RTS Unternehmertalk mit Andreas Schöchl

Shownotes

Wie entwickelt man ein Familienunternehmen weiter, ohne seine Wurzeln zu verlieren?

Andreas Schöchl führt SUNBEAM Yachts in dritter Generation. Im Gespräch mit Carmen Aichinger erzählt er, wie aus einer Tischlerei eine international bekannte Werft wurde und warum die Leidenschaft seines Großvaters den Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt hat.

Andreas gibt ehrliche Einblicke in die Übergabe innerhalb der Familie. Er spricht über Konflikte, offene Gespräche und die Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen und SUNBEAM künftig alleine weiterzuführen.

Mit einem neuen Yachtkonzept wollte er das klassische Segelboot neu denken. Gemeinsam mit KISKA entstand ein Boot, das nicht nur zum Segeln gedacht ist, sondern auch Platz für Familie, Freunde, Wassersport und entspannte Tage am Wasser bietet.

Weitere Themen dieser Folge:

– Vom Familienbetrieb zur international tätigen Yachtwerft – Der persönliche Weg von Andreas Schöchl ins Unternehmen – Herausforderungen bei der Übergabe innerhalb der Familie – Warum offene Gespräche entscheidend waren – Wie SUNBEAM das Segelboot neu interpretiert – Neue Zielgruppen und veränderte Freizeitgewohnheiten – Elektromotoren und Nachhaltigkeit im Yachtbau – Handarbeit, Individualisierung und Qualität – Der neue Produktionsstandort in Munderfing – Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Zulieferern – Yachten für die Marineschule Mürwik – Arbeiten mit der eigenen Ehefrau – Lehrlingsausbildung im Bootsbau – Führung durch klare Aussagen und klare Linien

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00:00:05: Herzlich willkommen zum RTS Unternehmertrock.

00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die Unternehmen über Generationen hinweg weiterentwickeln und dabei Tradition und Innovation miteinander verbinden.

00:00:18: Gerade Familienbetriebe zeigen wie sich Werte Handwerk- und unternehmerischer Mut über viele Jahrzehnte hinweg weitertragen lassen.

00:00:27: Heute haben wir einen Gast dessen Unternehmen auf eine ganz besondere Geschichte zurückblickt.

00:00:33: Vor über hundert achtzig Jahren, als die Schlerei gegründet hat sich der Betrieb im Lauf der Zeit zu einem international tätigen Yachtbau-Unternehmen entwickelt.

00:00:42: Eine Entwicklung, die zeigt wie wichtig es ist, sich immer wieder neu zu erfinden und gleichzeitig den eigenen Wurzeln treu zu bleiben.

00:00:51: Lieber Andrea Schöchl, schön dass du bei mir bist!

00:00:54: Hallo Carmen, danke für die Einladung.

00:00:56: Andrea starten wir gleich in deine spannende Geschichte.

00:00:59: Was Macht Sanbim?

00:01:01: Genau

00:01:02: Also Sambim baut jetzt in der dritten Generation Segeljachten noch eine Matze und demnächst im Innenviertel.

00:01:09: Genau, ihr zieht es ja gerade um, seid's gerade mit drin im

00:01:12: Sinn

00:01:12: oder darüber spreche ich mal später.

00:01:17: Die Tischlerei wurde deines Urgroßvaters sozusagen gegründet?

00:01:23: Was haben die da gemacht?

00:01:24: Ja, die haben eigentlich TV-Möbel gebaut, also das war eine normale Tischlerei und ist dann später PÖA-PöA zuwerft ummotiert.

00:01:40: Wie ist das entstanden?

00:01:41: Dass man da gesagt hat wir machen jetzt nicht mehr TV Möbel sondern...

00:01:44: Ja eigentlich ist es aus der Leidenschaft von meinen Großvatern seinem Bruder entstanden.

00:01:48: die haben irgendwo im Schilfer mal ein Wrack gefunden sozusagen und haben dann gesagt okay sehr begeistert waren sie ja, sie reparieren dieses Wrack in der Tischlerei und gingen dann damit segeln.

00:02:00: Und dann haben sie angefangen durch ihre Segelbegeisterung mit Garten zu segeln, wie das bei den Segels so ist gewinnt halt nicht der am besten Segel sondern der auch das beste Material hat.

00:02:11: Dann wurde ihnen irgendwann angeboten um das Boot zu verkaufen und haben gesagt okay machen wir das halt weil dann bauen uns wieder nichts.

00:02:19: So hat er es halt angefangen.

00:02:20: und dann haben Sie gemerkt dass heute nicht nur einen Spaß haben können mit dem Segling sondern ein bisschen Geld verdienen können.

00:02:26: Und dann haben sie sich dachten, wieso nicht?

00:02:28: das habe ich zum Beruf machen.

00:02:29: Und dann ist irgendwann aus der Tischlerei vom Urgroßvater die Werft entstanden und dann haben wir ganz klassisch mit Holzbooten und Holziolen angefangen.

00:02:39: Also richtig Holzboote?

00:02:40: Genau.

00:02:41: Ist die

00:02:41: Heide auch noch?

00:02:42: Ja es gibt dort und da gibt's noch ein paar, die hier rumfahren aber die sind halt mittlerweile doch schon ein bisschen jahrelang gekommen her.

00:02:50: Ah ja!

00:02:52: Die Yachten also die Werfte Wann wurde die gebaut?

00:02:57: in Matze?

00:02:58: Da haben

00:02:59: wir vorher schon wo anders gebaut.

00:03:03: Wir haben dann zuerst im Direkt der Matze, ist die allererste Werft entstanden und da ist auch mein Vater in die Werft mit eingestiegen und dann haben wir mit diesen Glasfasern verstärkten Kunststoffen angefangen das heißt mit GFK-Boten.

00:03:17: Und die Werfte Matze ist gar nicht mal so lang dann aktiv gewesen am See selber, weil sie der Ort auch weiterentwickelt hat und der Produktionsbetrieb mitten im Ort war halt von der Lage ein bisschen ungünstig.

00:03:31: Da ist er dann in den Siebzigerjahren, d.h.

00:03:33: der Neizendreihersitz.

00:03:34: bis Fünfer-Siebzig ist dann am Oberberg das ist der jetzige Standort noch die zweite Werfe gebaut worden, dann von meinem Vater genau.

00:03:42: Und da hat sich eigentlich der Schöchel-Jachbau so richtig weiter entwickelt.

00:03:49: Das ist jetzt die dritte Generation.

00:03:52: Du, jetzt schon bist?

00:03:55: Wie war das mit Übergabe, Übernahme hineinwachsen in dieses neue... wie war es bei dir?

00:04:03: Also ich bin ja mit dem Betrieb aufgewachsen also wenn man das ganz klassisch kennt als kleiner Bull halt auch mit Gokard im Betrieb herumgefahren und hab dann später jeden Sommer für reale in der Firma gearbeitet und habe verschiedene Stationen durchgemacht und haben alles zu mir anschauen dürfen.

00:04:22: Die Tischlerei war im Lager, in der Administration in der Laminierhalle und hab mitlaminiert.

00:04:30: Und so habe ich den Betrieb wirklich in all seine Facetten kennenlernen

00:04:36: dürfen.".

00:04:37: Und irgendwann war es dann aber mal so, nachdem ich ein Sportgymnasium besucht habe und dann noch meinen technischen Studium in die Firma das erste Mal eingestiegen bin.

00:04:50: Dass sie zu meiner Örtung gesagt hat naja wenn nicht im Betrieb waren übernehmen sollt dann wäre eine betriebswirtschaftliche Ausbildung schon auch nicht so schlecht.

00:04:58: weil bis dahin hab ich E&V an der Bilanz davon hören können und so haben wir gedacht Natürlich auf dem Vorteil.

00:05:07: Und dann habe ich noch ein zweites Studium angeschossen und habe Betriebswirtschaft und Informationsmanagement an der FH in Salzburg gemacht, genau.

00:05:17: Dein Papa hat dir aber eigentlich nicht so gedrängt.

00:05:20: oder war das schon sein Wunsch, dass du in die Firma einsteigst?

00:05:24: Der Wunsch denke ich war immer da, aber es war nie Druck da.

00:05:28: also... Ich habe mit meiner Ausbildung auch noch ein Studium, bin ich da nochmal an der See gegangen.

00:05:33: Also ich war dann mal zeitlang im Ausland und habe ein paar Sachen angeschaut um einfach diese Betriebsblindheit zu vermeiden.

00:05:41: Und wie gesagt, da ist nie Druck kommen oder Wunsch, was denke ich immer daran?

00:05:48: Das hat sich dann einfach so ergeben, denke ich ja.

00:05:51: Also mir hat es dann einfach gefallen dass sie auch den Betrieb weiterführen dürfen in meine eigenen Ideen dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, sowas zu machen.

00:06:01: Der Papa hat ja mit deinem Onkel gemeinsam die Firma eigentlich weitergeführt

00:06:06: und

00:06:07: irgendwann ist dann so der Schnitt gekommen wo du gesagt hast wie

00:06:14: war das?

00:06:14: Das war nicht so leicht also glaubt es.

00:06:16: in einem Familienbetrieb ist es glaube ich das werden wahrscheinlich einige Bestätigen nicht immer ganz so easy dass man halt auch innerhalb der Familie Ich sage die Emotionen, mal ein bisschen zurückstellt und ja da ist so eine andere Tür geflogen.

00:06:38: So ehrlich muss man sein.

00:06:39: aber am Ende des Tages war das auch so dass wir dann relativ rasch gewusst haben was wir wollen und was wir nicht wollen als alle geben einsam?

00:06:51: Ich weiß noch, du hast mir erzählt wie wir vorher so geredet haben.

00:06:54: Du bist irgendwo auf der Couch gesessen und hast gewusst ich muss jetzt...

00:06:58: Ja, das war ein Wochenende und eigentlich war ich von der Couch an weg zum Kühlschrank.

00:07:04: Und auf dem Weg habe ich mir gedacht, na so wie es jetzt ist, will das nicht!

00:07:09: Das ist nicht der richtige Weg für mich.

00:07:10: Du hast

00:07:12: dich dann auch ganz offen angesprochen?

00:07:15: Genau, genau.

00:07:15: also ich hab dann gleich den Weg gesucht und hab gesagt, dass ist nicht das was ich möchte und hab das ausgesprochen.

00:07:23: Ich sage mir von der Gegenseite oder von den anderen Parteien genau das Gleiche kommen.

00:07:27: und ich habe gesagt ja, ich mache das so nicht.

00:07:29: Und dann habe ich gesagt gut, dass du das sagst, weil ich mache es so auch nicht.

00:07:32: Dann haben wir gesagt okay jetzt liegt das einmal als Sandisch und ist einmal ausgebrochen.

00:07:36: was da mal mit dieser Information?

00:07:38: und wie gehen wir damit um?

00:07:39: Welche Möglichkeiten haben wir denn überhaupt?

00:07:42: Und haben dann einfach die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert Verschiedene Möglichkeiten ist letztendlich die jetzige Lösung entstanden, dass ich die Firma halt alleine weiterführe.

00:08:00: Ich finde es echt cool, dass du das gemacht hast und direkt angesprochen hast und dann gemerkt hast, die anderen haben eigentlich auch eine Redebedürfnis.

00:08:10: Und aus dem Aussage, wie ich sage das immer mit dem Reden, käme man die Leute zum... Das ist einfach so, wenn wir's einfach reden!

00:08:18: Aber das fällt, glaube ich in der Familie schwerer wie vielleicht mit fremden Menschen.

00:08:23: Weil die Emotionen da auch dabei sind.

00:08:25: Genau!

00:08:26: Das klingt jetzt vielleicht alles ganz easy aber das war natürlich ein Prozess und es hat natürlich auch seitdem gedauert bis man sagt so aus... ...das ist nicht das was ich mechere.

00:08:34: Und für mich war eigentlich dann auch nie die Firma eine Option.

00:08:39: Und Gott sei Dank habe ich ja gute Ausbildungen genießen dürfen.

00:08:43: Von dem her habe ich keine Sorge gehabt dass ich irgendwas anderes machen kann, was mir Spaß macht.

00:08:49: Wir haben uns auch in diesem Prozess von extern jemanden geholfen, der diesen ganzen Thema und den ganzen Übergabeprozesse begleitet hat.

00:09:00: Weil wir haben immer geschaut, dass man relativ rasch zu einer vernünftigen Lösung kommt und es ist sehr pragmatisch eingegangen, weil wenn man sich da irgendwie in Details verliert dann...

00:09:11: Kommt man hier rüber?

00:09:12: Ja!

00:09:14: Dann zieht sich das ein bisschen und dann ist da glaube ich kein Geholf.

00:09:17: Und von dem her haben wir dann schon rasch und pragmatisch Lösungen erarbeiten können, und haben das dann auch denke gut für alle Seiten über die Bühne gebracht.

00:09:27: Toll!

00:09:28: Gratuliere!

00:09:29: Ja danke!

00:09:30: Was hast du dann als erstes verändert oder hast du gleich noch irgendwie mit neuen Konzepten gestartet?

00:09:40: Kurz bevor ich übernommen habe, eigentlich schon die erste Idee gehabt zu einem neuen Boot und so einen neuen Konzept.

00:09:46: Und das war dann für mich natürlich auch die perfekte Gelingheit wo ich jetzt als Geschäftsführer und Eigentümer von Samrem gestartet hab einfach gleich mit dem neichen Konzept auf den Markt zu kommen sowie mir halt ein Segelboot vorstöre und wie wir halt denken dass heutzutage ein Segelboot ausschauen soll.

00:10:07: Und wer schaut das aus?

00:10:09: Ja, wir haben das gemeinsam mit der Firma Kiska entwickelt und designt.

00:10:17: Wir wollten einfach dieses Thema Segelboot einmal komplett neu denken und von anderen Perspektiven beleuchten weil... Wir haben gesagt es ist extrem schade wenn so schöne Segelboote, wenn Karwin das zum Beispiel nur im Hafen liegen oder halt einfach so wenig genutzt werden.

00:10:35: Und für uns war einfach mal die Überlegung, wie kann man denn ein Boot gestalten?

00:10:38: Dass das mehr genutzt wird und dass einfach dieses Boot, dieses Segelboot mehr kann als nur segeln.

00:10:47: Im Kern ist natürlich immer noch ein Segelboot aber hat einfach mehr versätten.

00:10:52: Das heißt sie kann es auch eben als Ausgangsplattform für verschiedene andere Wassersportaktivitäten nutzen.

00:10:57: Und dahingehend haben wir dieses ganze Konzept oder das ganze Thema Segelboot einfach neu gedacht.

00:11:05: Was kann ich mir da jetzt vorstellen, was da jetzt anders ist wie vorher?

00:11:10: Erstens mal haben wir uns einfach überlegt.

00:11:12: Wie schaut denn so ein Tag am Wasser aus?

00:11:16: Diese alten Seebären gibt es eigentlich de facto in der Art und Weise nicht mehr.

00:11:21: Das sind auch nicht mehr unsere Kunden, sondern unsere Kunden die wollen einfach an Lessing-Tag am Wasser verbringen mit Freund oder mit Familie, mit den Kids.

00:11:30: Und da muss einem für jeden etwas... während diesen Tag dabei sein, also dass da einfach jeder sich abkühlt fühlt.

00:11:37: Und dann muss das Boot einfach... Da wird es für ein paar Stunden als Segelboot auch genutzt und dann muss ich da ankehren können, da muss ich dort bauten gehen können, dann muss man sich da grillen oder chillen oder sannen, lesen, Musik kochen, Schnarcheln gehen, Stand-up-Puddle-Boards fahren gehen.

00:11:56: Das Boot muss einfach viel mehr können wie nur ein Segelboot Und dahingehend haben wir das Konzept anders gedacht.

00:12:08: Ich war bei mir im Freundeskreis mit Freien Skritts, die überhaupt keine Segeln waren und habe einfach gefragt, wie muss denn ein Brot für dich ausschauen?

00:12:18: Du hast da gar nichts mit Segeln am Hut!

00:12:19: Aber trotzdem, wie würdest du dir das vorstellen?

00:12:21: Was musstest du kennen?

00:12:22: und aus diesen Gesprächen heraus ist dann halt eben da das Lastenheft entstanden für dieses neue Projekt.

00:12:28: Und der Gerhard Kiesger hat mich dann irgendwann mal gefragt, muss das Ding überhaupt am Ost haben?

00:12:32: Sagen wir ja, es war schon nicht schlecht!

00:12:35: Wir kennen nicht alles auf links dran vieles aber nicht alles.

00:12:39: Und passiert dass dies sehr gut funktioniert hat und einen sehr guten Anklang findet im Markt, hat natürlich am Anfang sehr polarisiert weil wir mit Sam Bimm schauen Traditionsbewusste Marke sind und eigentlich, ich will jetzt nicht sagen angestaubt das Image gehabt haben aber schon sehr einfach für den klassischen Bootsbau wie man den halt so kennt gestanden ist.

00:13:06: Und das Ganze mal modern zu interpretieren war ein bisschen ein Bruch mit der Tradition.

00:13:12: Wir haben diese gelernten Markenwerte wie Bauqualität haben wir natürlich weiter beibehalten, weil ganz egal ob das wohl jetzt klassisch gebaut ist oder einen klassischen Look hat oder einen modernen Look die Bauqualität ändert sich nicht nur durch den Look.

00:13:27: Aber wir wollten einfach neue Markenwerte dazu fügen eben dieses Design und modernes Erscheinungsbild und diese universelle Nutzung.

00:13:38: Und im Zuge dessen hat sie ja dann auch eigentlich die Zielgruppe ein bisschen verändert.

00:13:42: oder vom Seepern wie du vorher gesagt

00:13:44: hast?

00:13:44: zu jüngeren Leuten, die mit Familie, Freunden und so weiter haben sie oder auch mehr auf die Zeit verbringen

00:13:51: wollen?

00:13:51: Genau.

00:13:52: Das hat sich dahingehend geändert.

00:13:56: Also das Segelboot hat sich ja generell in seiner Nutzung geändert, das war jetzt einfach meiner Meinung nach ganz ein anderer Platz in der Freizeitgestaltung.

00:14:04: Unsere Kunden sind jetzt jünger.

00:14:05: Das ist immer so, dass jetzt derjenige, der kurz vor der Pension steht oder im Pension ist und sagt, jetzt habe ich Zeit, es gehe segeln.

00:14:12: Sondern das sind Menschen die nur vorher im Berufsleben stehen.

00:14:18: Und das Segelboot muss da halt in ... in der Freizeit entsprechend genutzt werden können.

00:14:25: Das heißt, auf Deutsch das Segelboot darf gerade zusätzliche Arbeit machen, sondern ich würde Segel-Erlebnis haben.

00:14:32: Das ist das was ich genießen möchte und ich möchte den Tag am Wasser haben aber ich möchte nicht nur zusätzlich mir irgendwie noch Arbeit aufhalsen sagen wir mal und mich um das Boot in einem gewissen Ausmaß kümmern müssen.

00:14:46: deswegen müssen unsere Boote auch einfach handelbar sein.

00:14:52: Sollte für denjenigen, der ein bisschen geübt ist, einfach ohne Probleme muss er das im Griff haben.

00:14:58: Und dieser ganze Pflege- und Serviceaufwand, der muss da entsprechend minibriert werden.

00:15:05: Wie ist es mit die Segelbote?

00:15:09: Man spricht ja jetzt auch sehr viel wahrscheinlich über elektrisch oder mit Dieselmotor betrieben.

00:15:16: Wo habt ihr eure Präferenzen hin?

00:15:19: Also wir haben das schon vor einigen Jahren unsere komplette Produktpalette elektrifiziert.

00:15:25: Und da waren jetzt nicht nur, dass wir eine Elektromotor als Option anbieten sondern alle unsere Brote kommen im Standard mit einer Elektromoter ausgestattet und die Kunden können dann halt je nach Einsatzgebiet wahlweise auch auf einen Dieselmotor switchen.

00:15:39: Genau aber wir sehen da schon einen ganz klaren Trend in Richtung Elektromutter.

00:15:44: Man muss ja sagen, dass Ja, sechzig bis siebzig Prozent unserer Brute an Binnereviere liefern und da sowieso eher auf den Elektromotor zurückgegriffen wird.

00:15:56: Vor allem durch diese neuen Technologien die es jetzt am Markt gibt hat sich natürlich auch einiges geändert.

00:16:03: und man muss auch sagen dass dieses Thema Elektromobilität generell also was jetzt den KFZ-Markt anbelangt und die Akzeptanz die daraus resultiert halt auch auf die Bootsbranche überschwappt.

00:16:17: Am Meer, glaube ich.

00:16:18: Am Meer ist es halt natürlich ein bisschen was anderes.

00:16:21: ja weil am Meer ist das halt trotzdem nur ein Sicherheitsthema mehr habe einfach mehr Welle da kann das Wetter auch noch schneller zwitschen als wir am Binnenrevier und da ist das ja das Sicherheits Thema.

00:16:36: aber wir haben durchaus auch Kunden die sagen ich bin nur küsst nah unterwegs und greift auch zu einem Elektromotor.

00:16:43: aber mehr muss man schon sagen.

00:16:44: normalerweise der Dieselmotor immer nur die Hauptantriebsart.

00:16:53: Produziert Sie ja eigentlich die Schiffe auch so auf Verdacht oder auf Bestellung?

00:16:59: Wir bauen keine Schiffe auf Lager, sondern das sind alles Kundenbestellungen, die wir bauen.

00:17:04: Wie lang dauert es?

00:17:05: wenn ich jetzt sage heute zu dir sag du... Du bringst mir gerade Feuer auf den Segelguster.

00:17:11: Die erste Frage, was wir dann stellen, ist immer wann möchte es denn segeln gehen?

00:17:14: Das ist ja die entscheidende Frage und dann schauen wir ob wir das in den Zeitrahmen realisieren können oder nicht.

00:17:20: Aber grundsätzlich ist es natürlich so dass die Boote entsprechende Durchlaufzeiten haben Ist natürlich im Abhängen von der Bootsgröße Und von der Ausstattung.

00:17:32: Wir haben ja einen sehr hohen Individualisierungskrat, also die Kunden können aus zahlreichen Optionen auswählen.

00:17:39: und ich sage mal je individualisierter das Brot ist, desto länger dauert es sich zu produzieren.

00:17:46: Und bei uns ist halt alles Handarbeit,

00:17:48: d.h.,

00:17:50: der Bautkaroboter des Brots, das fällt nicht irgendwo vom Bandl runter.

00:17:54: Und entsprechend muss man heute dann auch mit Lieferzeiten rechnen.

00:17:57: Aber Lieferzeit sind eine Geschlechtes, sondern das steigert ja die Vorfreude aus Seele.

00:18:01: Ja, auf jeden Fall.

00:18:05: Also ungefähr

00:18:06: so... Die Durchlaufzeit von so einem Zwei-, Dresd-Fußboot sind zwischen acht und fünf Wochen

00:18:13: ungefähr.

00:18:13: Das ist ja relativ schnell eigentlich.

00:18:15: Das heißt die Kennteyer noch selten gehen?

00:18:17: Nachher wird es schwierig, nichts zu ausdrücken.

00:18:22: Und ihr seht's ja gerade in eurer neue Produktionsstätte.

00:18:28: Wie geht es da rund oder zu?

00:18:29: Oder wie ist das jetzt überhaupt entstanden, dass ihr sagt wir siedeln.

00:18:34: Wie ist das entstanden?

00:18:37: Die Werftematze steht halt einfach schon seit ein paar Jahren, also seit über fünfzig Jahren und irgendwo sieht man das Gebäude an und wir haben die Möglichkeit gehabt uns da zu verändern.

00:18:56: dann wollte ich einfach von der grünen Wiese eine neue Werft bauen.

00:19:02: Wir haben natürlich auch geschaut, welche Optimierungspotenziale haben wir denn noch in der Produktion?

00:19:09: Das wäre jetzt im Arzt schwierig gewesen das zu realisieren.

00:19:13: und wenn man aber die gesamte Produktion vom weißen Blattpapier neu planen kann, kann man da schon mal ein bisschen was rauskitzeln.

00:19:25: Ihr bestellt ja die Teile und die werden bei euch zum Baut.

00:19:30: Genau.

00:19:30: Ihr produziert jetzt nicht selber irgendwie, wie sagt man da?

00:19:35: Also wir haben früher schon wirklich alles selber gemacht im Haus.

00:19:41: Da haben wir eine sehr große Fertigungstiefe gehabt.

00:19:45: Wir haben den ganzen Holzbauden, Möbelbau auch die ganzen Beschläge also was mit Metallarbeiten zu tun gehabt hat eigentlich im Haus baut.

00:19:55: Und das haben wir ein bisschen verändert.

00:19:59: So zwölf und neunzehnundzwanzig, wo ich dann gestartet habe und gesagt naja, das ist so in Österreich eigentlich nur noch schwer realisierbar.

00:20:08: Man baum kann man alles!

00:20:09: Nur... man muss ja ehrlicherweise sagen Wir haben Relief-Oil umkosten und alles selber herzustellen Ist möglich Aber am Ende wirst du halt irgendwo bei einem Preis rauskommen Wo du halt nicht mehr mitbewerbsfähig bist.

00:20:24: Deswegen haben wir die Fertigungstiefe verringert und arbeiten jetzt viel mit umliegenden Betrieben zusammen.

00:20:33: Und schauen, dass wir uns aufs Assembling konzentrieren.

00:20:36: Wir kriegen einzelne Module angeliefert und der Zusammenbau bei uns wirklich von einer leeren Schale vom leeren Rumpf bis hin zum fertigen Boot, das passiert schon alles in Matze und nicht so eine Zukunft heute im Munderfing.

00:20:49: Aber die Bauteile selber, die kriegen wir dann als Module zugeliefert.

00:20:55: Ihr habt einen der Ukraine-Zulieferer?

00:20:58: Nein, Ukraine haben wir keine Zuliefahrer!

00:20:59: Ah

00:21:01: nicht?!

00:21:02: Nein, in Polen haben wir ZulIEFERER, in Brossenen haben wir zulieführer, in Slowene haben wir zu liefern... In Frankreich, Italien und Spanien.

00:21:10: Also wir sind relativ breit gefächert.

00:21:14: Unser Zulief war auch eine Ukraine-Hammerkran.

00:21:16: Okay, da habe ich das irgendwie frisch verstanden Aber exportieren darfst du dir sehr weit.

00:21:21: Es gibt auch in Australien Menschen, die mit euren Booten fahren?

00:21:25: Ja das stimmt!

00:21:29: Wir schauen natürlich dass wir unsere Boote weltweit auf die Gewässer bringen.

00:21:35: Wie ist es eigentlich wenn jetzt so ein Boot fertig ist?

00:21:38: Wo testet ihr das und ob's Wasser nicht ist?

00:21:41: Das sind gleich bei der ersten Ausfahrt.

00:21:43: Also wir haben da einen Testbecken also einen Test Pool bei uns in der Werft.

00:21:49: Da kommt jedes Boot rein.

00:21:50: Jedes Boot wird da reingehoben und dann beregnet, also eine eigene Beregnungsanlage.

00:21:56: Man muss sich das ja so vorstellen, alles was am Boot montiert wird ist ja potenzielle Likage und kann dann entsprechend abgedichtet.

00:22:04: Und das überprüfen wir halt.

00:22:06: Dann werden auch die Motoren eben geprüft, also ein Buchschulrode geprüfte, Kielhydrauliken

00:22:11: usw.,

00:22:12: Steueranlagen werden geprüftert.

00:22:14: Also diese ganze Qualitäts- und Endabnahme, die passiert da in diesen Tauchbecken.

00:22:19: Du

00:22:20: hast mir jetzt wieder einen ganz besonderen Kunden die Deutsche Bundeswehr, die ihr mit Schiffen beliefert.

00:22:27: Wie ist es zu diesem Deal gekommen?

00:22:29: Also wir haben im Jahr zwei Tausend Neunzehn schon mal Brote für die deutsche Bundeswehr.

00:22:34: Das heißt speziell für die Marieneschule in Mürbik liefern dürfen.

00:22:39: Das war eine Ausschreibung und sie haben jetzt eine Ergänzungsbeschaffung für diese Brote ausgeschrieben und wir haben das diese Ausschreiben wieder für uns entscheiden können erneut Boote für die Marine Schule bauen und liefern.

00:22:56: Und auf diesen Booten werden Kartetten ausgebildet, um dann später auf der grauen Flotte, sprich auf Zerstörern oder U-Booten dienen zu können.

00:23:07: Die lernen halt auf unsere Booten Seemann schafft und lernen dort navigieren.

00:23:15: Da wären die Brote dann auch sehr beansprucht, was euch auch wieder ein bisschen hilft wahrscheinlich.

00:23:20: Genau,

00:23:20: also man muss sich das so vorstellen dass genau die Brute werden da natürlich entsprechend stärker beanspruchten wie jetzt vom Autonomalsägler sage ich mal und das hilft natürlich uns entsprechend weiter in der Produktqualität zu verbessern.

00:23:40: Aber dass wir uns erneut jetzt da durchsetzen haben können, spricht ja dafür das unsere Produkte sie im Einsatz oder in der Nutzung bewiesen haben.

00:23:50: Kommst du eigentlich selber nur zum Siegeln?

00:23:53: Gar nicht mal so viel ehrlicherweise weil mit Familie haben natürlich meine Freizeit entsprechend auch verplant ist Und bei uns geht es ja nachdem mein Frau auch im Betrieb ist, eigentlich Twente V seven um Segelbote und um die Firma.

00:24:14: Ich muss ehrlicherweise sagen dass ich gar nicht mal so best bin wenn's irgendwann nochmal nicht um Segelbote geht weil das hilft mir dann nochmal den Kopf wieder ein bisschen freizukriegen und Energie zu tanken und dann wieder am Montag in der Früh mit Elan anzugreifen.

00:24:30: Also dieses Oberkämmer und das Ruhe-Kämmer machst du mit den Kindern auch viel?

00:24:37: Ja, wir sind halt viel unterwegs.

00:24:39: Wir gehen an Wandern, wir verreisen über die Wocheende, machen Ausflüge und Kinder sind im Fußballverein

00:24:46: oder

00:24:47: im Segelkurs oder irgendwo anders.

00:24:49: Man ist entsprechend unterwegs!

00:24:52: Ja, und bei den Kindern das merke ich selber auch.

00:24:54: Da muss man sich so konzentrieren, da kann man nicht nebenbei noch an die Arbeit denken.

00:24:58: Darum ist es eigentlich eine gute Trennung dann.

00:25:01: Die Kinder fordern

00:25:03: uns.

00:25:07: Deine Frau arbeitet mit dir zusammen?

00:25:10: Wie läuft das?

00:25:12: Gut!

00:25:14: Das war natürlich nicht von Anfang an gewart, dass das gut läuft Und ich bin ja von einer oder anderen gewarnt worden, dass man nicht mit seiner Frau in einer Firma arbeiten soll.

00:25:26: Aber wir haben das dann einfach ausprobiert und das funktioniert hervorragend!

00:25:30: Ja, wir

00:25:31: ergänzen uns gut und ich habe da jemanden nur zusätzlich in der Firma gewonnen, den mir zu hundert Prozent vertrauen kann, der mich auch gut spiegelt und gut reflektiert.

00:25:44: Die Zeit wird tatsächlich heute auch zu Hause über die Firma sprechen.

00:25:48: HC ist nicht mehr geworden, sondern hat sie eigentlich verringert.

00:25:52: Und das hat sich deswegen verringern, weil Sie nachdem Sie ja vorhin in der Firma involviert sind alle Protagonisten ja kennt und dadurch muss ich halt nicht da ewig lange erklären um was es geht und das funktioniert sehr gut.

00:26:08: Das ist schön!

00:26:09: Das ist glaube ich eine Vorbildwirkung für viele.

00:26:12: Ja, ich glaube das muss man immer individuell sehen.

00:26:15: Ich denke es wird nicht bei alle funktionieren.

00:26:17: Es kommt wahrscheinlich auch aus was man viel stärker hat weil wenn jetzt die Frau mit so etwas nichts anfangen kann, wird schwierig dass sie mitarbeitet ist.

00:26:27: Das macht ja Spaß und sie macht sich das nicht gut in der Administration.

00:26:32: und heute alles was Kundenbetreuung anbelangt, das liegt ihr einfach halt auch und von dem her passt da die Aufteilung in der Firma ganz gut.

00:26:44: Ich meine, es ist schon klar, dass in einer Firma noch einer der Chef ist.

00:26:49: Sonst wird's schwierig, wenn man dann nicht klar ist.

00:26:56: Aber das funktioniert immer im Austausch sagen wir mal.

00:27:02: Das ist ja nicht so, dass man da zu ist und ...

00:27:06: Wie viele Mitarbeiter habt ihr?

00:27:08: Jetzt sind wir um die dreißig, genau!

00:27:10: Das ist auch eine sehr große Flotte.

00:27:13: Ja, also wir suchen immer Motivierte Mitarbeiter.

00:27:15: Schauen halt auch immer, dass wir dementsprechend unsere Mitarbeiter selbst ausbilden.

00:27:19: Also wir haben gerade aktuell zwei Lehrlinge die Bootsbauer lernen.

00:27:23: Das gibt's

00:27:23: richtiger Bootsbau-Lehre?

00:27:25: Genau, wo gehen an denen in den Beruf

00:27:27: schon hin?

00:27:28: In Krems Münster.

00:27:29: Aha,

00:27:29: genau.

00:27:30: Wir waren bautes

00:27:31: drei

00:27:31: Jahre?

00:27:31: Ja, genau da bin ich aktuell zwei Jahre alt und im Herbst fangt nur dritter an.

00:27:38: Das sind dann auch so leidenschaftliche Segler oder so, die zu euch kommen?

00:27:43: Nicht notgedrungen.

00:27:44: Aber natürlich ist es nicht schlecht wenn man entsprechende Leidenschaft für Sägel mitbringt.

00:27:51: aber also beide Lehrbomben absolvieren gerade ein Sägekurs.

00:27:56: das war sehr natürlich ja der Unterstütz weil etwas gibt's besser als wie wenn sie die Lehrlingen oder generell die Mitarbeiter halt mit dem Thema Säging und mit dem Produkt selber einfach beschäftigen.

00:28:09: Wie ist dein Führungsstil?

00:28:13: Ich werde dann als Team orientiert beschreiben, muss aber dazu sagen dass ich über die Jahre mein Führungstil ein bisschen verändert habe weil ich über diese Jahre verschiedene Erfahrungen gemacht hab was gut funktioniert und was nicht so gut funktioniert.

00:28:33: Und meines Erachtens auch ist es immer wichtig eine klare Linie zu haben und dass die Mitarbeiter einfach wissen, woran man ist.

00:28:45: Klare Aussagen, klare

00:28:46: Linien... Wie können wir das jetzt vorstellen?

00:28:48: Was hat nicht funktioniert?

00:28:50: Wie hast du da getestet?

00:28:51: Hast du gedacht, ich fahre wie ich aus, durch mal so, durch einmal so oder war das auch einfach ein Lernen im Tun?

00:29:00: Das war einfach Lernenauserfahrung.

00:29:04: Auserfahrungen, die man noch macht!

00:29:08: Ja also Ich will da jetzt gar nicht so ins Detail gehen, aber...

00:29:14: Hast du einfach bei manchen Sachen gemerkt, das funktioniert so nicht?

00:29:17: Ja, das funktionierte so nicht.

00:29:18: Und das reden mit den Leuten oder so?

00:29:20: Genau!

00:29:20: Also man hat einfach gemerkt es funktioniert so ned und dann muss man's anders machen.

00:29:26: Und deine Mitarbeiter teilen diese Leidenschaft im Bootbau wahrscheinlich?

00:29:32: Ja auf jeden Fall.

00:29:33: also wir haben einen guten Mix in der Truppen aus sehr erfahrene Mitarbeiter.

00:29:40: Also da sind teilweise Mitarbeiter dabei, die schon bei meinen Opa gearbeitet haben.

00:29:48: Die kennen mich als so kleinen Stöpsel wo ich in der Firma rumgelaufen bin und haben erst unnächst bei einer uns vierzierigen Jubiläum gefeiert und von ganz junger Leuten also nicht nur heute Lehrlingen sondern einfach junge Leute die sich begeistern fürs Handwerk bauen wollen und uns selber was erschaffen wollen, genau.

00:30:12: Und da haben wir echt einen guten Mix beieinander.

00:30:15: Sehr cool!

00:30:17: Andreas bei dir sieht man einfach... Du lernst aus deinen Fehlern oder aus dem was passiert?

00:30:23: Du entwickelst weiter du machst tolle Schiffe und ich danke dir sehr für die ehrlichen Einblicke und auch für das dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.

00:30:36: Ja danke, danke für den Einladen.

00:30:39: Genau solche Geschichten wollen wir beim RDS Unternehmertalk sichtbar machen.

00:30:44: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal, beim RTS Unterneemertalk!

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