RTS Unternehmertalk mit Romy Sigl

Shownotes

Romy Sigl gilt als eine der Pionierinnen der Coworking-Szene in Salzburg. Im Gespräch mit Carmen Aichinger erzählt sie, wie CoworkingSalzburg entstanden ist und warum Gemeinschaft für Selbstständige, Gründerinnen und Gründer oft genauso wichtig ist wie ein funktionierender Arbeitsplatz.

Sie spricht über die ersten Jahre, über neue Geschäftsideen, Veranstaltungen und Menschen, die durch den Austausch im Coworking-Space entscheidende Schritte in ihrer beruflichen Entwicklung machen konnten. Dabei wird deutlich: Coworking ist nicht einfach nur das Teilen von Büroräumen, sondern lebt von Beziehungen, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung.

Romy gibt auch Einblicke in schwierige unternehmerische Phasen, persönliche Zweifel und wirtschaftliche Entscheidungen. Sie erzählt, warum Krisen sichtbar machen, welche Menschen wirklich bleiben, und weshalb Scheitern für sie nicht automatisch das Ende einer Idee bedeutet.

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00:00:06: Herzlich willkommen zum RTS-Unternehmer Talk.

00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die neue Wege gehen und die Arbeitswelt aktiv mitgestalten.

00:00:14: Denn wie wir arbeiten, wo wir arbeiten und mit wem wir arbeiten hat sich in den letzten Jahren stark verändert.

00:00:21: Heute haben wir eine Unternehmerin zu Gast, die genau diese Entwicklung in Salzburg maßgeblich geprägt hat.

00:00:28: Mit Co-Working Salzburg hat sie einen Ort geschaffen der nicht nur Arbeitsplätze bietet sondern vor allem Austausch, Vernetzung und neue Ideen möglich macht.

00:00:38: Liebe Romy Sil, schön dass du heute bei mir bist!

00:00:41: Danke für die Einladung, ich freue mich sehr!

00:00:43: Romy was machst Du im Co-Working Salzburg genau?

00:00:48: Ja also wenn ich erkläre was sie macht dann fange meistens am Anfang an.

00:00:52: so um das Jahr zwei tausendzehn haben Sie in den großen Städten in Europa so neue Dinge ergeben und die haben Co-Working kassen.

00:01:01: Und das hat sie deswegen ergeben, weil Menschen plötzlich angefangen haben über ein Laptop ihre Firmen zu gründen und über das Internet also Geschäft zu betreiben.

00:01:11: Und durch diese Situation dass man plötzlich nicht mehr große Produktionsanlagen oder Maschinen braucht haben sie auch solche Orte ergeben, eben in Berlin und Barcelona aber eben mal in Wien.

00:01:22: Wo diese Leute sich zusammengetan haben ohne dass sie sie wirklich kennt haben und gesagt haben okay diese neue Form des Arbeitens wir wollen nicht ständig nur daheim sitzen weil da fällt uns die Decke am Schädel.

00:01:34: Das habe ich im Jahr zehnt, bin ja auf Diskum und ich hab mir das angeschaut.

00:01:38: Bin viel nach Berlin oder nach Wien gereist.

00:01:41: Und wie zum ersten Mal in so ein Co-Working Space eingegangen bin, habe ich mir gedacht, wow!

00:01:46: Da wultes Leben, da sind lauter Macher und Anpackerinnen... ...und die haben mir auch das Mächte unbedingt an.

00:01:53: Erstens drin arbeiten und zweitens okay wenn es das in Salzburg nicht gibt dann mache ich das selber.

00:01:59: Und hier habe jetzt nicht ein Lizenzknummer von einem bestimmten Co-Working Space, weil mittlerweile gibt es da natürlich auch Ketten in dieser Industrie, sondern ich habe mir gedacht, ich mache mein eigenes kleines feines Co-working Concept so wie ich mir das vorstelle und das mache ich seit über vierzehn Jahren.

00:02:14: Im Co-Walking Space sind ja auch sehr viele Startups!

00:02:17: Und du bist eigentlich die Start-up Lady von Salzburg.

00:02:21: Du hast ja sehr viele Begleiter in den Gründungsphasen und so, jetzt hören wir ein bisschen was drüber?

00:02:27: Ja das Thema Co-Working und Start up ist sehr miteinander verwandt weil im Co-Burking Space kommen dann natürlich Menschen mit Ideen zusammen und machen nicht nur Website programmieren für andere Firmen sondern kommen plötzlich mit Ideien von Services, die es vielleicht zu noch gar nicht gibt.

00:02:43: Und ja, beim Kaffee trinken oder vielleicht einmal bei einem gemeinsamen Gibbier wird dann gebrainstormt und manchmal ergeben sie dann gemeinsame Projekte.

00:02:52: Deswegen ist dieses Startup-Thema ganz natürlich in dem Co-Working Space auch beheimatet.

00:02:58: Ich habe mir natürlich Design Wien abgeschaut weil Wien ist schon die Hauptstadt für Startups in Österreich was da für Konzepte und Events passieren.

00:03:07: Und so haben wir das Startup Weekend, dass dort schon im Jahr oder so stattgefunden hat.

00:03:11: Das habe ich mir auch mitgenommen und hab es da in Salzburg ausprobiert.

00:03:16: Die erste Pitch-Veranstaltung, Pitchen sagt man ja wenn Menschen mit Ideen auf eine Bühne gehen und dann vielleicht sogar von der Jury oder von Investoren, wie man sie kennt, von zwei Minuten zu zwei Millionen dort präsentieren.

00:03:27: und das haben wir im Jahr dann auch gleich mal in Salzburg macht.

00:03:33: Und ich bin dann halt dazu, die Banken hin und hab gesagt ja wir machen Startup-Pitch Veranstaltungen und die haben mich dann teilweise groß angeschaut.

00:03:38: Er weiß wieso soll man denn den jungen Unternehmer investieren?

00:03:41: Das ist ja hoch riskant!

00:03:43: Ja es ist hoch riskante aber irgendwie muss das da

00:03:46: weil

00:03:46: manche sich Ideen brauchen halt gehört.

00:03:50: Ja und so ist dann eben auch dieses Start up ganze Ökosystem durch unser Bissi A ins Laufen kommen in Salzbrück genau

00:03:58: Wie war das am Anfang des ersten Mal Pitchen.

00:04:00: Also mich interessiert es jetzt, wenn du da vor einer Bank stehst oder vor einem Investor und der schaut dich dann so an.

00:04:07: Und denkt sich was würde ich jetzt?

00:04:09: Wie geht's dir hier?

00:04:10: Ja also meistens habe ich wirklich eine Absage kassiert zu quasi unsere Kunden investieren in Aktien, in Immobilien oder vielleicht nur in Gold.

00:04:19: das war im Jahr Zwölf, so auch nicht so gold wie jetzt.

00:04:24: Aber in Ideen, das kommt uns schon sehr riskant vor.

00:04:27: Aber es sind noch ein paar Kommers für unsere ersten Pitch-Veranstaltungen und ich muss sagen also die Leute, die da auf der Bühne gestanden sind... Also wenn wir diese Erfolgsbilanz öfter nur schaffen, dann irgendwo in Österreich oder auf der Welt, also die Leute, die da auszukommen sind.

00:04:42: Ich möchte nicht sagen, dass das überhaupt ... Das war überhaupt nicht mein Verdienst oder so.

00:04:46: aber... Die ersten Leiter, die im Co-Working Space dort zusammenkommen sind, das waren halt Wücher, die kommen jetzt googeln und haben wirklich wahnsinnige Sachen erreicht.

00:04:54: Einer von denen ist sogar in diesem Haus AuthenticVision.

00:04:57: Ah ja?

00:04:58: Den kenn ich mal!

00:05:02: Wie kann man sich einen Co-working vorstellen?

00:05:05: Was passiert hier?

00:05:06: Also zuerst habe ich mal mein Geschäft, das ich alleine irgendwie mit meinem Laptop betreibe.

00:05:11: Und dann mache ich selber einen Schritt auf die Tour und sage, ich möchte gerne im Crewwerk hängen.

00:05:19: Ja man kann sich das vorstellen wie wirklich ein riesengroßes Wohnzimmer?

00:05:22: Weil ACO-Working Space muss so gemütlich sein wie das eigene Home Office, weil sonst bleibst du lieber daheim.

00:05:28: Spätestens seit Corona hat das Home Office einfach eine Beliebtheit erreicht.

00:05:32: Das was mir auch fast das Knack gebrochen hätte, weil plötzlich war es total unwog dass man von der Hormaus arbeitet wo man sie früher eher zu Tode geschämt hat wenn man gesagt hat ja ich bin selbstständig aber ich bin nur dahein.

00:05:44: Das ist halt jetzt kulturell völlig normal Und dann muss man nicht unbedingt Selbstständigkeit haben oder eigene Idee, sondern ich habe auch welche die wollen einfach nur aus diesem Home-Office endlich mal wieder aussieht.

00:05:56: Da ist die Firma vielleicht irgendwo in Wien oder in Zürich oder ganz woanders auf der Welt und solche kommen auch zu uns.

00:06:03: Ja und dann kommt mir zu mir und sagt ja mal möchte ihr das mal anschauen?

00:06:06: Dann kommt mal vorbei.

00:06:07: und wenn die Chemie dann stimmt, dann kann man eben Teil von Coworking Salzburg werden kommt jeden Tag oder so oft man halt wie mit seinem Laptop, oder mit seinem Computer bringt die ganze Workstation mit.

00:06:18: Das geht auch und trifft dann beim Mittagessen, beim Café auf andere Leute, mit denen muss man dann was zum Dach haben oder nicht.

00:06:26: also das alles kann nichts muss Und meistens findet man halt auch Menschen die bringen Sachen in dein Leben, da hättest du gar nicht gewusst dass das überhaupt gibt.

00:06:38: Also das ist wirklich so bunt von der Expertise und auch vom... Von der Weltanschauung, dass sie oft immer noch staunen und denken was wird heute wieder passieren?

00:06:47: Für mich ist es manchmal wie so eine Bühne wo Menschen die Bühnen betreten und dann schaue ich wer tut halt mit wem und was ergibt sich wieder?

00:06:56: Über vierzehn Jahre ist eigentlich immer nur wirklich magisch, was die Leute miteinander machen.

00:07:02: Das hat mir so viel Antrieb gegeben, dass ich das halt immer noch mache?

00:07:06: Cool!

00:07:07: Du verbindest auch für Menschen durch das und bringst sozusagen Netzwerke ins Rollen.

00:07:13: Ja natürlich, also im Idealfall finden die Leitzweiber zueinander aber Idealfälle sind halt nicht so oft.

00:07:18: Also ein Co-Working Space ohne dass ein Mensch dahinter steht der sich dafür irgendwie engagiert, der es kuratiert Der immer wieder neue Ideen hat für Veranstaltungsformate.

00:07:28: Also ohne dieser Person wird's ganz schwierig.

00:07:30: Das probieren natürlich manche weil Co-working ist mittlerweile ja schon fast an jeder Ecken zu finden Aber genauso schnell sind die halt auch wieder weg.

00:07:39: Also es braucht immer jemanden so wie die, der das am Laufen hält und die Leute weiterhin motiviert Dinge zu machen?

00:07:46: Würde ich sagen dass das einer der Erfolgsfaktoren ist ob's funktioniert oder nicht.

00:07:49: Wie oft machst du da Veranstaltungen?

00:07:52: Naja also ich hab so mal zusammen gerechnet und es waren schon über siehundertfünfzig jetzt gewesen in den letzten Jahren.

00:07:59: Hui!

00:07:59: Das ist für... Ist das auch für am Abend oder Tagsüber?

00:08:03: Du

00:08:03: ganz unterschiedlich.

00:08:04: Das geht vom Startup-Brunch, der am Vormittag ist – so Frühstücksformat über das Community-Lunch.

00:08:12: Also wir haben gerne so englische Begriffe weil bei uns halt auch teilweise Englischsprache geleit sind.

00:08:18: Das ist jetzt ganz beliebt!

00:08:19: Da kocht einer für alle und es ist halt auch lustig, weil man kann sehen was kocht der wie kocht er... Und man lernt die Leute dann nicht nur durch die Visitenkarte kennen.

00:08:29: So, ich bin ein Suchmaschinenoptimierer oder so.

00:08:32: Sondern beim Mittagessen ganz normal wie einen Menschen und das ist einfach die viel nettere Art und Weise wie wir Menschen zusammenbringt als wenn es jetzt immer nur ums Business ging.

00:08:42: Weil wir Menschen sind schon so allergisch gegen Werbung dass wenn uns wer was verkaufen möchte Dann sind wir schon eher so Na danke!

00:08:49: Nicht schon wieder einer der mal was verkauft.

00:08:53: eigentlich entgegen dem Zeitgeist, weil eigentlich ist ja jetzt sehr viel digital.

00:08:58: Die ganzen Begegnungen sind alles sehr ins digitale verlagert und da hast du das Persönliche so.

00:09:03: Das klingt sicher auch gut, aber ich glaube dass dieser... in Zukunft wichtiger wird, oder?

00:09:07: Wie siehst du das.

00:09:08: Ich glaube

00:09:08: auch und deswegen heute so sehr an dieser Co-working Geschichte fest weil alles was auf uns zukommt technologisch Fake News irgendwann einmal und es ist gar nicht soweit weg wären wir einfach nichts mehr glauben weil sonst irgendwer im Internet erzielt.

00:09:23: und dann ist der persönliche Kontakt wieder des allerwichtigste.

00:09:27: und ich glaub die großen wichtigen Zeiten für so physische Orte für Co-Workingorte.

00:09:35: Das wird eine Renaissance, vielleicht auch das Wirtshauses geben.

00:09:39: Eine Renaissance dessen, dass man Vertrauen aufbaut zu anderen Menschen und... Und

00:09:47: alles, was man die Emotionen spürt oder wenn man mit jemandem redet?

00:09:50: Ob die Chemie stimmt oder nicht?

00:09:52: Genau!

00:09:52: Das kostst so nicht so.

00:09:55: Weil es wird so viel Fake- und so viel Trash auf uns zukommen, dass wir überhaupt nichts mehr glauben würden.

00:09:59: Ich kann mir sagen, das ist Wahnsinn.

00:10:02: Das hat auch etwas Gutes, dass wir Menschen wieder mehr miteinander echt zum Dach haben wollen.

00:10:11: Ich glaube es wäre ein Schema auf jeden Fall.

00:10:15: Wie ist dein Werdegang?

00:10:17: Du bist sicher nicht als Co-Working-Mama

00:10:20: zur Welt gekommen!

00:10:24: Was hast du, was

00:10:24: hat dir auf

00:10:25: deinem Weg so?

00:10:26: Das ist alles wiederfahren bis dorthin.

00:10:28: Ich habe mir schon immer die Wege ausgesucht da wo irgendwer gemohnt hat.

00:10:32: das ist zu schwierig für mich.

00:10:34: also wenn irgendwer in der Gymnasium hat wer gesagt also htl das schafft ihr sowieso alle nicht.

00:10:40: und dann hab ich mir doch das schau ich mal an und dann habe ich htll hochbar gemacht Und ich war es heute noch zum ersten Mal wie in die Schuhe eine ganger bin.

00:10:47: das war für mich so ein erhebendes Gefühl weil das ist so riesig die Schuh.

00:10:52: Das waren halt lauter technische Menschen und das hat mich so begeistert.

00:10:57: Ich kann es gar nicht sagen warum, aber irgendwie diese Seriosität der Technik.

00:11:01: also das begeisterte mir nach wie vor dass das nicht irgendwie ja so der Hergritt ist sondern Technik ist halt Fakt!

00:11:10: Und deswegen verstehe ich mich auch sehr gut mit den Nürts in unserem Co-Working Space die zum Thema Datenschutz mit zum Beispiel schon ganz lang sagen, wieso bist du immer noch auf Social Media?

00:11:20: Das werden wir vielleicht später nur streifen das Thema.

00:11:23: Ja und so bin ich heute von der Hochbautechnikerin zum Thema Marketing und Design gekommen.

00:11:27: über.

00:11:28: mein Studium war dann bei Kiska Design und habe dann gesagt ma so was ähnliches wie Kiska wäre ja voll cool wenn es lauter Selbstständige waren.

00:11:37: und dann ist das Thema Co-Working für mich einfach das gewesen was mich so begeistert.

00:11:42: Was hast du bei Kiska

00:11:43: gemacht?

00:11:43: Ich habe gemacht Designstrategie und Marktwarschung.

00:11:47: Wie lange warst du da?

00:11:48: Viererhalb Jahre, und dabei ja ziemlich viel unterwegs in der ganzen Welt bis hin USA haben wir Kunden gehabt und das war schon eine sehr spannende Zeit.

00:11:56: Das war echt cool!

00:11:58: Das glaube ich.

00:12:02: Vor zwei Jahren hast Du einen Schritt gemacht, der glaube ich nicht so leicht gefallen ist, den Du aber gemacht hast der wieder einiges ins Rollen gebracht hat, eigentlich zum Positiven.

00:12:17: Du bist an die Medien gegangen und hast gesagt ich brauche Hilfe.

00:12:21: Wie ist es zu dem Kämmer dass du das überhaupt gemacht hast?

00:12:24: Und was ist da genau passiert?

00:12:27: Ja also tatsächlich bin ich halt so der Mensch Ich kann nicht von Wein predigen und dann Wasser trinken.

00:12:33: Und weil wir das Thema Scheiterkultur und die sogenannten Fuckup Knights schon seit Jahren bei uns im Co-Working Space haben, und ich bin damit Unterstützerin, dass das Format wirklich wichtig ist in der neuen Arbeitswelt.

00:12:46: Dass wenn man was schiefläuft, dass man dazu steht, dass er sagt, was man daraus lernt und dass man dann schnell wieder aufsteht, die Krone richtet und weitermacht – und hat im besten Fall das so nicht mehr macht!

00:12:57: Und dann habe ich mir gedacht, ja also das Co-Working-Konzept funktioniert dazu eigentlich nicht mehr verursacht durch mehrere Faktoren wie im Homeoffice.

00:13:05: Wie dass die Preise gestiegen sind und dass ihr auch meine Preise anpassen habt müssen.

00:13:09: Dass bei meinen Zielgruppen Kunden halt selber Kunden wegfallen sein und dass das Co Working Konzept so wie es gehabt hat einfach nicht mehr funktioniert hat.

00:13:18: Und dann, wie es so sei soll, ist eine Verkettung von Umständen dazukommen wo in kürzester Zeit bei mir ganz viel nicht mehr funktioniert hat.

00:13:28: Also tatsächlich kann ich sagen, dass in zwei Jahren, also zwei Jahrgeben, wo im meinem Leben alles was ich angriffen habe, nicht funktioniert hat und die zehn Jahre davor hat da halt alles funktioniert, kann man sagen?

00:13:40: Das ist ja auch ein volles Arg.

00:13:42: Ja!

00:13:43: Wie ist das?

00:13:44: Denkt man sich dann, bin ich jetzt komplett Banane?

00:13:47: oder was denkt man sich da?

00:13:49: Ich hab mich da wirklich... ich bin eine große Zweifelerin an mir selber auch, das kann man vielleicht sich gar nicht vorstellen aber Das Universum möchte mir damit irgendwas sagen.

00:14:00: Also, mich hat das wirklich erschüttert bis in mein Innerstes was ich eigentlich anders machen soll und... Ich bin dann halt wirklich tief in mich gegangen und ich bin ein bisschen gankwander durch und das hängt ja alles zusammen.

00:14:17: Und ich habe mich wirklich hinterfragt ob ich vielleicht etwas ganz anderes machen soll?

00:14:21: Vielleicht ist es einfach jetzt ein Wink dass ihr an anderem Fahrt einschlucken

00:14:25: soll.

00:14:25: Zum Beispiel in Hochbau, weil du weißt ja in der HTL das dir wie was baumäßig ist oder?

00:14:30: Ich habe aber ganz kurz überlegt, dass ich wieder in diese Branche zurückgehe.

00:14:34: Aber dann hab' ich mir gedacht bei schönen Wetter kommen wir leicht am Berggeher.

00:14:40: jetzt im übertragenden Sinn.

00:14:42: Die guten Berggehr macht dir das aus, dass sie auch bei Wind und Wetter einen Weg finden.

00:14:49: Das Coworking-Thema liegt mir einfach so am Herzen, Menschen zu anbringen.

00:14:53: Menschen die was bewegen wollen, machen und nicht die Jammerkultur weiterfassieren.

00:14:58: Weil das war auch der Grund warum ich aus dem angestellten Verhältnis eigentlich geflüchtet bin weil ich habe es nicht mehr heran können beim Mittagessen immer des Zöhn bis zum nächsten Wochenende und der Countdown bis zum nächstem Urlaub Und das ist leider in Österreich schon ein bisschen so etabliert.

00:15:13: Die meisten Monaten ist gar nicht so ernst.

00:15:14: aber mich hat das so genervt Und von daher habe ich mir dann gedacht, okay das waren jetzt zwei beschissene Jahre.

00:15:23: Ganz ehrlich gesagt und mein Sohn der ist halt ein wirklich knallhatter Analyst, der sagt dann zu mir und das ist jetzt zwei Jahre her, da war er sechs.

00:15:33: Mama zehn Jahre wo es gut gegangen ist, ist ja viel mehr als wie zwei Jahre wo's nicht so gut geht.

00:15:38: Dann hab ich mir gedacht, er ist so schlau, er hat recht!

00:15:42: Wieso tue ich da jetzt so manant, nur weil es mal ein bisschen schlechter geht.

00:15:46: Ich meine ja okay, es ist viel schlechter gegangen.

00:15:48: aber tatsächlich sind die zehn Jahre davor das was zählt.

00:15:52: und wenn's halt jetzt so wie die zehn Jahr davor nicht mehr funktioniert?

00:15:55: Das ist ja das was wir des Start-ups einmal sagen, du musst etwas ändern!

00:15:59: Nicht jammern!

00:16:00: Dann hab' ich heute was geändert

00:16:02: Und dann bist du an den Medien gegangen und hast dich hinaus gepoessert dass du eine Veränderung brauchst?

00:16:10: Das habe ich nur davor da.

00:16:11: Also bevor ich mein Konzept dann verändert habe, weil dann wollte ich ehrlich gesagt einmal meinen Impact.

00:16:19: Was hab' ich denn bewirkt für dieses Land?

00:16:21: Das wollte ich ganz ehrlich mal auf die Probe stellen.

00:16:23: Gibt's da Leute, die sagen na das war schade wenn es das nicht mehr gauert und das ist natürlich schon eine harte Selbstprüfung an.

00:16:29: Wannst aussegerst und schaust du mal interessiert das eigentlich nur irgendwie am...

00:16:34: Wie war doch das Feedback?

00:16:37: Ja also durchmischt!

00:16:39: Also die meisten haben das dann schon ernst gemeint, dass ich jetzt aufhör und ich kann jetzt nur euch allen sagen.

00:16:46: Wenn jemand wirklich aufhören will, dann tut er das leise!

00:16:50: Dann sperrt er zu und es redet nicht drüber.

00:16:53: aber wenn jemand eigentlich nur dafür brennt, dann sagt er Es läuft nicht gut und ich muss jetzt irgendwie brauche Hilfe, wenn dies weitergesäut, wenn dieses wäre als wertvoll erachtet Und dann können wir ja schauen was nun weiter funktioniert und wie man's ändern.

00:17:10: Also es war schon eine harte Zeit, weil auf schlechte Nachrichten springen die Medien halt an wie ein Lauffeuer.

00:17:16: Ich hätte mir das selber gar nicht so gedacht.

00:17:19: Dann wurde plötzlich alles was ich auf LinkedIn gepostet habe teilweise in den Medien dann wieder zitiert.

00:17:25: Es war schon krass Teilweise auch hilfreich, so Start-up-Medien in Wien oder Bruttkasten.

00:17:31: Die haben versucht das ganze positiv zu unterstützen.

00:17:35: Ja!

00:17:36: Es war spannende Zeit.

00:17:37: also hab' ich ja viel über Medien gelernt

00:17:39: Und wahrscheinlich auch über die Menschen, wie sie auf diese reagieren.

00:17:44: Weil du hast ja da einige Abwendungen erlebt aber auch sehr viele Zuwendungen.

00:17:49: Ja also ich habe gemerkt der harte Kerne der sich für das Thema weiterhin interessiert und er ist schon zu mir gestanden.

00:17:56: Aber es gibt natürlich Leute, die interessieren sich nur für Erfolge.

00:17:59: Weil man schwimmt halt lieber auf eine Erfolgswelle mit als wenn's einmal nicht so läuft und das hab ich auch gelernt.

00:18:05: Also ich weiß jetzt schon, auf wen ich mich verlassen kann und welche da seit mehr so gut Tagelfreunde

00:18:10: sind.".

00:18:10: Du hast auch ein Person erwähnt, der sehr zuverstanden ist?

00:18:14: Das war dein Vermieter?

00:18:19: Ja, also mein Vermieter ist ja das Technozett.

00:18:22: Werner Pfeifenberger hat mir von Anfang an sehr gut als Partner zur Seite gestanden wie im Jahr-Zweitausend elf im Herbst oder im Winter zu ermkommen bin mit meinem Konzept.

00:18:33: Also da bin ich eingeladen worden vom Technozet und habe dieses Konzept von Co-Working vorgestellt.

00:18:37: Und es ist auch zugute gekommen dass ich damals schon mehrere Medienerwählungen gehabt hab.

00:18:42: Also wir waren schon in der Zeitung mit der Idee und das hat einem gefallen Und so haben wir halt über die Weihnachtsferien dann quasi den Co-Working Space mobiliert, ausgestattet und im Jänner zwölf eröffnet.

00:18:55: Das ist wirklich schnell gegangen!

00:18:56: Und das Technozett unter Werner Pfeifenberger sind seitdem meine Partner und die haben mich eigentlich nie probiert irgendwie auszunutzen sondern es war immer eine Win-Win.

00:19:06: am Techno Zett war da durch der co-working frische Wind und das ganze Startup Thema.

00:19:11: also sie haben sicher auch oder Es war sicher jetzt nicht, weil ich so ein netter Mensch bin.

00:19:16: Sondern weil ich halt auch was bewirkt habe dadurch.

00:19:19: Aber ich muss wirklich sagen also das Techno-Zeit war sehr hilfreich und auf die kann man sich verlassen.

00:19:24: Und wenn man solche Partner hat dann hat man schon viel Gewohnheit.

00:19:27: Vor allem durch Krisen geht es dann...

00:19:28: Ganz genau!

00:19:29: Ein bisschen leichter durch.

00:19:31: Im Nachhinein ja?

00:19:32: Wenn man in der Krise drin steckt, das kann man das gerade nicht so sehen.

00:19:35: Was ist jetzt nach dieser Krise anders wie vorher?

00:19:39: Was hast du da verändert?

00:19:41: Ja, also mein ursprüngliches Co-working-Konzept war für die damalige Zeit auch neu.

00:19:46: Weil es haben sie Leid, die sie gar nicht kennt, Schreibtische geteilt und das ist ja der große Unterschied zu einer Bürogemeinschaft.

00:19:53: bei einer Bürogemeinschaft sind es halt drei bis zehn beste Freunde wo dann halt im Idealfall nur wer dazukommt.

00:19:59: Und beim Co-Working Space kommen heute jeden Tag neue Leide ein.

00:20:02: Also das war bei uns schon immer so.

00:20:04: Aber das frühere Konzept war halt finanziell stabiler, indem man fixe Tische für mindestens drei Monate vermietet hat.

00:20:11: Also auf dem fixen Tisch ist dann so wie im Büro auch, wie man es kennt nur eine Person immer gesessen hat da ihr Blumentopf und ihr Bühlen von der Familie aufstehen können und das wars!

00:20:22: Und das ist jetzt komplett anders.

00:20:24: also es ist halt nun viel moderner.

00:20:25: jetzt das neue Konzept.

00:20:27: also wir nennen das Co-Working Club.

00:20:30: Das ist ein bisschen vergleichbar mit einem Fitnessclub wo man heute an Mitglied ist Und vierundzwanzig sieben, also vierund zwanzig Stunden am Tag und sieben Tage die Woche hingekaut zum Arbeiten.

00:20:40: Es gibt Leute arbeiten am Wochenende, es gibt Leute die arbeiten nur im Abend weil sie tagsüber einen Job haben und jetzt ist halt das Konzept nicht mehr so dass dies dann dein Tisch sondern du nimmst den Tisch der Freie ist und dadurch sind halt die Preise für geringer möglich, weil auf einem Tisch plötzlich nicht noch einer sitzt sondern drei bis vier hintereinander.

00:21:00: Das ist praktisch.

00:21:01: Was ist, wenn alles voll ist?

00:21:03: Dann freu ich mich, weil dann kann ich erweitern.

00:21:05: Aber es ist jetzt nicht so, dass, wenn ich hier Zeit zum Beispiel um achtzehn Uhr komme und das ist quantisch frei

00:21:12: passiert... Nein, weil eTrackt ist ja ganz genau, wann sind die Stoßzeiten?

00:21:16: Das machen sie in den Fitnessstudios auch!

00:21:18: Und da kann man ausloten wie viel Leid vertraugt zu einem Club.

00:21:25: Der Weihabweis haben wir bei Hundert Leid, die war's das locker.

00:21:29: was locker ausgeht, zum Beispiel letztens Freitag am Nachmittag wo es schon wieder war.

00:21:33: Da waren wir zu dritt weil die Leute sind zwar Teil davon aber so eben wie im Fitnessstudio sind nicht alle immer gleichzeitig da.

00:21:43: Du bist sozusagen für das Co-Working zuständig.

00:21:46: du organisierst Feste oder Veranstaltungen machst du sonst auch noch was?

00:21:53: Oder ist es Reichtes?

00:21:55: Also, ich habe viele Jahre lang ganz viel gleichzeitig gemacht.

00:21:58: Irgendwie habe immer das Co-Bagging-Alar des Trockens nicht und es ist im Nachhinein jetzt, wenn ich wem ... Empfehlung geben würde, dann würde ich schon sagen okay probiere vielleicht am Anfang ein paar Pflänzchen aus die was du gleichzeitig großziehst.

00:22:11: aber irgendwann musst du die entscheiden und für mich war halt die Krise jetzt die Entscheidung dass immer die Frage steht habe was von meine pflänzdchen die was ich in den letzten jahren gepflegt hab möchte denn jetzt wirklich längerfristig gießen und wachsen sehen?

00:22:24: also ihr habt tausend Sachen gemacht ganz ehrlich.

00:22:26: Ich habe so viel gemacht das immer manchmal die frage ist wie sieht es eigentlich alles ausgegangen?

00:22:30: Ja, vor allem du hast ja auch eine Familie.

00:22:32: Du hast deinen Sohn Matteo schon erwähnt?

00:22:34: Der ist jetzt acht.

00:22:36: Wie hast du das irgendwie vereint mit Arbeiten machen tun und dann noch Familie gründen

00:22:45: usw.?

00:22:45: Erste Mal habe ich mir ganz viel Zeit lassen also bin erst mit fünf oder dreißig Mama waren Und da haben sie alle in der Familie gedacht es wird nix mehr.

00:22:52: und dann haben sie sich so gefreut Dass wir wirklich so wie in dem afrikanischen Sprichwort, das braucht ein ganzes Dorf und mein Kind groß zu ziehen.

00:23:02: Also ich hab dieses Dorf einfach.

00:23:04: Das ist der Sportverein.

00:23:05: Das sind die Freunde im Dorf.

00:23:07: Das war auch die Familie, die nicht weit weg ist.

00:23:09: Und ich bin wirklich in einer luxurösen Situation, dass ich mich einfach auf alle so verlassen kann, dass ihr gar nicht immer da sein musstet.

00:23:16: Und er genießt es weil wenn wir ständig zur Zweit nur zusammen waren, das war er nicht und das war ihn nicht.

00:23:23: Und deswegen habe ich da echt Glück gehabt.

00:23:26: Der Matteo ist ja Fußballspieler

00:23:28: und

00:23:29: er ist ein begeisterter Fußballer, das merkt man richtig, warum wir wieder am Reden sind.

00:23:32: Das ist ganz sein Ding!

00:23:34: Du hast mir erzählt du hast aus diesem Vereinsleben heraus auch einiges für dich lernt?

00:23:40: Ja also erst einmal muss ich sagen wenn mein Mann nicht so viel beim Fußball immer gewesen war dann gab es vielleicht den Co-Working Space.

00:23:47: nicht weil ich habe halt dadurch an die Wochenende auch ganz viel Zeit gehabt.

00:23:50: Weil Fußballspiele sind halt meistens am Wochenende Und am Doktor vor kann man dann ja auch schon nichts mehr machen, weil da muss man sich ausruhen.

00:23:57: Das wissen ja alle, die für's Beispiel... Von daher habe ich schon immer mir meine eigenen Sachen suchen müssen, weil halt mein Mann sehr beschäftigt ist dadurch und ich finde das jetzt aber gar nicht negativ, weil ... Dadurch kann ich halt sehr viel mit mir selber anfangen.

00:24:14: Ich habe dann quasi meinen eigenen Verein gegründet und das ist der Co-Working Space.

00:24:18: Es ist zwar kein Verein, weil ich bin kein Vereinsmaier also ich glaube da schon mehr so ein Unternehmertum und Selbstständigkeit und dass derjenige, der dieses Risikotrock zu entscheiden aber ihr habt jetzt mal eine eigene Community dadurch geschaffen Und sehe die Vorzüge am Fußball jetzt an meinem Sohn Weil der Team Geist wird einfach super gelernt.

00:24:38: Das scheitern, das verlieren Lerner was wir vorher schon angesprochen haben Also ich habe das früher gar nicht so gesehen, wie wertvoll Fußball ist und wie wertfull die Vereinsarbeit ist.

00:24:49: Weil ich halt selber nicht in meinem Verein war.

00:24:51: Ich bin zwar in einem Dorf aufgewachsen im St.-Jagd bei Oberndorf aber ich hab mich nicht für Fußball interessiert und nicht für die Feuerwehr oder für die Landjugend.

00:24:59: Deswegen hab' ich mir einfach mein eigenes Interessensgebiet mit dem Co-Working Space aufgebaut.

00:25:04: Ja,

00:25:05: Vereine sind wirklich wichtig auch für die gesellschaftliche Entwicklung von einem Ort.

00:25:09: Absolut!

00:25:10: Und ich finde es so spannend dass du das sagst Fußball auch dazu beiträgt, dass man verlieren lernt.

00:25:15: Weil gerade wie du, wenn man deine Geschichte anschaut... Du hast richtig eine Krise gehabt!

00:25:21: Du hast das zwar nicht zugesperrt und aufgegeben aber du hast da irgendwo Verluste hinnehmen müssen weil es einfach dein Wind, den die normalerweise durchs Leben trockt der war vor allem immer hier.

00:25:36: Und wenn man dann irgendwo merkt, das gehört zum Leben dazu Das ist glaube ich sehr wertvoll.

00:25:42: Ja, ich glaube es hat mir als Mensch sehr geformt.

00:25:44: Das kann man schon so sagen.

00:25:46: Du hast mal auch noch erzählt dass du Meta den Rücken zugekehrt hast?

00:25:53: Wie ist das dazu gekommen?

00:25:56: Also wenn's bei des vor Ballag gesagt hättest, dass ihr das macht dann hätte ich mir gesagt na sicher nicht.

00:26:00: also da muss die Deutsch nicht so sicher werden lass!

00:26:02: Mein größtes Sorge war immer dass mein Facebook Profil irgendwann mal gesperrt wird weil Facebook war für mich Ja, die Verbindung zu meiner Community.

00:26:12: Die Sichtbarkeit, die man als kleines Einzelunternehmen sie mühselig aufgebaut hat – wenn das plötzlich weg war, das hätte ich mir gar nicht vorstellen können!

00:26:20: Und jetzt viele Jahre später, wo ich mich halt auch mit meinen Datenschützern im Co-Working Space immer wieder über dieses Thema unterhalten habe und das ja immer zu mir gesagt hätten, also erneuerbar lieber, weil wir keine WhatsAppgruppe hätten, weil Sie haben da einfach massive Probleme damit Und ich habe das dann halt immer rausgeschoben.

00:26:38: Und im November, im September, also gar nicht lange her war dann diese Situation, dass dieser französische Richter vom Europäischen Gerichtshof in Den Haag ausgegrenzt worden ist.

00:26:50: von allen Tech-Konzernen – der hat sie plötzlich nicht mehr in der digitalen Welt und wenn man Kreditkarte verwendet, ist er in der Digitalen Welt – war völlig ausgeschlossen vom Zahlungsverkehr und von allen möglichen großen Plattformen.

00:27:06: Und der Grund war, dass er auf eine Blacklist gekommen ist in Amerika und wenn er auf der Blacklist ist dann ist er sofort gesperrt von allem.

00:27:14: Der Grund war das er nur sein Job gemacht hat.

00:27:16: also er hat ein politisches gerichtliches Urteil gefällt, das Mächten nicht gefallen hat und für mich so das fast zum Überlaufen braucht.

00:27:27: weil wenn jemand der rechtstaatlich einfach nur seinen Job macht und so wichtige Positionen hat in Europa So dermaßen boykottiert wird, dann müssen wir als Menschen und als Europäer darauf achten, wem mir da eigentlich so viel Macht geben.

00:27:43: Und mir zu ein bisschen wundert das es nicht wirklich.

00:27:45: die Schlagzeile auf allen Tageszeitungen war aufhör und ob ich diskutiert worden ist, aber anscheinend ist das doch ein bisschen zu heißes Eisen gewesen.

00:27:55: Das

00:27:57: war nur in so Nerdmedien halt und für mich war es dann aber der Grund auszusteigen.

00:28:03: Ich habe jetzt meine ganzen Konten nicht gelöscht Aber ich gebe denen immer mehr Daten von mir weil ich war wirklich ohne die Fühltaten hergegeben hat.

00:28:11: Und seither sind wir nicht mehr auf Meter und lösen das anders.

00:28:15: Wir lösen es über Signalgruppen, über LinkedIn, weil LinkedIn ist nicht so mächtig wie der Meta-Konzern.

00:28:22: Die kann man nicht alle Arme abschneiden – also soweit geht's auch nicht im Sinne der Sichtbarkeit.

00:28:27: Genau!

00:28:28: Das haben sehr viele als sehr guten Schritt empfunden.

00:28:32: Es war für mich schon schwierig, weil ich plötzlich halt einfach nicht mehr so große Sichtbarkeiten gehabt habe Aber ich hab mir gedacht, dass ist mal wert

00:28:41: Da bist du gestoh irgendwie mutige Wege, die eigentlich total gegen den Zeitgestand.

00:28:48: Ja das kann schon sein.

00:28:51: Also herausragend.

00:28:55: Ich kann dann heute nicht anders.

00:28:57: Wenn bei mir erfasst vor ist, gibt es da keinen Weg zurück?

00:29:00: Das verstehe ich sehr gut!

00:29:04: Wo siehst du dein Co-Working Salzburg in zehn Jahren?

00:29:09: Weil die Arbeitswelt verändert sich nach wie vor immer noch sehr, sehr.

00:29:14: Wo siehst du das?

00:29:15: Was ist deine nächste Vision von dem?

00:29:19: Das ist interessant weil wir machen ja ganz viel so Wischenboardarbeit und das nächste wird ein Wischen Board über das hundertjährige ich Weil ich denke, man muss einfach sehr früh anfangen wenn man als alter Mensch nur ein schönes Leben haben will und nicht rund um die Uhr in Betreuung sein möchte.

00:29:37: Und man kann es eh nicht wirklich beeinflussen aber man kann zumindest ja die Weichen dafür stellen dass man halbwegs fit ist.

00:29:46: und geschäftlich habe ich mich da jetzt eigentlich ein bisschen verabschiedet dadurch das sie immer so getrieben war von Zielen von qualitativem und quantitativen zielen wo er sich nicht alles erreichen möchte wo ich dann aber am Endeffekt eigentlich gegen die Wand gefahren bin, weil ich vielleicht ein bisschen zu abgehoben bin von der Realität.

00:30:02: Wo es nicht alles möglich wäre, dass sie diese Frage jetzt so gar nicht beantworten kann, sondern ich freue mich einfach, dass dieser neue Co-Working Club jetzt funktioniert.

00:30:11: Das kommt an jeden Tag gleich in Leid dazu und ich bin einfach nur dankbar, dass ich da nicht aufgeben habe und ich freu mich auf alles was kommt ohne das ich jetzt große Ziele hab.

00:30:22: Hast du noch irgendeine... Irgendeine Botschaft, die du hinausposaunen möchtest.

00:30:29: Wow!

00:30:29: Jeder der noch nicht dauerhaft kommt zumal vorbei.

00:30:31: Wir haben so wahnsinnig viele Veranstaltungen, die sind bunt gemischt von teilweise wirklich spirituell esoterisch angehauchte Familienaufstellungen bis hin zum KI-Stammtisch wo man sich einmal im Monat mit dem Thema KI jetzt nicht als wie die reinen Fans auseinandersetzen sondern eben auch die Schattenseiten beleuchten und was das für uns in Europa bedeutet.

00:30:52: Ja, ich kann eigentlich nur einladen.

00:30:54: Macht's euch auf!

00:30:56: Kommt vorbei und setzt offen für das was dort passiert.

00:30:59: Und es freut mich.

00:31:00: Wo erfallet ist, wann Veranstaltungen sind?

00:31:03: Wir haben natürlich eine Website wenn man im Google eingibt Co-Working Salzburg wir sind immer nur das Görbeco-Workging.

00:31:10: dann kommt mal bei dem Programmpunkt zu unsere Programme.

00:31:16: Liebe Romie dein Leben ist so spannend die glaub mir könnten noch Stunden weiter reden Weil du hast zu sprüßt vor Energie.

00:31:23: Das kommt bei mir da drüber an und ich danke dir, dass du so ehrlich über die so tiefgründig mehr deine Themen erzählt hast.

00:31:34: Und ich wünsche dir wirklich ganz viel Erfolg

00:31:36: und alles Gute.

00:31:37: Danke fürs Nachfragen!

00:31:38: Danke.

00:31:41: Und genau solche Geschichten wollen wir beim RTS Unternehmertalk sichtbar machen.

00:31:45: Menschen, die Dinge verändern und neue Perspektiven schaffen.

00:31:50: Danke für's Zuhören Und bis zum nächsten Mal beim RTS Unternehmertok.

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