die Nutze und nun wie?

00:42:17: Das sind sozusagen dann die Connection.

00:42:19: warum wir da wieder rauskommen bin weil ihr so viele Startups gesehen habt, die halt einfach komplett andere Sachen machen also die die so sehr in ihrer Idee hängen bleiben dass sie sozusagen das was wirklich am Markt gebraucht wird übersehen.

00:42:35: Und ihr habt mich dann selbstständig gemacht, also nach diesem Startup-Thema habe ich mir dann eben selbstständigt gemacht und hab dann wirklich Unternehmen beraten.

00:42:44: Bin mehr in die strategische Richtung gegangen und habe dann gesagt, ich unterstütze im ersten Moment dann Startups aber auch immer größere Unternehmen dabei dass sie rausfinden was brauchen eigentlich ihre Nutzen?

00:42:56: Wie können Sie die Strategie aufbauen?

00:42:57: In welche Richtung können es gehen?

00:42:59: Somit hat sich das dann sozusagen ganz langsam entwickelt Irgendwann, dass ich in den HTL komme, weil mir ein Kollege gefragt hat, hey komm doch zu uns und unterrichtet ist da.

00:43:12: Und kurz darauf zwei Jahre später habe ich dann meinen Mann kennengelernt.

00:43:16: Er ist auf der Bühne gestanden und hat ganz spannend über Requirements Engineering.

00:43:22: Also

00:43:23: da machen wir jetzt kein neues Fass auf?

00:43:25: Genau!

00:43:27: Also der hat uns sozusagen da einen Vortrag erhalten und so haben wir uns dann kennengelernt.

00:43:31: Und haben dann beschlossen, wir wollen eigentlich gemeinsam diese Firma aufbauen.

00:43:35: Mit Zvolva ist euch das jetzt irgendwie gelungen?

00:43:37: Genau!

00:43:39: Wie lebt ihr eure Beziehung in der Arbeit?

00:43:43: Ja, das ist ganz spannend.

00:43:44: Es geht natürlich extrem viel über die Firma zu dem Thema, wir diskutieren auch ständig zu diesem Thema.

00:43:51: Aber es macht so viel Spaß!

00:43:53: Wir sind da so energiegeladen auch, dass man immer wieder immer wenn was nicht funktioniert oder wenn mal jemanden sehen oder Unternehmen was nicht funktionieren.

00:44:00: Ah schau ganz genau aus dem Grund, dem Grund.

00:44:02: Wir analysieren ganz viel aber das macht da wahnsinnig viel Spaß.

00:44:05: also ich habe mit Kollegen und Kolleginnen schon gesprochen, ich sage ihr könnt nie mit meinem Mann zusammenarbeiten.

00:44:11: Aber bei uns funktioniert das hervorragend.

00:44:12: Also dadurch, dass wir beide ein bisschen Macher sind und das weiter treiben wollen ergibt sich das einfach Und wir haben auf der anderen Seite auch ganz viele Hobbys, die außerhalb des Businesses ganz gut funktionieren.

00:44:24: Also ich glaube, wir könnten noch Stunden darüber reden was in diesem ganzen großen Paket alles drin ist und ja vielleicht ergibt sich die Möglichkeit dass man wieder mal ein Gespräch führen.

00:44:38: zum Abschluss habe ich noch eine ganz für mich auch interessante Frage Was würdest du Unternehmen mitgeben?

00:44:45: Die Gottesgefühl haben sie verlieren den Überblick.

00:44:51: Etwas, das wir mit unserer Firma auch als Allererstes tun ist, dass wir sozusagen Strategie-Workshops machen.

00:45:00: Wir sehen ganz viele Unternehmen, deren Strategie häufig ein Marketingspruch an der Wand.

00:45:06: Es klingt zwar gemein aber häufig lassen sich keine Handlungsfelder davon ableiten und die Mitarbeiter wissen oft gar nicht auf welches strategische Ziel ihre Arbeit eigentlich einzahlt.

00:45:19: Und was ich Unternehmen mitgeben würde, ist dass sie wirklich mal eine handfestes Strategie bauen.

00:45:27: Den Status quo erheben und schauen wo steht denn eigentlich?

00:45:30: Sich nicht von der Technologie mittelreißen lassen.

00:45:32: Ohi muss jetzt unbedingt KI machen oder diese Sorgenis machen.

00:45:35: Von all diesen Modeerscheinungen die herumschweren.

00:45:38: Genau und manchmal sind wir auch da noch gar nicht so weit... KI zum Beispiel.

00:45:46: Also die Produktivität ist eigentlich gar nicht so hoch.

00:45:48: Ich muss sie mit bedenken, aber ich muss sie in meiner Strategie mitbedenken.

00:45:52: Das heißt wichtig ist eine gute menschzentrierte Strategie aufzubauen wo ich meine Business-Ziele habe, aber trotzdem meine Mitarbeitenden mitnehmen weil das ja auch die Basis meines Unternehmens ist und die bessere Mitarbeiterinnen

00:46:05: zu besser... Wenn die Mitarbeiter mitspielen dann bin ich ja dreimal so erfolgreich

00:46:10: Genau!

00:46:10: Und resilient und dann kann ich sozusagen die Wertschöpfung auf eine andere Stufe heben.

00:46:17: Und wenn ich dieses Strategie gebaut habe, dass ich wirklich die Handlungsfelder ableite und von dort das in diese einzelnen Abteilungen übertragen kann und alle Mitarbeiter wissen wofür bauen sie das?

00:46:35: Wie unterstützen Sie das Unternehmen mit Ihrer Arbeit?

00:46:37: Weil es erhöht natürlich massiv die Motivation, wenn ich weiß.

00:46:40: Das was ich tue hat einen effektiven Impact auf das Unternehmen und ich habe wieder selber etwas draus weil ich sozusagen einerseits Verantwortung für das Unternehmen aber ich werde auch wertgeschätzt und ich glaube das ist eine der großen Punkte die Unternehmen jetzt gerade machen können und auf der anderen Seite eben durch menschzentrierte Gestaltung können sie die Qualität der Produkte heben können dabei Zeit und Geld sparen.

00:47:05: Und können sich aber trotzdem von amerikanischen und chinesischen Produkten abheben, wenn sie es richtig machen.

00:47:12: Danke liebe Claudia!

00:47:13: Das war so spannend mit dir zu sprechen... ...und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal, wenn wir wieder weiter reden.

00:47:20: Es hat mich wirklich sehr gefreut.

00:47:21: Vielen vielen Dank für die spannenden Fragen.

00:47:23: Ich weiß das ist ein bisschen komplex.

00:47:24: Ich hoffe, dass ich halbwegs darüber bringen könnte.

00:47:26: Beklingt sicher Feedback und das kannst du ja dann, wenn ihr uns jemanden E-Mail schickt mit Fragen.

00:47:31: Leid dich dir weiter.

00:47:32: Sehr

00:47:32: gerne.

00:47:34: Vielen Dank.

00:47:36: Und genau solche Einblicke sind es, die zeigen, dass hinter wirtschaftlichen Erfolg immer auch Menschen stehen – die Verantwortung übernehmen und bereit sind, genauer hinzuschauen!

00:47:46: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal beim RTS Unternehmertalk.

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