RTS Unternehmertalk mit Klaus Zorn

Shownotes

Carmen Aichinger spricht mit Klaus Zorn von TAB Salzburg – The Alternative Board über seinen persönlichen Weg und die Frage, wie gegenseitiger Austausch Unternehmerinnen und Unternehmer bei wichtigen Entscheidungen unterstützen kann.

Klaus erzählt, wie er selbst zum Unternehmertum gekommen ist, welche Erfahrungen ihn geprägt haben und warum er heute Unternehmer-Boards begleitet.

Themen dieser Folge sind unter anderem:

Klaus Zorns persönlicher und beruflicher Weg der Schritt ins Unternehmertum schwierige Entscheidungen und die berühmte „Reißleine“ was hinter TAB – The Alternative Board steckt Erfahrungsaustausch statt klassischer Unternehmensberatung wie Unternehmer-Boards funktionieren warum unterschiedliche Branchen neue Perspektiven schaffen Mitarbeiterführung und schwierige Personalentscheidungen der Wert von ehrlichem Feedback warum Unternehmer mit ihren Problemen oft nicht alleine sind TAB in Salzburg, dem Innviertel und darüber hinaus

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00:00:06: Herzlich willkommen zum RTS-Unternehmer Talk.

00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die Unternehmen nicht nur führen sondern sich auch bewusst Zeit nehmen darüber nachzudenken wie sie besser werden können.

00:00:18: denn gerade im Unternehmeraltag bleibt oft wenig Raum für Austausch, Reflexion oder neue Perspektiven.

00:00:25: Heute haben wir einen Gast der genau her ansetzt.

00:00:28: Mit TAP Unternehmerboards bringt er Menschen zusammen Schaftraum für ehrlichen Austauschs und unterstützt dabei bessere Entscheidungen zu treffen.

00:00:37: Lieber Klaus Zorn, schön dass du heute bei mir bist.

00:00:40: Herzlichen Dank für die Einladung!

00:00:42: Klaus was heißt TAP Unternehmer Boards?

00:00:46: TAP bedeutet The Alternative Board.

00:00:49: Es geht ja um kleine maximal mittelgroße Unternehmen die keine Aufsichtsrate Beiräte haben.

00:00:55: und so entstand die Idee für diesen Namen

00:00:58: Und Du übernimmst sozusagen ein bisschen die Aufsichtsratstätigkeit in so einer

00:01:03: Naja, nicht ich sondern es werden eben kleine Boards zusammengestellt mit Unternehmerkollegen.

00:01:10: Idealerweise fünf, sechs ständige Mitglieder die sich dann auch regelmäßig zu Board-Meeting streifen und der ernsthaft immer an den Themen arbeiten, die ein jeder mitbringt.

00:01:18: Gehören diese Menschen alle zu dieser einen Firma oder kommen die aus unterschiedlichen?

00:01:24: Nein das sind unterschiedliche Firmen.

00:01:27: Die drummelst du sozusagen zusammen?

00:01:28: Genau!

00:01:29: und es sind auch innerhalb eines Boards unterschiedliche Branchen.

00:01:34: Was sie für mich jetzt die Frage stellt ist, wir haben darüber gesprochen dass dieses Board zusammenkommt.

00:01:41: da wird sich ausgetauscht.

00:01:43: das passiert ja in sehr vielen Business-Netzwerken auch was macht das Tab für einen Unterschied?

00:01:52: Ich glaube vor allem die Strukturiertheit.

00:01:56: natürlich sind andere Business Netzwerke auch wertvoll aber das sind dann halt oft einfach Nicht strukturierte Gespräche, wo vielleicht einer dann mal was daraus macht.

00:02:09: Aber ich glaube das ist ein ganz erheblicher Unterschied.

00:02:12: Wie ich geschildert habe geht es ja jetzt nicht nur darum dass man zu einem Thema einen Input kriegt sondern es würde auch wirklich die Umsetzung begleitet.

00:02:20: Das ist verbindlich.

00:02:21: Es sagt jeder was er bis zum nächsten Mal macht.

00:02:24: Dann erzählt er ob er es dann hat oder nicht oder was er getan hat und Ich habe einige Business-Netzwerke kennengelernt in meinem Leben.

00:02:32: Es gibt auch gute Branchen interne, aber da ist einfach die Offenheit mal auch zu Ende.

00:02:39: Die Konkurrenz halt auch da ein bisschen vorhanden ist?

00:02:41: Klar

00:02:42: und diese Struktur ist glaube ich der wesentliche Unterschied.

00:02:46: Ich meine, ich habe mich natürlich auch umgeschaut.

00:02:48: Ich kenne eigentlich nichts Vergleichbares.

00:02:51: Ich finde das auch spannend weil bei dir hat man fast ein bisschen eine Garantie dass ich da auch in die Umsetzung komme von meinen Ideen.

00:02:59: oder

00:03:00: Wenn einer fünf Monate herkommt und erzählt, die haben nichts da an.

00:03:04: Dann wird er eher das Sport verlassen weil das macht keinen Sinn.

00:03:10: Natürlich passiert es, dass einer mal kommt und sagt ich bin jetzt die letzten vier Wochen nicht dazukommen.

00:03:15: Es zieht sich dann etwas in die Länge aber das geht nicht vorallem.

00:03:20: Das

00:03:22: ist ja verlorene Zeit und auch verlorenes Geld oder?

00:03:24: Ja klar!

00:03:26: Aber es gibt schon viele Leute, die reden einfach gern.

00:03:32: Natürlich gibt es Leute, die reden viel lieber als andere.

00:03:36: Und da ist eben meine Moderation wichtig.

00:03:38: Ich mein das muss ja auch ein gutes Zeitmanagement sein.

00:03:41: Das müssen alle die gleichen Zeitslauts zur Verfügung haben und man muss natürlich Leute, der vielleicht nicht so gerne reden, ein bisschen ermuntern und die anderen muss man halt manchmal ein bisschen einbremsen.

00:03:52: aber ist natürlich oft schwer eine interessante Diskussion oder interessante Argumente abzuwürgen.

00:03:59: Es ist die Moderation extrem wichtig, weil wie gesagt sonst entgleist das.

00:04:02: Man bringt zu uns nicht sechs Themen, fünf Sechs Themen für jeden in vier Stunden durch?

00:04:08: Also die Meetings da in vier Stunden zum...

00:04:11: Und es ist ja dann vorher noch Update und...

00:04:15: Glaubst du eigentlich auch schon Fragen wo du dir gedacht hast, war das jetzt so...?

00:04:21: Richtig eine interessante Frage an das Board.

00:04:23: Also was ich grundsätzlich schön finde, dass es oft wirklich persönlich wird weil man das auch zeigt, dass Vertrauen da ist.

00:04:31: Ich fand, das war eine Diskussion, war wirklich cool vor einiger Zeit.

00:04:35: Einer hat gesagt, ich möchte von euch wissen, was eurer inneren Schweinehund ist und wie mit ihnen umgeht.

00:04:42: Das war echt eine spitzen Diskussion haben alle vollgefunden.

00:04:47: Was sagst du zu mir jetzt in Richtung Schweine-Hund?

00:04:52: Mit meinem Schweinehund kämpfe ich immer in Richtung Bewegung und ein bisschen mehr Sport machen.

00:04:57: Da

00:04:58: bin ich auch dabei!

00:05:00: Ich kann dann konsequent sein über Monate, aber wenn ich dann mal unterbreiche wegen Erkältung oder was?

00:05:05: Dann baue ich manchmal Monate bis ich wieder meinen Schweine-Hund besiege.

00:05:09: Und wie

00:05:10: besiegst du ihn denn?

00:05:12: Naja, es dauert oft verdammt lang, aber irgendwann ärgere ich mich so über mich.

00:05:18: Und das haben eh viele ähnliche Dinge.

00:05:20: Natürlich gibt es Betätigungen, die man nicht so sehr mag und verschippt man dann halt und macht unwichtige Räste davor... Die

00:05:29: Aufschieberit ist also ein ganz großes Problem, so wie ich einen mache.

00:05:33: Ich muss mich erst fokussieren und der Schweinebund ist eine riesen Geschichte.

00:05:41: Was mir gerade einfällt wenn ich jetzt... Also was für mich eine persönliche Herausforderung wäre, meinen Unternehmen anschauen, wenn ich jemanden entlassen muss.

00:05:51: Ich mag die Person aber das passt einfach nicht mehr.

00:05:54: Habt ihr solche Diskussionen auch schon gehabt in eurem Boards?

00:05:58: Das hatten wir ja schon in einigen Fällen und es fällt natürlich vielen Leuten schwer weil es entwickelt sich eine menschliche Verbindung.

00:06:13: Hatten wir absolut.

00:06:14: In einem Fall war es eigentlich schon länger klar, dass das auf die Dauer nicht klappen kann.

00:06:19: Aber es wurde eben rausgeschoben...

00:06:23: Die unterlängermas ausschiebt dich durch schwerer Wirtsarge?

00:06:26: Genau!

00:06:26: Und man schleppte sie ja dann ständig mit sich herum und es ist daneben in einer Board-Mitting thematisiert worden.

00:06:33: Das waren wirklich eine derartige klare Empfehlung von allen auch wenn's schwer ist.

00:06:38: du musst einfach nicht strich ziehen und ziehen.

00:06:41: morgen Jeder Tag, den du das weiterhin ausschiebst ist eine Belastung für dich.

00:06:46: Und hat man da nach darüber gesprochen über das Wie?

00:06:49: Ja!

00:06:49: Wie geht es an und...

00:06:54: Es gab dann also auch konkrete Empfehlungen wie man das kommuniziert in weimarer sehr spezifischen Situationen und das wurde ja auch so gemacht und im Nachhinein haben wir dann eben auch erfahren dass das so gut funktioniert hat.

00:07:11: Und es war also auch dann im nächsten Boardmitting beim Update, gerade als das eine wirkliche Erleichterung dann war.

00:07:19: und jetzt ohne das Board wäre das vielleicht noch, weiß ich nicht, Monate oder Jahre so weitergegangen?

00:07:24: Der Mitarbeiter war ja in Wirklichkeit auch nicht happy weil man spürt das ja wenn's nicht passt.

00:07:29: Ja, das stimmt!

00:07:31: Man spürts aber man hat halt oft den Mut auch nicht oder auch den Nerv nicht, jetzt das anzupacken und zu sagen jetzt zieht ihr das durch.

00:07:38: Wenn wir jetzt vom Fernsehen reden und wir brauchen Unterstützung oder wir brauchen neue Perspektiven, dann melden wir uns bei dir.

00:07:51: Dann kommst du mit verschiedenen Menschen und die bringen ihre Input zu uns herein.

00:07:58: Es ist ja oft eine Aussensicht wirklich wertvoll?

00:08:00: Ja genau das ist oft sehr wichtig!

00:08:04: Wie bist Du zudem gekommen?

00:08:08: Die ganze Vorgeschichte ist etwas lang, aber ich hab

00:08:11: Zeit.

00:08:13: Sollen wir mit der Vorgeschicht anfangen?

00:08:15: Ja, erzähl mal wie du ... Weil du bist ja nicht als Berater auf die Welt gekommen, obwohl die Beratung hat dich eigentlich schon dein Leben lang immer begleitet.

00:08:26: Du kommst eigentlich an Wiener und bist in Tirol aufgewachsen.

00:08:30: Genau!

00:08:31: Wie geht es einem wenn man aus Wienern im Tirolof wächst?

00:08:35: Ist mir da Außenseiter?

00:08:37: Grundsätzlich ging es gut, aber in einem gewissen Ausmaß ist man lange Außenseiter.

00:08:42: Also das kann ich glaube ich genauationen daran.

00:08:45: Nur haben sowohl mein Vater als auch ich der Regionale uns auch ziemlich engagiert.

00:08:48: also wir haben eigentlich ein sehr gutes Verhältnis gehabt.

00:08:51: Es war ein kleiner Ort.

00:08:55: Und ihr habt da ein Hotel auch gehabt und du hast dann auch das Hotel mal zeitlang geführt oder?

00:09:02: Ja ja!

00:09:03: Ich habe nach der Matura Betriebswirtschaft studiert Und musste eigentlich zur Studie im Beginn des Hotels übernehmen, mehr oder weniger.

00:09:10: Weil mein Vater einen Schlagerfall hatte.

00:09:12: Es gab dann auch noch was in Wien und hat meine Schwester gemacht.

00:09:15: Ich habe aber mit Studienende eine kleine Behaltungsfirma gegründet weil ich immer über das Operative in der Hotellerie und Gastronomie hinaus an anderen Dingen interessiert war.

00:09:27: Also es hat ja schon immer Spaß gemacht Menschen zu beraten oder zu begleiten in verschiedenen Prozessen.

00:09:33: Wie entdeckt man so eine Gabe?

00:09:43: Wie ich es jetzt konkret entdeckt habe, weiß ich nicht mehr.

00:09:45: Aber das hat sich damals einfach gegen Studienende in Gesprächen mit Kollegen und meinem späteren Partner die Idee ergeben, dass wir da was miteinander machen.

00:10:04: Ich bin auch eigentlich davor schon, war ja operativ im Hotel aber auch in der Bandschere aktiv Und war da auch immer sehr nah am Austausch mit anderen Unternehmern interessiert.

00:10:18: Also zu deinem Beruf, was du mir schon mal erzählt gehört sehr viel das Zuhören also mehr zuhören als selbst reden sozusagen.

00:10:29: Was ist dir da wichtig wenn du Unternehmen zuhörst?

00:10:35: Oder auf was hörst du am meisten?

00:10:43: Ich meine wichtig ist mir einfach herauszufinden, was tatsächlich dahinter steckt.

00:10:49: Das ist für viele nicht schwer gerade bei schwierigeren Themen oder bei Problemen sich da klar zu artikulieren.

00:10:59: und dann muss man manchmal auch ein bisschen hinterfragen und nachbohren bis man das Gefühl hat dass die Geschichte wirklich am Tisch ist.

00:11:10: Oder dass man eine Bild von der Situation hat?

00:11:14: Und das kann man eigentlich nicht lernen.

00:11:16: Das entwickelt sich mit der Zeit wahrscheinlich, oder?

00:11:19: Ja.

00:11:19: Dass man das so hat.

00:11:21: Kommen wir noch mal zurück nach Tirol.

00:11:25: Du hast mir da eine ganz lustige Geschichte erzählt mit einem Tiroler in Wohne.

00:11:31: Ja, wirklich!

00:11:32: Erzähl sie mir bitte nochmal.

00:11:34: Also ich war ja auch im Ort recht aktiv... Ich hatte nebenbei noch nicht CS-Bauer, und wir saßen sehr spät an der Bauer mit einem Briefträger.

00:11:45: Habe ich diskutiert über irgendwelche ortspolitischen Themen?

00:11:49: Und ihm sind irgendwie die Argumente rausgegangen... ...und insef.

00:11:52: jetzt sind die Häuser durchnummernd immer noch nach Entstehungsdatum.

00:11:57: Dann hat er ihn achtenacht und dann hat er gesagt, und jetzt sage ich daran, ich hab Haus Nummer vier!

00:12:02: Du hast Haus Nummer sechshundert fünfundzwanzig und deswegen haltest du jetzt die

00:12:05: Goschen.".

00:12:07: So wirf man halt auch Mundtod gemacht in einer kleinen Tirore.

00:12:10: Aber es

00:12:10: war nett gemeint.

00:12:12: Ja, es war lustig.

00:12:14: Cool!

00:12:15: Was hast du im Ort?

00:12:16: Wie hast die engagiert und was hast du da gemacht?

00:12:18: Ich war lange im Aufstiegsratz vom Tourismusverband.

00:12:21: Doch das Hotel sozusagen.

00:12:23: Wie ist es dann gekommen, dass du dem Hotel den Rücken zugekehrt hast?

00:12:27: Gut, das war grundsätzlich so ... Das war ein Seefeld.

00:12:32: Die neunziger Jahre nicht ganz einfach waren... Es waren insgesamt acht, neun Fünfsteinhäuser in Seefeld.

00:12:38: Das ist extrem viel und die letzten drei kamen relativ kurzfristig dazu sehr groß.

00:12:42: Es ist am Markt wirklich schwierig geworden.

00:12:45: Wir haben uns dann auch noch mal neu positioniert.

00:12:47: Das war ein kleiner Fünffsteinhaus erfolgreich positioniert und es gab da einen unerwarteten Angebot und nach einem Überlegen habe ich mich damals entschieden das wir das machen Und ich war ja in anderen Dingen auch immer interessiert und haben damals ungefähr zu Jahrtausendwände uns dann aus der Hotellerie und Gastronomie zurückgezogen.

00:13:12: Und wo ist deine Reise dann hingegangen?

00:13:16: Also diese Beratungsfirma war immer sehr, sehr umsetzungsorientiert und Projektbezogen.

00:13:21: meistens gab es ein Hauptprojekt.

00:13:23: Ich wurde dann gebeten einen Sanierungsmanagement für eine Textilfirma aus dem achtzehnten Jahrhundert zu übernehmen immer ein Familienbesitz war und leider Insolvent wurde.

00:13:38: Das habe ich getan für zwei Jahre, wir haben das wieder auf die Beine gekriegt und dann hat die Familie selbst wieder weitermachen können.

00:13:45: Danach hat sich dann einfach aufgrund persönlicher Kontakte in den Modebereich entwickelt.

00:13:50: Ich hab dann zehn, fünf Jahre eigentlich mein ganzes Geschäft in Italien gehabt.

00:13:54: Und die Hauptgeschichte dort war dass ich gemeinsam mit sechs Lizenznehmern in den verschiedenen Bereichen eine amerikanische Sportswear Brand in Südauropa aufgebaut habe und das war jetzt nicht externe Beratung, sondern da war ich mittendrin.

00:14:11: So ist auch von der Pick-Auf wirklich alles gemacht?

00:14:14: Ja ja wir haben das von null weg gestartet gemeinsam.

00:14:18: Und ich war dann auch in Startups noch involviert und nebenbei auch in Italien noch in anderer Lizenzgeschäft also beispielsweise wenn ein Begleitungshersteller Schulprogramm hatten wollte, haben wir geschaut dass wir den richtigen Partner finden Und das Ganze dann implementieren und so weiter.

00:14:33: Das klingt nach sehr viel spannenden Unternehmungen irgendwie, weil es sicher auch sehr arbeitsintensiv gewesen ist.

00:14:42: Denken wir.

00:14:43: Nach zwölf Jahren hast du gesagt Schluss?

00:14:47: Also im Schluss war's dann sehr intensiv mit einem Start-up mit zwei Partnern.

00:14:52: Es war in Italien schon ein paar Jahre nicht so toll.

00:14:56: Irgendwas Investoren suche betrifft was schwierig.

00:15:02: Es kam dann Corona in Italien besonders schlimm und wir waren damals dabei, Investoren aufzustellen weil wir internationale Staaten wollten mit der Geschichte.

00:15:11: Das war Marktreif und es war zu dem Zeitpunkt so gut wie unmöglich.

00:15:15: Und wir waren drei Partner und wir haben dann entschieden die Heißleine zu ziehen.

00:15:19: Und dann bist du nach Salzburg zurückgekommen?

00:15:21: Genau

00:15:22: ich habe nie in Italen gelebt.

00:15:23: Ich bin eigentlich von hier aus... ...ich hab hier schon über zwanzig Jahre gelebt in der Gegend.

00:15:28: Ich

00:15:29: bin eigentlich fast jede Woche nach Italien gefahren.

00:15:31: Das stelle ich mir anstrengend vor, wenn man da...

00:15:34: Ich liebe Italien aber auf die Dauer ist es auch anstregend.

00:15:38: Und ich habe mir dann einfach gedacht, ich schaue mich mal um was es interessantes gibt in einer Regional wo ich jetzt nicht unbedingt das Rad wieder neu erfinden muss.

00:15:49: War das eigentlich schwer irgendwie zu sagen?

00:15:52: Wie lasst das jetzt?

00:15:53: Na ja klar war vier Jahre Arbeit reingesteckt Und auch sehr viel Geld reingesteckt, aber es ist dann doch besser wenn man die Reißleine zieht bevor man in der Mitte das Flusses ertränkt.

00:16:03: So hast du noch mal die Kurve gekratzt sozusagen und dann kommt eigentlich das Unternehmerboard sozusagen ins Spiel.

00:16:11: Du hast mir erzählt beim Gugeln bist du da auf dieses Konzept gestoßen?

00:16:15: Ich bin zufällig auf Tab gestoßt und habe mir das näher angeschaut weil ich die Grundsicht spontan sehr interessant fand.

00:16:22: Ich habe dann auch sehr schnell mit bestehenden Partnern darüber sprechen können.

00:16:29: Es ist ein Franchise-System und Salzburg war eigentlich die einzige größere Region in Österreich, die frei war, womit ich dann sehr schnell die Entscheidung getroffen hab mir das zu sichern und das gekauft habe.

00:16:42: Und wie schaut das Franchisesystem aus?

00:16:44: Wie ist es aufgebaut?

00:16:46: Du arbeitest alleine sozusagen Mit freiberuflichen Partnern So irgendwie?

00:16:54: Also ausgegangen ist es von Amerika.

00:16:57: Es gibt dann in den einzelnen Regionen Master-Franchises, die für eine große Region zuständig sind.

00:17:04: Das haben wir auch in Österreich.

00:17:05: Die machen Österreich, Schweiz oder ein Teil Deutschlands und da sind eben an die Freundschaftsnehmer die einzelne Regionen vergeben.

00:17:15: Ja man muss das Gebiet, war der Gebetschutz, man muss dieses Gebiet kaufen und seit selbstverständlich dann aber auch ein regelmäßig Feinschaftsgebühr, was ja üblich ist in solchen Systemen.

00:17:25: Ist das umsatzabhängig oder so?

00:17:29: Wie schaut es aus wenn ich jetzt deine Beratungen anspruchen nehmen möchte?

00:17:36: Ich

00:17:38: brauche Hilfe oder wie geht das?

00:17:40: Es ist ja jetzt dem Sinne keine Beratung, sondern... Ja

00:17:44: und das

00:17:44: kommt eigentlich

00:17:46: in den Prozessen

00:17:48: Es soll ja eigentlich eine langfristige Geschichte sein, jetzt nicht so für ein paar Mal.

00:17:55: Und es geht eigentlich darum, dass hier Unternehmen und wir zusammenfinden, dass man ein Haus finden, ob das passt – auch so mein Set passt, weil wie gesagt das Zentrale ist Offenheit, das hat bei Gott nicht jeder Unternehmer.

00:18:11: Dass man dann Mitglied wird in einem der Boards Derzeit sind drei Boards in Salzburg und dann da wirklich langfristig dabei ist.

00:18:24: Was heißt drei Boarts in Salzburger?

00:18:27: Es sind drei solche Unternehmerhunden, die sich eben regelmäßig treffen zur Board Meetings und sich gegenseitiger als Baring-Partner dienen.

00:18:37: Also es wird wie ein Netzwerk.

00:18:38: irgendwie oder kann ich das so verstehen?

00:18:40: Ja.

00:18:41: Was kostet so eine Mitgliedschaft im Monat?

00:18:45: Es gibt noch ein bisschen Varianten, aber die Standard-Mitgliedschaft beinhaltet monatliche Board-Mittings und einzelne Coachings.

00:18:53: Wir haben dann auch einen sehr kompletten Werkzeugsatz für die eigene strategische Arbeit am Unternehmen, den jeder selbst nutzen kann – wenn gewünscht auch mit mir als Baringpartner zusätzlich.

00:19:04: Und es entsteht ja praktisch automatisch ein großes Netzwerk durch alte Mitglieder.

00:19:09: Dazu gibt's eine Plattform ähnlich wie ein internes Linkt innen Die größte Organisation dieser Art auf der Welt, so weit ich weiß.

00:19:17: Wir haben ca.

00:19:18: sechstausend aktive Mitglieder in Dachraums ins Tausendfünfhundert und diese Plattform kann man nutzen um sich mit interessanten Unternehmen zu vernetzen entweder einfach um sich auch erweitert auszutauschen oder auch in der Folge Geschäftkontakte zu knüpfen wenn das passt.

00:19:35: Wie viele Leute sind in so einem Boat drinnen?

00:19:39: Also ich sage idealerweise fünf bis sechs

00:19:42: Und die treffen Sie monatlich ein paar Mal Ein mal im Monat?

00:19:45: Nein, ein Portmütig-Monat

00:19:47: für vier Stunden.

00:19:48: Das ist sehr strukturiert

00:19:52: und da wird ein Thema vorgegeben.

00:19:55: Es sollte jeder ein Thema dabei haben.

00:19:58: Zwischen zwei Portmetigs ist jeweils noch ein Einzeltermin mit mir.

00:20:02: Da bereiten wir unter anderem auch diese Themen vor und dieses Thema wird dann vorgestellt.

00:20:09: Dann gibt es Frage unten bis alle verstanden sind wie sie am besten unterstützen können.

00:20:12: Und was auch extrem wichtig ist, es soll verbindlich sein.

00:20:17: Das heißt am Schluss soll wirklich jeder sagen bis zum nächsten Mal mache ich Folgendes und beim nächsten mal gibt's ein Update und man erzählt was man getan oder eben nicht getan hat.

00:20:26: Also das wird auf die Umsetzung begreitet und das finden viele total wertvoll weil sie sagen Sie sind früher oft so lang mit Ideen schwanger gegangen.

00:20:35: Man hatte ja oft im Hinterkopf die Idee das wäre eine coole Sache da hätte ich die Chance etwas zu machen.

00:20:41: aber eben wegen Tagesgeschäft Da hat es dann auch lang, bis man jetzt umsetzen geht und in dieser Struktur geht's dann oft viel schneller.

00:20:49: Und das wird ja die Umsetzung eben begleitet.

00:20:52: Kannst du mir da irgendein Beispiel erzählen was da entstehen kann von der Gesprächsrunde heraus?

00:21:00: Wie sie das dann entwickelt?

00:21:02: Also ich sage mal, es gibt so Themenbereiche, die immer wieder kommen.

00:21:05: Extrem Auftrag zur Tage ist Personelles.

00:21:08: Kann auch einmal Einzelgeschicht sein.

00:21:10: Von der Weile hatten wir eine Situation mit einem wirklich wichtigen Mitarbeiter über lange Zeit so zugespitzt, dass es auf den Kaischaus lief.

00:21:20: Und das wurde im Bord diskutiert.

00:21:23: Wir haben dann überlegt wie man die Halle vielleicht verändern kann damit man diese für ihn wieder attraktiver gestaltet.

00:21:29: Man hat auch überlegt, wie man das kommuniziert und das hat offenbar sehr gut funktioniert.

00:21:38: Es geht natürlich sehr oft um Akquisition, weil es vielfiel die Fachkräfte.

00:21:43: Da werden Erfahrungen weitergegeben und dann eben auch die Umsetzung verfolgt.

00:21:48: das zweite große Thema sicher gleich oft Marketing.

00:21:53: Wir haben sich ja schon sechs Sieben Websites gemäß am Zulegen.

00:21:56: Das ist eine Aussensicht auf den Träumen wertvoll.

00:22:00: Wir diskutieren Social Media Projekte wir überlegen Vertriebspartnerschaften was immer da kommen kann im Bereich Marketing vertreibt.

00:22:10: Es gibt natürlich auch Sonderprojekte, wir haben jemanden zweimal bei der Übernahme von einem Mitbewerber begleitet.

00:22:15: Der hat klarerweise einen Anwalt und ein Steuerberater.

00:22:18: aber es waren auch wirklich sehr wertvolle Impulse die da aus dem Board gekommen sind.

00:22:25: Und letztlich ja beim Film geht's dann auch mal darum rechtzeitig eine Exit anzudenken passiert den vielen Familienunternehmen einfach zu spät.

00:22:36: Das wollen ja auch nicht immer die Jungen nachfolgen.

00:22:40: Oder die Alpen dooslassen, dass die Junge dann... Genau!

00:22:43: Auch auf dem Problem mehr.

00:22:46: Ja das stellen wir uns sehr umfangreich vor.

00:22:48: Du musst eigentlich in sehr vielen Themen immer wieder auch drin sein oder?

00:22:55: Oder ergibt sie das alles so

00:22:56: von... Also ich halte mich jetzt vor allem in der Board-Meetings eher zurück weil es geht ja darum, dass alle hier als Barringpartner zur Verfügung stehen natürlich ich auch.

00:23:08: Und ich meine, ich habe ja wirklich relativ lange Erfahrungen in verschiedenen Branchen mit Strategie-Entwicklungen und Unternehmerkooperationen.

00:23:17: also wenn mir dann am Schluss eine Frage einfällt die niemand gestellt hat stelle ich sie natürlich und wenn mir ein Input einfällt der nicht gekommen ist dringe ich den noch.

00:23:27: aber da bin ich einer aus der Hunde.

00:23:30: also ich moderiere das ganze Aber es wäre jetzt schlecht, wenn ich den Vorbrei schon den ganzen Import bringe.

00:23:37: Ich glaube das ist sehr wertvoll oder?

00:23:39: Wenn man jemanden in so einer Gesprächsrunde hat, der irgendwie das Zepter in der Hand hält damit dann am Ende auch was rauskommt.

00:23:49: Ja weil sonst zerfleddert er's.

00:23:52: Das muss eben sehr strukturiert sein!

00:23:54: Und du scheinst mir da sehr strikt zu sein.

00:23:58: Toll!

00:23:59: Nein, ich finde das selber auch immer... Toll, wenn Gespräche strikt sind.

00:24:04: Weil im Hauptes auch nicht, weil man von hundertsten in den tausendsten kommt.

00:24:10: Man kommt da nie auf den Punkt und man ändert dann nichts.

00:24:13: Und das ist glaube ich auch in vielen Unternehmen die Gefahr.

00:24:16: Wenn man mit den Mitarbeiter anfängt zu diskutieren oder überhaupt so Brainstormings macht ohne Struckstur, dann kommt meistens nix raus.

00:24:27: Ja wir haben dann auch noch nebenbei vertiefende Angebote für die Unternehmen.

00:24:33: Also auch die zweite Führungsebene integrierend gibt es also Workshop-Serien, für die strategische Entwicklung, es gibt Führungsgreifteentwicklung – das sind dann sehr wertvolle Ederons wenn's passt.

00:24:49: Das ist eigentlich auch das Tolle an diesem Franchise System dass man da auf Tools zurück greifen kann und gewisse Vorgaben hat, die man sich sonst selber aufbauen muss oder?

00:25:00: Klar!

00:25:01: Das ist eigentlich ein Vorteil.

00:25:04: Ich sehe zwei große Vorteile, erstens dass man das Rad nicht neu erfinden muss eben wie du sagst und zweitens, dass man natürlich auch eine etablierte Marke hat.

00:25:15: es ist was anderes wenn ich hier sagen kann wir sind die größte peer-to-peer Organisation auf der Welt mit sechtausend Mitgliedern als wenn ich alleine mit einer Idee komme auch wenn's ne gute Idee ist.

00:25:29: Kommen eigentlich Wenn ich jetzt sage, ich möchte in Amerika irgendwas machen, kann ich mich da mit einem Boards dort vernetzen oder so?

00:25:36: Ja klar.

00:25:38: Diese Plattform die ich erwähnt habe, da hat man Zugang zu allen Mitgliedern weltweit und da kann ich natürlich auch in Amerika Leute suchen, die mich aus irgendeinem Grund interessieren um mit denen Kontakt aufnehmen.

00:25:51: Das klingt toll, spannend!

00:25:54: Muss ich mir mal überlegen Salzburg war frei du warst aber eigentlich lange Zeit nicht in Salzburg aktiv, du hast dir da jetzt ein neues Netzwerk aufbauen müssen oder dürfen.

00:26:09: Wie machst du das?

00:26:12: Du meinst es wie ich zu den Mitgliedern komme?

00:26:13: Ja, wie du irgendwo dieses Netzwerk beflügelst!

00:26:19: Ich wühle mich durch das Wett und wenn ich Unternehmen sehe wo ich mir denke dass könnte passen und interessant sein Dann schaue ich, dass wir Kontakt aufnehmen und vor allem die Gelegenheit haben uns persönlich einmal in einem kurzen Erstgespräch kennenzulernen.

00:26:39: Wo man einfach mal herausfindet ob das beidseitig passen kann.

00:26:41: und wenn es so ist dann schaut man, dass man sicher zweites Mal zusammensetzt etwas länger und wirklich konkret darüber spricht was es für Themen geben kann was der konkrete Nutzen sein kann und so weiter.

00:26:52: Und wie groß sind die Unternehmen mit denen du am meisten arbeitest?

00:26:56: Also wie gesagt alles KMUs.

00:26:59: Ich glaube Wenn wir von der Mitarbeiterzahl reden, mein kleinstes im Moment ist bei drei Mitarbeitern das größte es etwas über hundert.

00:27:06: Also auch da wieder bunt gemischt eigentlich oder?

00:27:08: Ja.

00:27:09: Und von den Branchen

00:27:09: hier... Wobei so unter fünf ist eher selten sag ich mal aber.

00:27:12: Branchen total gemisht.

00:27:16: Es gibt einige Branchen die sind etwas schwieriger.

00:27:18: also mit Branchen, die selber irgendwo in Richtung Beratungsbereich unterwegs sind ist schwierig.

00:27:26: Also steil beraten Anträge etc.

00:27:29: Apothekerärztes habe ich niemanden.

00:27:34: Und es ist auch relativ schwierig bei kleinen Handwerksbetrieben, weil die operativ wirklich dermaßen unterwegs sind.

00:27:44: oder in der Gastro hätte ich gerne auch aufgrund einer Vergangenheit aber in der Gaster ist halt so das Zeit meistens nur am Ruhetag Und da will man dann auch was anderes machen, als sich einen halben Tag in der Board-Mitting zu setzen.

00:27:55: Ja oder muss die eh meistens um Dinge im Hotel oder im Gästehaus kümmern?

00:27:59: Da kommen wir nicht!

00:28:01: Die Touristiker haben eher nicht so viel Freizeit,

00:28:05: gell?!

00:28:08: Was machst du in deiner Freizeite?

00:28:12: In meiner Freizeiten?

00:28:12: Also ich bin ganz gern draußen aber jetzt nicht extrem sportlich... also ich bin es weniger zu den Gipfelkreizen unterwegs, aber ich mag die Natur gerne und Im Sommer segeln vor allem sehr, sehr gerne.

00:28:28: Also in Österreich am Autosee war aber auch am Meer viel unterwegs und im Winter sehr gern Skifahren.

00:28:35: Und sonst schaue ich, dass er mich halbwegs füttert.

00:28:38: Ja jetzt muss man ... weil du sitzt wahrscheinlich sehr viel in deinen Boards?

00:28:43: Ich treffe mich gerne mit Freunden.

00:28:44: Ich esse gerne, ich reise gerne.

00:28:46: Du hast eine Familie, also drei Kinder, die sind schon alle erwachsen.

00:28:53: Doch das Pendeln, wie war es in der Familie?

00:28:57: Da warst du wahrscheinlich wenig da oder Wochenende mehr.

00:28:59: Nein

00:29:00: ich war eigentlich meistens so ein zwei Tage die Woche weg würde ich mal sagen.

00:29:03: Nicht so die ganze Woche okay also hat man das auch gut.

00:29:07: Also meistens habe ich einmal übernachtet.

00:29:10: Das war dann eh nicht so furchtbar sozusagen.

00:29:17: Von dem Broschen her hast Du gesagt es gibt Es ist wichtig verschiedene Branchen, dass die zusammenkommen.

00:29:25: Welche Branchen sind das genau?

00:29:27: Das ist wirklich ziemlich galbät!

00:29:29: Wir haben zwei Marketingagenturen, wir haben Werbetechnik und einiges im IT-Bereich was eher Klassisches.

00:29:41: Hardware, Serverbetreuung, Standardsoftware, was eher Spezifisches, Computerkassen... eine Softwarefirma, die sich mit sehr spezifischen Schnittstellenthemen beschäftigt.

00:29:57: Wir haben klassische Dinge, Entwässerungstechnik, Notstrom-Lichttechnik, Melktechnik und steile Einrichtungen.

00:30:11: Spannend!

00:30:12: Also richtig ganz unterschiedlich?

00:30:15: Und wie profitiert man da vom Know how des anderen?

00:30:18: Wie geht das?

00:30:20: Ja, erstens gibt es ja viele Bereiche im Unternehmen die echt branchenunabhängig sind.

00:30:23: Aber wenn ich jetzt Mitarbeiterproblemen diskutiere hat jeder was dazu beizutragen der mit Mitarbeitern zu tun hat Im Marketing-Bereich ist auf die Außensicht wie gesagt extrem gut.

00:30:37: Ich kann ja auch als potenzieller Kunde oft denken und die wirklichen Kunden sagen einem da selten die Wahrheit.

00:30:45: Es wird kaum ein Kunde kommen und dann sagen ich verstehe deine Homepage nicht Ja.

00:30:54: Es war ja, wie du mit TAP gestartet hast – gerade die Pandemie?

00:31:00: Wie war da der Start?

00:31:02: Heulpreik!

00:31:04: Erzähl mir mehr.

00:31:06: Die ersten zwei Jahre war es wirklich schwierig weil das ist jetzt ein Format wo ich schon die physische Anwesenheit für Wertvollheit und das wollte halt nicht jeder.

00:31:18: Schon auch Die ersten, um sich kennenzulernen.

00:31:23: Auch das war schwierig.

00:31:24: Also die ersten zwei Jahre waren sehr erholbarig.

00:31:27: Hast du da dann auch mal gedacht, ich mache jetzt nicht

00:31:31: weiter?

00:31:32: Es war ja klar was Schuld ist und es war schon davon auszugehen dass die Geschichte nicht ewig dauern wird obwohl sie sehr lange gedauert hat.

00:31:40: aber es war mir trotzdem wichtig mir das gesichert zu haben weil ich einfach an die Idee geglaubt habe.

00:31:47: Das wäre toll wenn man sagt Ich hab an diese Idee geglappt.

00:31:50: Kuhle Aussage.

00:31:51: Wie geht es weiter mit deinem Unternehmer-Boards?

00:31:56: Das Gebiet ist ja relativ groß, da ist auch noch das westliche Inviertel dabei.

00:32:03: Ich habe mich bis jetzt wirklich konzentriert auf die Stadt und das nahe Umfeld.

00:32:10: Mehr als vier Boards möchte ich operativ nicht selbst machen.

00:32:17: der mir den nördlichen Teil, vor allem das Gebietes entwickelt und betreut.

00:32:27: Was soll dieser Partner mitbringen?

00:32:31: Eigentlich ähnliche Kompetenzen wie ich.

00:32:37: Entweder Erfahrungen in Führungspositionen... Im Bereich der Feinschaftsnehmer gibt es viele, die aus großen Betrieben kommen.

00:32:46: Aber darauf irgendwie keine Lust mehr haben und sich gerne selbstständig machen mit den Erfahrungen, die sie haben kann natürlich auch seine Erfahrung im Beratungs- und Coachingbereich.

00:32:55: Ich meine was wichtig ist, dass man wirklich mit gestandene Unternehmer auf Augenhöhe kommunizieren kann Dass man strategisch denken kann.

00:33:06: Ja das sind glaube ich die zentralen Dinge.

00:33:10: Was ist dir eigentlich so als Mensch wichtig, wenn du da mit den Unternehmern Zeit verbringst?

00:33:16: Was möchtest du denen persönlich mitgeben.

00:33:20: Es sind ja sehr viele dieser Unternehmer, das ist keine Bedingung aber sehr vieles in der Leinentscheide und es ist oft schwierig.

00:33:28: und was wichtig aus meiner Sicht ist einfach das Gefühl zu vermitteln dass sie nicht alleine sind bei Type sondern dass sie nicht nur Milch, sondern diese ganze Runde haben.

00:33:45: Und wie ich inzwischen auch aus der Erfahrung sehe wird das wirklich ein Vertrauterkreis und das ist glaube ich ein ganz wesentlicher Punkt weil dieses Alleinsein bei Entscheidungen und man will das ja weder mit den Mitarbeitern dann besprechen

00:34:04: oder auch nicht

00:34:06: privater heim Und es geht auch oft um Bestätigungen.

00:34:11: Es wären vielleicht die gleichen Entscheidungen gewesen, aber wenn jetzt vier, fünf, sechs Leute sagen, ja das ist das Richtige, das muss noch ein.

00:34:20: Dann kämpfe ich nicht mehr mit der Entscheidung oder überlege, ist das wirklich das Richtigen und kann es einfach auch mental besser abhaken und ist weniger belastend?

00:34:33: Ich glaube, da hast du mir eher eine Geschichte erzählt von einem Unternehmer, der es lange mit sich gehungen hat und auch schlaflose Nächte gehabt hat.

00:34:41: Und dann im Board eigentlich zur Sicherheit gelangt ist...

00:34:44: Wir sind zufällig auf das Thema gekommen!

00:34:46: Es war eine wesentliche Entscheidung und er hat mir erzählt, dass er die getroffen hat und hat kurz nachgenastet und gesagt, ich habe das eigentlich entschieden aber ich möchte das jetzt trotzdem nächste Woche in Board-Mitting besprechen weil eben ich denke an der Nacht manchmal darüber nach ob das wirklich gescheit ist.

00:35:03: Und dann haben wir im Bord – muss ich nicht so sein, aber im Bort war es wirklich so.

00:35:07: Alle der Meinung waren, dass er das machen musste und danach hat er gesagt okay, ich jetzt eh gemacht, aber jetzt ist die Belastung weg!

00:35:15: Das kann viel wert sein.

00:35:17: Ja, das ist extrem wertvoll wenn man so das Rückgrat gestärkt bekommt von Kollegen oder Kolleginnen?

00:35:23: Sind da eigentlich Frauen auch dabei?

00:35:25: Ja, natürlich.

00:35:26: Also bunt gemischt sozusagen oder was?

00:35:27: Ja ja, Entschuldigung ich habe es nicht.

00:35:28: Nein, von mir hast du nur gerade gedacht...

00:35:31: Natürlich selbstverständlich!

00:35:34: Also bundgemischt, toll.

00:35:37: Was würdest Du Unternehmern mitgeben die jetzt zuhauchen und irgendwie grad so in einer Nachdenkphase sind oder in einer Veränderungsphase sind?

00:35:50: Dann würde ich mich freuen ein Gespräch mit ihnen haben zu können.

00:35:54: Ja, also.

00:35:54: Natürlich vollkommen unverbindlich!

00:35:58: Das nehmen wir jetzt einfach so mit.

00:36:00: Danke fürs Gespräch für die Insights und für die Offenheit auch.

00:36:06: Es ist wirklich spannend und ich bin neugierig was mir noch alles von dir zu hören bekommen in Zukunft.

00:36:12: Dankeschön.

00:36:14: Gerade dieser Blick von außen unter ehrlicher Dialog können auf den entscheidenden Unterschied machen und genau solche Ansätze wollen wir beim RTS Unternehmertag sichtbar machen weil sie zeigen, wie wichtig Weiterentwicklungen und Austausch im Unternehmen sind.

00:36:29: Danke fürs Zuhören!

00:36:31: Und bis zum nächsten Mal beim RTS Unternehmertalk.

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