RTS Unternehmertalk mit Michael Scherndl
Shownotes
Wie fair kann Handel wirklich sein?
Michael Scherndl ist Geschäftsführer von EZA Fairer Handel und beschäftigt sich täglich mit einer Frage, die uns alle betrifft: Woher kommen die Produkte, die wir kaufen – und unter welchen Bedingungen werden sie hergestellt?
Im Gespräch mit Carmen Aichinger erzählt er, warum Fairness nicht bei einem höheren Einkaufspreis endet. Es geht um faire Bezahlung, Gleichberechtigung, Transparenz, langfristige Zusammenarbeit und darum, Produzentinnen und Produzenten eine echte wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen.
Michael spricht über:
• 50 Jahre EZA Fairer Handel • die Geschichte des Unternehmens und Gründer Anton Wintersteller • Kaffee und andere klassische Produkte des fairen Handels • Frauenförderung und wirtschaftliche Unabhängigkeit • Transparenz entlang internationaler Lieferketten • seinen persönlichen Wechsel aus Werbung und klassischem Handel zur EZA • warum ihn eine Pizza um rund 75 Cent zum Nachdenken gebracht hat • Führung, Zuhören und die Bereitschaft, die eigene Meinung zu ändern • fairen Handel innerhalb Europas • Bürokratie und neue gesetzliche Anforderungen • die Zukunft des fairen Handels
Eine Folge über Verantwortung, wirtschaftliche Realität und die Frage, welchen Wert Produkte und die Arbeit dahinter tatsächlich haben.
Transkript anzeigen
00:00:06: Herzlich willkommen zum RTS-Unternehmer Talk.
00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die nicht nur wirtschaftlich denken sondern auch Verantwortung übernehmen für ihre Entscheidungen und deren Auswirkungen.
00:00:17: Denn gerade in einer global vernetzten Welt wird es immer wichtiger bewusst hinzuschauen wo kommen die Produkte her unter welchen Bedingungen werden sie hergestellt?
00:00:28: Und welchem Beitrag können Unternehmen leisten?
00:00:31: heute haben wir einen Gast der sich genau diesen Fragen widmet.
00:00:35: Mit EZA, fairer Handel setzt er sich für klare Arbeitsbedingungen nachhaltige Wertschöpfung und einen bewussten Umgang mit Ressourcen ein.
00:00:44: Ein Thema das uns alle betrifft – oft mehr als wir im Alltag wahrnehmen!
00:00:50: Lieber Michael Schändl, schön dass du heute bei mir bist.
00:00:53: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:54: Carmen.
00:00:56: Ich habe jetzt im Vorgespräch mit dir ein kleines Revival erlebt weil wie so sechzehn war Habe ich immer im Weltladen mein Tagebuch eingekauft und das mir heute als Müd brachte.
00:01:07: Vielen Dank!
00:01:08: Die gibt es immer noch, das haben wir irgendwie gefreut, dass dies eigentlich nach so langer Zeit noch gibt.
00:01:14: Ja die gibt's immer noch.
00:01:15: Ich glaube es gibt gewisse Produkte, die haben einfach ein sehr langer Lebensdauer und einen Tagebuch, einen Notizbuch, das hat man vor zehn Jahren gebracht, vor zwanzig, vor dreißig, das kann man heute noch brauchen.
00:01:27: Das lässt sich schön umsetzen im Fährenhandel und das ist einfach auch oft ein etwas Mitbrängsel.
00:01:33: Und die Leute haben ja Freitag mit.
00:01:35: Ich habe jetzt Saunenehe, ich fange sicher wieder auf die Tagebuchschreibung.
00:01:37: Sehr schön!
00:01:38: Irgendwann gibt es meine Memo an.
00:01:40: Ja, verewigt auf der EZA?
00:01:42: Genau.
00:01:44: EZA-Fährerhandel – was ist das?
00:01:47: Wir sind eine Unternehmen, dass sich dem Fährehandel widmet in quasi all seinen Formen.
00:01:54: Grundsätzlich geht's darum ... eine Alternative zum konventionellen Handel aufzuzagen, dass man einfach sagt okay jeder von uns will für seine geleistete Arbeit, für seinen Beruf, für seine Produkte oder für seine Dienstleistung fair bezahlt werden und mich leben können davon.
00:02:11: Im Endeffekt ist genau das was wir versuchen zu schaffen weil meistens sind es halt die Schwächsten in der Lieferkette vor allem bei so Lebensmittelprodukten, Kaffee ist ein gutes Beispiel, das wächst bei uns nicht, das kommt vom anderen Ende der Welt.
00:02:25: Das ist so ein klassisches Kolonialprodukt, wo normalerweise die Produzenten eher klein gehalten werden und das heute auf vielen, vielen Jahren in der Ausbeutung auch basiert.
00:02:36: Und unser Ansatz ist einfach zu sagen, dass ein Produkt, das eine Qualität hat, eine tolle Wertschöpfung hat oder eine Wertigkeit hat soll dementsprechend bezahlt werden und am Preis haben.
00:02:49: wird es produziert und viel mühevoller liebevoller Handarbeit herstellt, der soll da am Ende des Tages zumindest überleben können von dem was er verdient damit.
00:02:58: Da geht es gar nicht darum jetzt Luxuspreise für irgendwas zu bezahlen sondern einfach ein faires Miteinander zu schaffen und für gute Arbeit faire Preise zu bezahlen wobei der Preis natürlich nur einen Teil des Fährenhandels ist der halt der Plakativste meistens ist.
00:03:15: Aber da spielen ganz viele andere Faktoren mit vom...
00:03:17: Ja, auch der Umgang wahrscheinlich oder?
00:03:19: Da geht es um Gleichberechtigung, da geht's um Wertschätzung.
00:03:22: Da gehts auch um so Themen die für uns eigentlich völlig aus der Welt sind was sie tatsächlich sind im globalen Süden zum Beispiel und das ist eine rechte Versammlungsfreiheit wo es bei uns Gewerkschaften sind oder dass man sich versammeln kann zusammen tun kann und sagen kann okay wir möchten gemeinsam hier bessere Bedingungen schaffen.
00:03:41: Das sind in vielen Ländern der Welt noch Zustände, die sind nicht einmal denkbar.
00:03:45: Gleichberechtigung der Frau ist in ganz vielen Bereichen der Welt auch wenn es immer besser wird aber immer noch ein großes Problem.
00:03:52: Ja ihr habt zwar Produktionspartnerinnen oder auch dass die... ich sage jetzt mal Bauern wie ich das so mal so, dass da auch die Frau beteiligt.
00:04:02: Das ist nicht nur der Mode Salon sondern auch die Frauen mit dabei sein darf.
00:04:07: Das finde ich total interessant.
00:04:08: Ja das ist eben einer dieser Ansätze vom fernen Handel, diese Geschlechter Gleichberechtigung zu schaffen und in vielen Bereichen muss das Hassen leider immer noch, dass man sich dann verstärkt auf Frauen konzentriert.
00:04:20: Weil die die Benachteiligten sind und denen eine Möglichkeit einräumt einfach auch selbstständig für ihr Lebenssorgen zu können.
00:04:28: Und wir haben da zum Beispiel Projekte am Projekt Café.
00:04:31: Da ist das Land im Besitz der Frauen, die diesen Kaffee produzieren.
00:04:35: Das heißt nicht, dass nur Frauen arbeiten, da sind die ganzen Familien beschäftigt, da arbeiten die Männer damit.
00:04:40: Aber die Frauen sind Eigentümer des Landes, auf dem das Produkt anbaut wird.
00:04:45: Die sind Egentümer der Konten, wo das Gott hingeht und sie können dann für die Familie über dieses Einkommen verfügen.
00:04:51: Und es ist halt leider nach wie vor auch ein Thema dass oft diese Männerabhängigkeit für Frauen in vielen Ländern ein massives Problem ist und jede Gleichberechtigung zunichte macht weil die Frau irgendwie in Angst leben muss Wenn er mir verlost, wenn er dahin ist, dann stehe ich da mit drei vielen Kindern und muss versuchen für mich selbst zu sorgen.
00:05:10: Ich bin vielleicht noch geächtet von der Gesellschaft.
00:05:12: Und genau um da irgendwo etwas entgegenzuwirken, versuchen wir da sehr speziell mit solchen Projekten Dinge umzusetzen und einfach was aufzeigen zu können.
00:05:21: Jetzt hat auch wurde vor fünfzig Jahren von Anton Wintersteller gegründet sozusagen?
00:05:27: Ja!
00:05:28: Wie ist das über Ihrem Kämmer?
00:05:29: Wie ist es passiert?
00:05:31: Na ja, der Tony Wintersteler ist nach wie vor Auch im hohen Alter noch wahnsinnig engagiert in der Entwicklungsarbeit und in der Arbeit für Menschen auf der ganzen Welt.
00:05:43: Und das hat ihm heute schon so ein ganzes Leben begleitet, er ist zwar schon lange nicht mehr Teil der EZ da aber immer noch gerne zu Gast und immer mal wieder für Fragen da und arbeitet dann mit uns bei manchen Themen zusammen.
00:05:55: Aber es war einfach in seiner Jugend auch so ein Thema aus der Entwicklungshilfe raus wo man sich die Frage gestört hat.
00:06:02: Es gibt natürlich diesen NGO-Ansatz, wir sammeln Spenden.
00:06:06: Wir sammlen Gelder und wir schenken es her.
00:06:09: Und das mag in gewissen Bereichen kein schlechter Ansatz sein, weil da ist es notwendig.
00:06:14: In anderen Bereichen muss man sagen, sobald es gut weg ist, ist es weg.
00:06:18: wie nachhaltig, wie langfristig die Wirkung wirklich davon.
00:06:23: Der Tony Wintersteller hat heute dann auch über verschiedene Kontakte von einer holländischen Bewegung gehört, die den ersten Weltleden eröffnet haben.
00:06:33: Die quasi Produkte aus der dritten Welt importiert haben um genau zu dieser sozialen Entwicklungsarbeit einen wirtschaftlichen Teil dazu zu bringen und zu sagen okay auf der Anseite das ist ja heute immer noch so ein bisschen plakativ gesagt wie es werden Schulen gebaut, es werden Brunnen gegraben und es wird für medizinische Versorgungen gesorgt.
00:06:53: Das ist wahnsinnig wichtig weil es ein Grundstock legt aber dann so in die Leute selbstständig leben können.
00:06:58: Das ist ja das, was man von jedem anderen erwartet.
00:07:01: Jeder der am Beruf hat so etwas von dem Leben können und sich auskommen sichern können.
00:07:05: Und genau aus dieser Idee ist es dann entstanden und das ist tatsächlich in einem Lager von Maria Sorg von Kloster in der Nähe vom Bergheim losgegangen.
00:07:17: Dass Produkte in der dritten Welt eingekauft worden sind noch Österreich importiert worden sind Kunden weiterverkauft waren, sind am Anfang über interessierte Aktionsgruppen und Gemeinschaften.
00:07:29: Das ist der klassische Kirchenbasar gewesen.
00:07:31: Am Sonntag, wenn die Kirche vorbei war haben sie ein paar engagierte Damen und Herren davor hingestürbt mit einem kleinen Standel und haben Produkte aus der dritten Welt verkauft.
00:07:39: Genau aus dieser Idee heraus ist es gewachsen und man hat dann gesehen okay eigentlich ist das eine total runde Geschichte und total logisch.
00:07:47: das sollten wir weiter verfolgen.
00:07:48: und heute fünfzig Jahre später gibt's erstens die EZA noch was uns sehr freut.
00:07:54: Und zweitens ist der faire Handel auch mit zu starken Partnerleben wie an einer Organisation wie Fairtrade, die Produkte dann zertifiziert wirklich in der Gesellschaft ankommen.
00:08:04: und im Cannes Supermarkt kommt man mehr an fair gehandelten Produkten herum.
00:08:08: Gott sei Dank.
00:08:09: Es gibt ja in ganz Österreich so einige Weltläden.
00:08:13: Wie haben wir den nennt?
00:08:14: Wieviel sind das ungefähr?
00:08:15: Es gibt knapp neunzig Weltläde in Österreich.
00:08:17: Ich glaube es sind aktuell achtundachtzig Die betrieben werden Eigenständig sind, das sind quasi meistens unabhängige Vereine oder Privatpersonen die sich entschieden haben so einen Weltladen zu betreiben.
00:08:30: Der ist eben auf den fernen Handel fokussiert.
00:08:32: Die sind geeint unter einer Dachorganisation der ein bisschen die Rahmenbedingungen abdeckt, die Aage-Weltläden und die sind heute sehr stark mit der EZ da mitgewachsen.
00:08:42: beim Anfang wo man in Österreich die einzige Organisation die vier Produkte ins Land gebracht hat gestartet hat das ja alles wirklich mit mit Kunsthandwerk, mit Handwerksprodukten, mit Keramik getöpferten Sachen gebastelten Dingen.
00:08:56: Mittlerweile ist der Schwenkgaar sehr stark in die Lebensmittelrichtung gegangen, wo einfach der Markt auch viel breiter ist.
00:09:01: dafür und die Weltleden sind nach wie vor der Fachhandel für fair gehandelte Produkte in Österreich.
00:09:07: Ihr habt so ein Flagship-Store in der Wiener Innenstadt?
00:09:10: Genau wir betreiben aktuell noch einen Store, wollen auch schon mal mehr.
00:09:13: aber wir haben uns auch wieder ein bisschen zu unseren Wurzeln als Großhändler zurückentwickelt einen kleinen Shop an unserem Standort, den Küstendorf in der Zentrale und eben einen in der Wiener Innenstadt, denen wir aber sogar als Weltladen führen.
00:09:27: Wie ist das, wie ist das Kämmer, dass gesagt wird, wir wollen in Wien in der Innenstadt zuhören?
00:09:32: Die Lage hat sich eigentlich eher durch Zufall ergeben, dass man diese Chance bekommen haben weil die erste Anlaufadresse für ein Fährhandelsshop war.
00:09:42: Aber das hat sich Gott sei Dank so ergeben und wir sind nach wie vor sehr froh darüber, dass es einfach Menschen gibt, die sagen hey!
00:09:48: Das ist eine tolle Idee und die möchte ich mit meinen Möglichkeiten unterstützen.
00:09:52: Und wir haben da Vermieter, die genau das tun und sagen sie wollen diese Vielfalt und sie wollen auch das ermöglichen dass es solche Shops und solche Produkte an so einem Standort gibt?
00:10:03: Ja, das finde ja irgendwie auch wieder schön, dass man sieht Es gibt Vermietern, die sagen uns ist dies auch wichtig und sind die Menschen wichtig, die am ersten Punkt der Lieferkette auch was davon haben wie nur wir jetzt hier.
00:10:17: Ja, ich glaube das Thema ist da einfach.
00:10:20: einer unserer Kernwerte ist Fairness.
00:10:22: Fairness gegenüber den Produzentinnen und Produzenten gegenüber, den Kleinbäuren in Kleinbauern aber Fairness in alle anderen Richtungen zu unseren Kolleginnen im Unternehmen, zu unseren Kundinnen und Kunden, zu unserem Partnern.
00:10:33: sonstiges und das Schöne ist die Menschen wissen das ja wertzuschätzen mögen diese und wohin diesjahr zurückgeben beziehungsweise auch dann wieder gleich vergelten ein bisschen.
00:10:44: Wenn man so beim anderen fair ist, dann ist die Chance sehr groß, dass man genau das wieder zurückbekommt.
00:10:48: Und das ist ja eigentlich das Schöne daran auch.
00:10:51: So dunkel wird immer wirkt aber am Ende des Tages... Es gibt
00:10:54: doch noch die Menschlichkeit, die man sich eigentlich immer wünscht
00:10:57: und zwar sehr viel so gut.
00:10:57: Das ist schon alles, was ihr
00:11:00: sehen könnt.
00:11:01: Wie kommt es dir zu den Partnern?
00:11:03: Gibt es da irgendwie Verschieckte oder was?
00:11:05: Werde unser Partner, woher geht das?
00:11:07: Ganz unterschiedlich.
00:11:08: Teilweise über Kontakte, wo man wen kennen, der schon im Fernhandel aktiv ist oder wer einfach aus Entwicklungsprojekten solche Dinge rauskommt, teilweise über Eigenrecherche, teilweise ganz banal über das Fairtrade-Register, wer als Fairtradesertifiziert.
00:11:25: und dann schauen wir uns das einmal an.
00:11:27: Für uns ist der Fairtradestandard für uns eigentlich die Baseline und wir wollen darüber hinausgehen,
00:11:31: d.h.,
00:11:31: da braucht's noch weitere Kriterien, die erfüllt werden müssen damit es für uns ein Partner oder Partnerin wird.
00:11:38: und teilweise ist es auch wirklich auf ganz ganz subtil oder ganz einfachen Wegen entstanden.
00:11:45: Unsere ersten Kaffee-Lieferanten haben wir gefunden dadurch dass man vorhin mal den Tipp gekriegt hat da gibt's wen?
00:11:50: Die machen im Hochland von Mexiko eine gute Maler bauen die Kaffees an Mötze ich einmal bei denen noch.
00:11:55: das war halt in den Siebzigern, Achtzigern Und dann ist er postkarte hinschickt worden mit Wir hätten Interesse, würde sie schaffen ein Container Kaffee zu produzieren für uns.
00:12:05: Und vier Monate später ist eine zurückgekommen mit den Worten Ja!
00:12:08: Am besten können wir uns darüber irgendwo einmal kurz schließen und so ist das aufgebaut worden.
00:12:12: Dann ist.
00:12:13: wer von uns hingereist hat sich das vor Ort angeschaut, hat saub mir die Menschen gesprochen, hat sich angeschauen okay was passiert dort?
00:12:20: Ist es wirklich so wie wir glauben?
00:12:23: Das ist ja nach wie vor ein großer Faktor im Ferienhandel.
00:12:25: Die Produkte haben einen gewissen Preis.
00:12:27: Den muss man als Konsument bereit sein zu zahlen.
00:12:29: Dafür erwarten wir sie was.
00:12:31: Das eine ist Qualität, das ist mittlerweile ein Novum aber auch eine gewisse Transparenz.
00:12:37: Ich erwarte mal schau es kunde dann auch als konsument dass ich weiß wo mein Produkt herkommt.
00:12:42: und Kaffee sehr gutes Beispiel.
00:12:44: Wir haben da Bockung Kaffees.
00:12:45: anhand der Schaschennummer.
00:12:47: können wir immer noch genau rückverfolgen von welcher Kleinbauankooperative auf der Welt die Bohnen für genau diese Packung Kaffe gekommen sind die da reinkommen Diese transparent bieten zu können und dann auch noch zu wissen, was steckt wirklich hinter dem Produkt.
00:13:01: Und wer sind die Menschen dahinter?
00:13:03: Ich glaube das war es den fernen Handel auch auszeichnet.
00:13:06: Ja, da kriegt man vielleicht ein bisschen Beziehung zum Produzenten hin.
00:13:09: So wie wir das in der regionalen Lebensmittelbranche bei uns auch immer wenn ich den Bauern kenne, wo ich mein Salat kauf oder wo ich meine Fleisch kaff, Habe ich auch eine Wertschätzung dem Produkt gegenüber, dass wir irgendwo was kaufen?
00:13:25: Ja
00:13:25: und es ist ja das Schöne.
00:13:26: Die Menschen interessiert sich eierlicherweise wo kommt mein Produkt her?
00:13:29: Es ist Preises im Arthema.
00:13:31: Qualität ist immer Thema.
00:13:32: Aber diese Transparenz in der Lieferkettengesetz-Stichwort Das ist einfach wesentlich relevanter geworden Und die Menschen wollen wirklich wissen Wo steckt dahinter?
00:13:42: Wo kommt mein Produkt her?
00:13:43: Was ist drin?
00:13:45: Das sind einfach Sachen, die für die Menschen wichtig sind Und es ist schön, dass man Antwort darauf geben können.
00:13:50: Das ist echt cool.
00:13:53: Wie ist eigentlich dein Werdegang, weil?
00:13:55: du bist ja jetzt noch nicht fünfzig, wenn ich das anschaue?
00:13:57: Nicht ganz!
00:13:58: Also du bist nicht von der Geburtsstunde weg bei EZR dabei gewesen.
00:14:03: Jetzt haben wir mal wie du dir da entwickelt hast... Ich
00:14:05: bin wieder von der Gründung an dabei gewesen und noch hineingeboren worden.
00:14:08: Ich bin auch ein bisschen zufällig reingerutscht die Kommursprung mich aus der Werbung habe meine erste Hälfte meines Berufslebens in der Außenwerbung verbracht und nebenbei ein klassisches Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen und mir dann ein bisschen umorientiert.
00:14:22: Und bin in den Handel gewechselt, war dann einige Jahre im Drogerifachhandel und im Discount-Handel in Österreich tätig und habe da sehr viel vom Filialgeschäft gelernt und wie eigentlich so ein Markengeschäft funktioniert
00:14:36: usw.,
00:14:37: und dann irgendwann für mich den Punkt gehabt wurde, ob ich eigentlich möchte irgendwas machen, wo ich ein bisschen mehr Sinn für mich selbst dahinter erkenne?
00:14:45: Ja, Geschicht, dass man mal erzählt, wenn du gesagt hast, wann die Pizza nur siebzehnt kostet Was kann da noch drauf sein?
00:14:52: Das war ein bisschen so ein Erlebnis.
00:14:54: Zu dieser Zeit hat es im Tiefkühlregal eine Pizza gegeben, ich glaube, da war sogar Salami drauf.
00:14:58: die hat knapp unter achtzig Cent gekostet und wenn man mal wirklich darüber nachdenkt das sind sechs in hundert Kalorien, das ist Teig, das Käse, das Tomatensauce, das Fleisch, das da drauf ist um Gewürze und die wird für sagen wir mal seventy-fünf Cent verkauft und da bleibt noch Gewinn für Unternehmen übrig.
00:15:17: Was kann dann eigentlich dahinter stehen, was ist draufhaft oder was ist drin in dem Produkt?
00:15:22: Und das war schon so ein Thema, wie ich gesagt habe.
00:15:24: Wir sind in Österreich und bin auch mit den ganzen Themen bio groß geworden weil es einfach Gott sei Dank in Österreich ein wichtiges und großes Thema ist und man sieht sich ja rau.
00:15:36: Wenn man sich dann bewusst einmal macht okay was steckt in meinen Lebensmitteln drinnen an meinen Produkten Dann wird's teilweise schwer wegzuschauen Und das hat eben dann mein Weg ein bisschen zu geebnet, dass ich mir doch kenne.
00:15:46: Ich möchte viel mehr wissen, was steckt dahinter und wo kommen die Sachen her?
00:15:51: Das hat mich zur Äzze geführt.
00:15:53: Da habe ich meine ersten zweieinhalb Jahre im Lebensmitteleinkauf verbringen dürfen, was wahnsinnig spannend und schön war.
00:15:58: Da hab' ich es nämlich wirklich bis zum Bauern gesehen und bis zur Ernte gesehen, wo's Produkt herkommt und habe dann in der Geschäftsführung wechseln
00:16:05: dürfen.".
00:16:06: Da bist du dann wahrscheinlich viel herumgereist... in der Zeit, oder?
00:16:09: Ich durfte
00:16:09: noch ein bisschen mehr sein dürfen.
00:16:10: Aber die Reisen sind eh wahnsinnig anstrengend.
00:16:12: aber ich habe auch das Glück gehabt dass ich viele unserer Prozenten und Partnerinnen besuchen durften.
00:16:18: Ich war in Uganda, ich war in Tanzania und es ist halt abseits jeglicher touristischer Region.
00:16:23: da stehen wir dann am Berghang der Arabikafe, im Hochlandcafé und steht dann mit seinen leeren Wanderstiefelchen von Schöpfl oder was man in Österreich gekauft hat, dann am Feld neben den Bauern oder der Bäuerin die er erklärt haben wie funktioniert Kaffeeanbau und Ernte wirklich.
00:16:40: Und man sieht mal wie viel Arbeit steckt oder hinter wie viel Handarbeit und wie viel Leistung und Leidenschaft muss da eigentlich reinfließen damit wir so ein Produkt am Ende des Tages bekommen können.
00:16:50: Gibt es da irgendeine Erlebnis das dir besonders geprägt hat?
00:16:54: Ich glaube, es gibt viele Erlebnisse an Prägen bei sowas.
00:16:58: Einerseits natürlich die Menschen vor Ort.
00:17:00: Das ist wahnsinnig spannend und interessant zu sehen.
00:17:05: Für unsere Verhältnisse sind wir so ein bisschen so banal gesagt.
00:17:08: Die haben ja nichts mehr.
00:17:09: Oh mein Gott!
00:17:11: Ja sie haben einen anderen Lebensstandard aber sich sind dann auch gewohnt.
00:17:14: Aber im Endeffekt diese Herzlichkeit, diese Freundlichkeit... Diese Offenheit ist schon wahnsinnig beeindruckend.
00:17:21: Es gibt dann auch ein paar Sachen, die sind vielleicht etwas gewöhnungsbedürftiger.
00:17:24: Das ist eigentlich, halt mal doch, ich bin schon ein bisschen gereist und sehr offen für multikulturelle Küchen.
00:17:31: Ostafrika hat mir etwa seines Anderen belehrt.
00:17:33: da ist es dann schon wieder der Stuhl, ja meine Grenzen gestoßen... Was heißt
00:17:39: denn das?
00:17:40: Na ja man ist in einem Dorf von Kleinbauern und die wissen, es kommen wir, der einen Kaffee kauft.
00:17:46: Sie wollen das auch ein bisschen wie bei uns, weil man irgendwie ein Willkommen heißt.
00:17:50: Und dann will man ein bisschen eine lokale Spezialität vielleicht machen oder was Besonderes machen.
00:17:56: Dann wird die Zige geschlachtet und dann gibt's den Ziegen-Eindopf.
00:17:59: Das ist nicht wie bei mir, wo man an einem Eindopf denkt und das Gulasch und die schönen Fleischstickel, die alle butterweich geschmort sind unter Knethal dazu, sondern das ist halt ein Stück Fleisch mit einem Knochen drinnen, der aufgekocht worden ist!
00:18:11: so lange bis er durch ist, aber auch keine Sekunde länger.
00:18:14: Und dann sitzt man gemeinsam mit denen zusammen und weiß das es eigentlich eine Ehre jetzt mit ihnen das Essen zu dürfen.
00:18:20: Das ist ein Rieseneinsatz von den Menschen vor Ort an der Wertschätzung.
00:18:25: Dann kann man halt auch schlechte Anflugzee machen und sagen, na das mag ich nicht, das schaut aber nicht gut aus sondern da muss man durchkommen und dann muss man zuschlagen.
00:18:34: Die stelle ich mir jetzt nie zu leicht vor.
00:18:39: Die schauen ja dann auch wahrscheinlich wie Schadert rein.
00:18:42: Genießt du dieses Essen oder ist er da sehr...
00:18:45: Ich meine, es ist in dem Bewusst, dass man aus einer anderen Kultur kommt und ein anderer nicht Standard aber vielleicht eine andere Küche gewohnt ist?
00:18:53: Und sie finden das eher lustig!
00:18:56: Aber natürlich, wenn's das gar nicht anders ist, dann sagst du, nein, das mag ich nicht.
00:18:59: Das geht einfach nicht.
00:19:03: und das ist natürlich die Wertigkeit Die Fleisch zum Beispiel.
00:19:07: in manchen Ländern hat das ja ganz andere wie bei uns.
00:19:09: Für uns ist das ein absolutes Grundnahrungsmittel, es kann jeden Tag Fleisch geben so viel man will und da ist es halt eher so vielleicht einmal die Woche was wahrscheinlich so gesünder ist aber halt nicht aus Gesundheitsbewusstsein sondern als Kostengründen und dann sollte man's halt auch nicht stehen lassen.
00:19:25: Sondern man muss jetzt keinen Nachschlag holen aber solltet ihr mir das aufessen?
00:19:29: Das wird dann schon gern gesehen.
00:19:32: Es ist ja gar nicht so im ersten Moment an des.
00:19:35: Das schmeckt mir jetzt nicht, weil es ist ja auch nicht irgendwie schlecht.
00:19:38: Es ist eher ungewohnt aber natürlich war es ein bisschen verhetschelt als Mitteleuropäa und eine andere Hygienestandard gewohnt.
00:19:46: Man hat dann schon ein bissel die Furchte benutzt.
00:19:48: nur zwei Wochen im ostafrikanischen Hochland unterwegs.
00:19:51: Wenn man den Morgen verdirbt...
00:19:53: Hast du noch immer Schnaps dabei?
00:19:55: So was braucht man immer.
00:19:56: Ganz
00:19:57: Schnapsal und gute Reiseapotheke sind unabkömmlich bei so etwas.
00:20:02: Hast du schon mal so richtig Wie sagt man, ist das schon mal richtig schlecht geworden von irgendwas?
00:20:08: Gott sei Dank nur im Privaten.
00:20:10: Nicht beruflich.
00:20:11: aber bei meiner letzten Reise hat es zwei Kollegen und eine Kollegin erwischt.
00:20:15: die haben vierzehn Tage gelitten und die waren wirklich arm und kassweiß.
00:20:20: Also haben die keinen Schnaps mit gehabt.
00:20:22: Schau aber da hat er nicht gereicht.
00:20:23: Die haben glaube ich nur einen halben Trinken.
00:20:26: Ja da ist die in der Dosis-Aschlag geben.
00:20:28: wahrscheinlich
00:20:29: Das nächste Mal wissen sie's besser.
00:20:30: Nein, der Kollege war mittlerweile schon wieder bei mir unterwegs und da ist er immer gut gegangen.
00:20:34: Ja
00:20:34: es geht an heute auch nicht immer gleich mal.
00:20:36: Und ich meine das Immunsystem vielleicht schon vorher ein bisschen angeschlauert.
00:20:40: Das passiert halt.
00:20:41: Das ist wie wenn man im Zug sitzt und nebenbei Husten schnupft wäre oder vorher ist wer am Platz gesessen, der das da hat.
00:20:47: Manchmal erwischt's eine Galt, wie gesund man lebt.
00:20:49: Genau
00:20:50: Wie gehts dir mit die Kultur?
00:20:52: Unterschiede weiß ich ja auf jedem Kontinent.
00:20:54: irgendwie wird anders gegrüßt, wird in die Augen geschaut oder nicht in die Agen geschaut Wie lernt ihr das?
00:21:02: oder wie geht man da mit den Unterschiede um?
00:21:06: Naja, mittlerweile gibt es das Internet.
00:21:07: Man kann's gut informieren aber grundsätzlich war ganz viel einfach auch Learning by Doing und Erfahrungsaustausch und Kommunikation.
00:21:15: Wir haben Gott sei Dank viele erfahrene langjährige Kollegen und Kolleginnen im Unternehmen die da sehr professionell darin sind und diese jetzt wirklich sehr weit gereist sind und an der Gut beraten können.
00:21:25: dazu.
00:21:26: Aber ehrlicherweise muss man auch sagen für andere Kulturen Wenn ich mich ein bisschen anders verheute, wird nicht sofort ablehnender als Beleidigung gesehen.
00:21:35: Sondern das wird ja genauso wie bei uns auch verstanden dass wir halt vielleicht anders grüßt oder sowas.
00:21:40: und beim einen ist der Handschlag der normal ist und bei den anderen ist er gar nicht berühren.
00:21:44: aber in dieses kommt man rein und am Ende des Tages ist es ein Herantasten und ein gegenseitiges
00:21:51: Beschnuppern
00:21:52: kennenlernen.
00:21:53: Und man sorgt mal wahrscheinlich für Schmunzeln beim anderen, wenn man irgendwie was macht oder so?
00:21:57: Das sowieso.
00:21:58: aber ich glaube das gehört ein bisschen dazu.
00:21:59: Es ist ja dann auch auf Gegenseitigkeit beruht des ganzen und für uns an Sachen etwas zu belächeln oder nicht gewohnt die den anderen Kulturen gemacht werden umgekehrt.
00:22:10: Ich glaube es gehört einfach dazu, weil wir etwas internationaler und multikultureller Arbeit.
00:22:17: Gibt es da für die irgendwelche Gäste oder so, wo du dir am Anfang gedacht hast?
00:22:21: Nein.
00:22:22: Das ist für mich ganz komisch.
00:22:25: Ich persönlich habe nichts so Außergewöhnliches erlebt, sondern es sind E-Debateinge auf die man vorgewarnt ist.
00:22:32: aber das ist jetzt nicht der komplette Kulturschock auch.
00:22:37: Wir haben natürlich Kollegen in einem Haus, die den kompletten Kultureschock erleben.
00:22:43: in Äthiopien zum Beispiel, wo es halt dann wirklich etwas ... etwas exotischer geworden ist und fast eine Rituelle gegangen ist.
00:22:52: Ich kenn sie jetzt auch noch aus Erzählungen also ich würd's da nicht zu viel wiedergeben aber da ist halt schon ein Bissau-Ritual in so einem äthiophischen Stamm.
00:23:02: da wird jetzt blöd gesagt die Kuh angezapft, dann wird ein bisschen Blut abgezapfet und dann geht der Kelch damit um und jeder trinkt einmal einen Schluck Und das kehrt halt irgendwie dazu.
00:23:13: Da muss man dann wirklich entscheiden, okay kann ich das jetzt für mich vereinen?
00:23:17: Dass ich da mitmache?
00:23:18: oder muss ich da wirklich sagen hey sorry.
00:23:20: Das ist nicht meine Kultur hier, es ist die Grenze aber...
00:23:23: Sind die Leute am Bes, wo man sagt, ich kann das jetzt nicht machen?
00:23:26: Ich
00:23:26: glaube, wenn man offen kommuniziert und sagt na das widerstrebt mir aus irgendeinem Grund dann geht's schon.
00:23:31: aber tendenziell versucht man ja sich anzupassen.
00:23:34: Das is ja meistens der Wunsch dass man irgendwo ein bisschen Zugehörigkeit zeigt und wenn sie in eine ganz extreme Richtung geht, dann macht man's mit.
00:23:42: Und bei anderem, glaub ich so ehrlich muss man zu sich und zu allen anderen auch sein.
00:23:47: Dann muss man halt auch sagen, na sorry das ist zu viel!
00:23:51: Viel Spannend!
00:23:52: Wahnsinn Wie bist du dann zur Geschäftsführung aufgestiegen?
00:23:59: Ich würde jetzt einfach nur durch Glück sagen aber vielleicht ist ein bisschen mehr dahinter gewesen.
00:24:02: Mein damaliger Chefin unserer Geschäftsführerin hat sie verabschiedet.
00:24:08: Die war eigentlich Oberösterreicherin und ist gependelt.
00:24:10: Dann hat er gesagt, sie ist jetzt an einem Punkt, sie mag das nicht mehr.
00:24:13: Sie möchte wieder zurück in die Heimat und zu ihrer Familie.
00:24:17: Und ich glaube es hat einfach gut funktioniert als Zusammenarbeit und auch die Arbeit im Unternehmen.
00:24:26: Es sind dann die Eindümer an mich rangetreten und haben gesagt, mein Vorgängerin hätte mich eigentlich als Nachfolger vorgeschlagen und sie finden die Idee nach einer Internet-Nachbesetzung sehr gut, ob ihm was vorstellen kann.
00:24:35: Da habe ich auch gesagt okay, zu dem Zeitpunkt, die war zwei oder dreißig!
00:24:39: Ein bisschen Führungseffahrung gehabt, aber auch noch nie in der Geschäftsführung gewesen.
00:24:43: Dann hab ich einmal drüber schlafen müssen und mit einer Freundin werden müssen.
00:24:46: Soll man das machen?
00:24:47: Sollen wir nicht?
00:24:49: Das klingt irgendwie gut so immer.
00:24:51: Na ja am Ende des Tages sicher.
00:24:52: Sie
00:24:52: war weit wahrscheinlich dann auch mit bei CEO Dennis.
00:24:56: Sie muss daheim zumindest, sie kommt nicht aus und irgendwie in der Position ist halt doch nicht Tag- und Nacht für die Firma da, weil es braucht für das mal da und denkt natürlich auch viel darüber nach so gut ich loslassen kann und mehr entspannen kann, aber man nimmt ja trotzdem mit home.
00:25:10: Und das war ja auch bewusst dass das ein Punkt wird okay der wieder unser Privatleben ein bisschen verändern.
00:25:17: Du hast dann diesen Schritt gewappt wie wir heute wissen?
00:25:19: Genau!
00:25:20: Und am Anfang hast du mir vorher schon mal erzählt da ist irgendwie sehr viel fast wie eine Flutwelle einiges über dich hereingebrasselt.
00:25:28: Wie waren deine Anfänge hier so als nicht zu erfahren in der Führung?
00:25:33: Grundsätzlich war es eigentlich sehr gut, ich habe eine sehr viel Unterstützung gehabt im Unternehmen und die Menschen und Kolleginnen und Kollegen ja erkennt.
00:25:42: Aber man hat halt eine gewisse Erwartung.
00:25:44: so Ja dann ist mein Geschäftsführer und super!
00:25:46: Und dann machen wir die toren strategischen Themen und da entwickeln wir uns das Projekt und das möchten wir angehen und das ist ganz wichtig.
00:25:54: Boden der Tatsachen, die Realität ein bisschen zurückkehlt.
00:25:56: Und dann sind die Themen, die auf einen Einbrasseln.
00:25:58: ja da gibt es diese Frage von der Buchhaltung und was ist das in der Personalverrechnung an Steuerrecht?
00:26:05: Wir sind doch ein kleines sehr flach organisiertes Unternehmen und es werden ganz viele Weche plötzlich an einem herangetragen und die man sich irgendwo kümmern soll wo man im ersten Moment sagt, sorry Leute keine Ahnung davon.
00:26:19: also Erfahrung gehabt den Marketingvertrieb Produktzeitig, aber weder in der Buchhalt Grunderfahrung ja.
00:26:28: Aber in der tieferen Buchhaltung oder Steuerrecht oder sowas nicht.
00:26:31: und da muss man dann einfach Kopfhörern reinhachen.
00:26:34: sie informieren sich auch glaube ich gute Leute suchen die unterstützen können und beraten können und weiterhelfen können.
00:26:42: Da hast du mir ganz einen tollen Satz gesagt dass du das muss jetzt noch mal aufschauen genau Ich muss mir Mitarbeiter suchen die in gewissen Bereichen besser sind als ich.
00:26:56: Das haben wir extrem gefallen.
00:26:57: Ja, aber das ist ja auch das Thema.
00:27:00: Meine Aufgabe ist es, das Unternehmen zu steuern und eine Grundrichtung vorzugeben und dafür sorgen dass alle an sich einen Arbeitsplatz haben und dass man ihre Aufgabe erfüllen.
00:27:10: Aber ich muss eigentlich auch davon ausgehen erwarten und habe das Glück, dass es so ist, dass jeder in seinem Team seine Aufgabe besser erledigen kann als Sie kann.
00:27:19: Sonst müsstest du es selber machen wenn du der beste Wert tust?
00:27:23: Erstens kann das kein Mensch und wer glaubt, er ist in allem der Beste.
00:27:26: Das ist glaube ich ein bisschen ein schwieriges Arbeitsklima.
00:27:29: dann für alle Beteiligten.
00:27:30: Und ehrlicherweise wenn ich da überzeugend bin dass ich was besseres kann wie wer einem Team sitzt und es macht Dann ist es vielleicht auch die falsche Person oder es fördert einen Vertrauen Und Gott sei Dank habe ich sehr sehr erfohrene gute und motivierte Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen sehr, sehr weit vertrauen kann und wo ich weiß.
00:27:52: Ich kann mir darauf verlassen.
00:27:53: die machen gute Arbeit und Gott sei Dank wissen alle in ihrem Bereich besser wie ich.
00:27:58: Cool!
00:27:58: Wie viele Mitarbeiter sind das?
00:28:00: Wir sind jetzt siehmalfünfzig Leute im Unternehmen.
00:28:02: Und vierzig Jahre ist am Standort?
00:28:04: Genau, so knapp vierzig, fünfvierzehn auf dem Standort und der Rest des Außendienstes, da laden wir ein Wien was unterwegs an.
00:28:10: Was machst du um deinen Stress oder wenn dann mal erst viel wert ist irgendwie abzubauen oder los zu werden?
00:28:18: Was immer gut funktioniert für mich, ist der Klassiker.
00:28:23: Das ist Sport.
00:28:25: Irgendwas Sportliches machen, Kopf ausschalten und danach ist man wieder ein bisschen geerdeter, Zeit mit der Familie, mit Freunden draußen sein.
00:28:32: So was auch ich ließe sehr gerne und fühle – das sind einfach Sachen, wo man ein bissel runtergekommen kann oder zu ruhig kommt.
00:28:38: Aber ich glaube, ich habe das Glück, dass für mich persönlich gut funktioniert, dass ich mich nicht zu sehr abkapseln muss um ... entspannen zu können.
00:28:46: Sondern ich kann auch im Urlaub mal ein bisschen meine Mails durch scrollen, wenn ich am Pool liege und ob ich jetzt ins Buch schaue, ob ich im Internet surfe oder ob ich eine paar Mails durscheuere.
00:28:56: Das stresst mich in dem Moment nicht und ich glaube das ist ganz wichtig.
00:28:59: aber da muss jeder seine eigene Basis finden die dann ein bissel wieder runter kommen lässt und wo man einfach zur Ruhe kommt damit man auch nicht irgendwie nur in Gedanken über die Arbeit versinkt
00:29:10: Ja, meistens dann irgendwann im Hamsterrad und hinten nicht mehr aussahnt.
00:29:13: Das ist dann auch schlecht, gell?
00:29:13: Genau!
00:29:14: Dafür tut
00:29:14: man es eigentlich auch nicht weil... Es muss am Spaß machen sonst... Sonst tut man's eh nicht.
00:29:19: aber irgendwo muss auch wieder mal was geben wo es etwas anderes gibt wie die Arbeit.
00:29:23: Wobei wenn so ein fernhandel geht... Es ist ja ein dankbares Thema weil es einen... Weil es nicht viel Zusatzmotivation braucht um das grundsätzlich gut zu finden Und ich konnte stunden drüber reden und mit damit beschäftigen.
00:29:36: Aber das macht es einem leichter, aber trotzdem Wann das der einzige Lebensinhalt ist, dann wird es kritisch.
00:29:42: Das ist aber immer so?
00:29:43: Genau!
00:29:45: Was ist dein Mindset als Führungsperson?
00:29:49: jetzt noch die Jahre, wo du in der Führung bist?
00:29:54: Bisschen schwer zu beschreiben.
00:29:55: Ich glaube, es ist eine Mischung aus vielen Dingen, die ich in meiner vorherigen beruflichen Karriere erklärt habe.
00:30:00: Vertrauen ist ein großer Punkt an Transparenz.
00:30:03: Aber man muss seine Kolleginnen und Kollegen auch den Mitarbeiterinnen vertrauen können um auch besuchen zu sorgen, das sind ihre Aufgaben.
00:30:10: Ich muss nicht alles im Detail wissen.
00:30:12: Ich brauche einen gewissen Rahmen in dem ich mich bewegen kann und leid so ein Raum zum Arbeiten haben.
00:30:20: Das ist schon ein großer Faktor.
00:30:22: Ich glaube einfach Offenheit, Ehrlichkeit ist ganz relevant.
00:30:25: Kommunikation Dinge Besprechen ausreden Und was für mich immer wichtig war und wo sie in beiden Extremen schon mal erlebt habe und wer gemerkt hat es gibt an Weg der für mich gut funktioniert Diskussionen zuzulassen.
00:30:40: Es hat jeder seine eigene Meinung und man muss nicht alles bis ins letzte Detail zerpflücken, und man muß auch nicht alles ewig langreden.
00:30:48: aber ich glaube man sollte sich die Zeiten nehmen um Menschen das Bedürfnis haben was zu einer gewissen Sache zu sagen zu hören weil oft sind es Dinge die man dann hört oder erlernt einfach die hat man nicht gewusst und die verändern einen eigenen Blickwinkel wieder auf Dinge und ich glaube ein ganz relevanter Faktor ist oder für mich zumindest Man muss so weit sein, dass man seine Meinung ändern kann und seine Entscheidung revidieren kann wenn man was Neues dazu gelernt hat.
00:31:13: Weil ich habe oft einen sehr klaren Standpunkt und auf einmal lerne neue Rahmenbedingungen.
00:31:17: die habe ich vorher nicht gewusst vielleicht nicht wissen können.
00:31:20: dann muss ich aber auch soweit sagen ja mein Standpunkt vorher war ein Blätzen weil in Anbetracht dessen gibt es viel gescheitere Wege und hab's völlig recht und ich glaube da darf man nicht zu großes Ego haben um sowas zuzulassen.
00:31:32: Manchmal braucht es einfach Entscheidungen und da gibt's viele Meinungen.
00:31:35: Und dann muss man sagen, das sind Meinungen aber die mehr auch nicht.
00:31:39: Da ist keiner keine Fakten dahinter.
00:31:40: Dann muss man Entscheidungen treffen.
00:31:41: Das ist auch ganz wichtig und da braucht sich diese Klarheit dann.
00:31:45: Aber man darf sie nicht verschließen davor was dazu zu lernen und über etwas neu nachzudenken um zu sagen, da gibt es vielleicht noch einen besseren Weg.
00:31:54: Die Einstellung gefällt mir echt gut, ich hab die!
00:31:56: in gewisser Hinsicht ein bisschen.
00:31:59: Aber es ist oft gar nicht so leicht, weil er natürlich...
00:32:01: Man hat schon die eigenen Grenzen angeht?
00:32:03: Genau
00:32:03: man hat natürlich schon eine gewisse Ansicht zu Dingen und auch Vorstellungen, wie es laufen soll und wenn man das dann doch wieder ziemlich revidieren muss, muss sich jetzt sogar eingestehen.
00:32:12: Ich hätte vielleicht vorher mal selber besser darüber nachgedacht.
00:32:16: Ja oder
00:32:17: ob man vielleicht oft auch nicht bedacht, man denkt halt irgendwo an seine...
00:32:22: Ja natürlich, man hat halt auch so ein bissel seine Schallklappen auch von denkt in Richtung und man versucht die so ganz zeitlich bemöglicht zu betrachten, aber gewisse Blickwinkel, die man vielleicht nicht so attraktiv findet oder weiß einfach nicht das Föhr ist indem er sich viel bewegt.
00:32:39: Die blendet man dann aus oder an die Denkmark.
00:32:41: So geht es uns ja alle nochmal.
00:32:43: Genau.
00:32:43: Warum soll sie im Beruf anders sein?
00:32:46: Was mir jetzt noch einfällt... Die Produkte von EZA, also die fern Fairtrade-Produkte, die kriege ich ja nicht nur in ein Weltladen sondern auch woanders.
00:32:57: Wo überall?
00:32:58: Genau wir sind Gott sei Dank sehr breit aufgestört im österreichischen Handel.
00:33:03: Also die Weltleben sind so ein bisschen der Fachhandel für fair gehandelte Produkte.
00:33:07: aber seit vorm von zwanzig Jahren findet man uns auch infost jedem Lebensmittel Einzelhandelsgeschäft.
00:33:14: In allen gängigen Ketten sind wir mit unseren Produkten präsent, natürlich neben dem Gesamt-Sortiment.
00:33:19: Das ist sehr breit und deckt sehr viele Kategorien ab.
00:33:22: aber im Lebensmittelbereich der Kaffee ist so ein Klassiker.
00:33:25: Oder das Olivenöl auch?
00:33:26: Genau, das ist auch so ein Thema.
00:33:28: Schokoladen zum Beispiel.
00:33:30: Das sind so Produkte die findet man in sehr vielen Geschäften und ehrlicherweise im Supermarkt.
00:33:35: ums Eck wird es fast immer ein EZDA Produkt dazu finden geben.
00:33:39: Gibt's eigentlich nur so Regionen auf dieser Welt wo der faire Handel noch nicht vorgedrungen ist?
00:33:45: Gibt es da irgendwie Felder, wo ihr noch ausschaut jetzt danach oder?
00:33:50: Ich glaube, es gibt Regionen, wo die etc.
00:33:52: auch noch nicht vorgedrungen sind.
00:33:53: Der fiere Handel ist mittlerweile global sehr präsent und bei uns verändert sich natürlich viel.
00:34:00: Wir sind über vierzig Ländern aktiv mit unserer Arbeit und da gibt's immer wieder Wechsel, neue Kooperationenpartner, die dazukommen oder wegfallen.
00:34:12: aber Was für unser spannendes Thema ist, diese Begrenzung des Ferienhandels ist ja eigentlich so ein bisschen was im globalen Süden aufgehängt.
00:34:22: Das sind so klassisch Entwicklungsländer, Länder da früher hat man gesagt dritte Welt und da passiert im Moment der faire Handel.
00:34:33: aber ich glaube man muss diese Grenzen auch ein bissel aufmachen und aufschieben weil Das ist natürlich doch dann auch irgendwo sehr regional teilweise gedacht.
00:34:46: und zu sagen na, irgendwo anders kann es keinen fernen Handel geben oder braucht es ihm nicht.
00:34:51: Ist glaube ich ein bisschen zu kurzfristig gedacht.
00:34:54: Wir haben jetzt vor einigen Jahren mit einem Projekt begonnen.
00:34:57: in Spanien gehört eigentlich net klassisch zum globalen Süden geht um frische Lebensmittel geht um Orangen, Zitronen, Mandarinen, Granatäpfel Frische Lebensmitteln die auf so einer So eine Art wie mein Gemüsekistel, das ich vorbestellen kann.
00:35:14: Saisonal vorbestört werden können, geht dann genau über diese Erntezeit und wo meine Produkte bestellen können, kann ja Kisteln wieder rauschen bestören.
00:35:21: Und die gibt es zur Vorbestellung, die wird nach Spanien geschickt, übers Wochenende geerntet kommt am Dienstaktor in den Weltladen oder die Abholstelle meines Vertrauensmomors holen kann.
00:35:32: Das ist ein Projekt, wo Erntearbeiterinnen unterstützt werden vor allem welche, die eben zum Beispiel aus den nordafrikanischen Staaten kommen und einfach vor Krieg, vor Unterdrückung, sonst irgendwie geflogen sind.
00:35:48: Und sie versuchen ein neues Leben aufzubauen.
00:35:50: Das ist der Ansatz bei uns.
00:35:52: Wir jammern immer dass das die Flüchtlingswelle gibt geben ihnen aber keine Chance irgendwie am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
00:35:58: In anderen Ländern ist es dann leider so, da sehr viel als Schwarzarbeit endet damit Sie auch Geld verdienen was Nicht angemötet, nicht versichert ist.
00:36:08: Schlecht bezahlt ist.
00:36:09: Er wieder in die Richtung Unterdrückung auch geht.
00:36:13: und da gibt es in Spanien ganz tolle Projekte wo eben genau solche Menschen bestärkt werden, ordentliche Anstellungen bekommen, eine Möglichkeit selbst Gott zu verdienen für Bezahlt zu werden, für ihre Arbeit versicherte sind und damit Produkte herstellen können für unseren Markt.
00:36:30: Österreich hat so ein bisschen Vergleichsbeispiel.
00:36:32: Alle paar Jahre liest man von den schlechten Bedingungen der Spargelstecher in Österreich.
00:36:36: Genau!
00:36:36: Und das ist immer so genau, dass unsere Kunden sagen natürlich auch zu uns.
00:36:41: Wieso schickt ihr das Geld, das ihr generiert ans andere Ende?
00:36:45: Der Wort bei uns geht es alle als schlecht.
00:36:47: Klar irgendwo muss man eine Abgrenzung treffen aber ich glaube diese Öffnung des fernhandels weg vom reinen globalen Süden auf ein allgemeines Handelsystem, das auf fernes passiert ist Schauhaus, was uns die nächsten Jahre und Jahrzehnte noch ganz stark betreffen wird.
00:37:04: Und wo wir auch noch sehr viele Möglichkeiten haben werden um hier etwas Gutes zu bewirken.
00:37:10: Dass man jetzt hört dass der Bürokratismus eine ziemliche Hürde ist.
00:37:13: ein Lieferkettengesetz und ja die ganzen Herausforderungen die von EU-Ebelnähe heruntergebrochen auf kleine und Mittelbetriebe kommen.
00:37:28: Wie geht es euch damit?
00:37:29: Es ist herausfordernd.
00:37:31: Wir schaffen es schon zu stemmen, aber es ist wahnsinnig aufwendig kostenintensiv und für uns auch schwierig zu planen weil es gibt die letzten Jahre unterhaltslaufen.
00:37:43: man hört immer wieder sehr viele EU-Direktiven Das Lieferkettengesetz in Transparenz sind der Lieferkette, die E- und Waldungsverordnung.
00:37:52: Jetzt kommt die Consumer Empowering Richtlinie, wo es darum geht, quasi Greenwashing ein bisschen den Riegel vorzuschieben, dass noch mehr wirklich belegte Dinge behauptet werden dürfen von Unternehmen.
00:38:04: Das sind alles sehr gute Vorstöße an Initiativen, die wir wirklich unterstützen können und wollen.
00:38:11: Ein bissel.
00:38:12: die Problematik für uns ist dann – die sind sehr groß gedacht!
00:38:15: Die sind auf EU-Ebene gedacht, Großkonzernebene gedacht und dann hört es aber auf.
00:38:21: Machen für so ein Klo an, wie ihr das auch seid?
00:38:23: Wahrscheinlich ist der viel Aufwand.
00:38:25: Genau!
00:38:26: Das ist
00:38:27: eher nicht effektivis oder?
00:38:28: Eher
00:38:28: nicht effektivis.
00:38:30: Also bei uns am Fall sind wir in einer speziellen Situation.
00:38:33: Wir müssen jetzt anfangen Dinge zu belegen die man sowieso schon da haben oder nicht einmal belegen sondern... irgendwelche Erfassungssysteme einzuspielen und Verträge hochzuladen, um das Ganze zu machen.
00:38:44: Das macht einfach den bürokratischen Aufwand viel, viel höher.
00:38:47: Und natürlich ist er die Anforderung von unseren Kunden.
00:38:50: dann ganz andere, die sagen ja, das Gesetz gilt jetzt, indem wir es alles belegen können ab morgen und schickt uns die Daten.
00:39:00: Es geht darum, illegale Abholzung von Regenwäldern zu vermeiden.
00:39:06: Das ist eine grundsätzlich gute Idee!
00:39:09: Wenn man dann einen kleinen Kaffeebauern hat, der so ein halben Hektar im peruanischen Hochland hat an Land und der muss jetzt plötzlich damit er in die EU exportieren darf oder die Genossenschaft, die von ihm kauft, in die Ure exportiert wird, muss der Geodaten- und Punkte seines Landes liefern können.
00:39:27: Was mit Satellitenbilden verknüpft werden rückwirkend auf drei Jahre ob da Abholzung stattgefunden hat.
00:39:32: Und dann muss jeder dieser Verträge oder diese Lieferungen mit einer speziellen Trackingnummer versehen werden zusätzlich zu den normalen Chargennummern, aber das kann ja nicht der Service sein.
00:39:42: Und dann das fertige Produkt.
00:39:43: vielleicht, wenn es im Kaffee landet, da sind dann drei verschiedene Rohkafees drin und dann hat dieser Produkt drei Nummern und die müssen dann an den Handel gemeldet werden weil der das auch wieder in seiner Berichtspflicht braucht.
00:39:54: Dann ist das eine Aufgabenschlange, die sie einfach summiert, die ihr sich nicht herausfordernd ist...
00:40:01: Und auch frustrierend ist oder?
00:40:02: Die
00:40:02: frustrierende ist, dass die A-Bauer im Peru nicht versteht.
00:40:05: Denken wir mal!
00:40:05: Muss man auch sagen und ganz ehrlich Die Göttkost.
00:40:09: Und so ehrlich muss man sein, am Ende des Tages wird es der Konsument zäuen müssen weil dazwischen bleibt nicht viel über.
00:40:16: Der Bauer kämpft ums Überleben oder die Bäuerin das wir die Produkte auskommen kann nicht nur ein paar tausend Dollar mehr ausgeben dafür dass noch irgendeine Zertifizierung oder Geodaten Erhebung macht.
00:40:27: und dann gibt's Unternehmen, die spezialisieren sich drauf aber am Ende fließt es in Verkaufspreis ein und der Kunde soll jetzt bis zu einem gewissen Grad alles nachvollziehbar gute Maßnahmen und sinnvolle und wichtige Maßnahme.
00:40:41: Die Umsetzung, ich habe das Glück, ich muss nicht in den Brüssel sitzen und diese Dinge ausarbeiten weil es muss wahnsinnig schwierig und komplex sein und man kann nie jeden berücksichtigen dabei.
00:40:51: aber wir haben jetzt das Thema gerade in Österreich gehabt mit der Mehrwertsteuersenkung aufgrund der Lebensmitteln.
00:40:57: Ich möchte jetzt gerade keine kleine Bäckerei sein, die ich jetzt bei allem überlegen muss.
00:41:00: Kann mein Kassensystem den Steuersatz ankommen?
00:41:03: im kleinen Kassensystem für meine Ein Filialbäckerei ist auf einmal für jedes Produkt was Neues hinterlegen.
00:41:10: Was bringt das für ein Aufwand damit?
00:41:12: und wie kann ich es wirklich ordentlich und effizient lösen, ohne dass man das zig Dasein der Euros kostet?
00:41:19: Die eigentlich nicht habe dafür.
00:41:21: Es ist manchmal wirklich entsteht der Eindruck, dass die Dinge nicht zu Ende gedacht sind.
00:41:26: Was das dann wirklich für Aufwand für den, der das verkaufen soll oder produziert... ...was da für Aufwände entsteht.
00:41:33: Und das ist halt ja Ein bisschen hat gesagt,
00:41:37: es ist ja nicht mehr das Problem der Politik.
00:41:39: Die müssen sie damit umsetzen die überlegen sich eine gute Lösung und die Umsetzung liegt dann beim anderen.
00:41:44: aber klar das Thema Bürokratie glaube ich, das ist kein Politiker mehr fremd dass das ein großer Abhälder Wirtschaft in Österreich ist und den Standorten vorher attraktiv zu halten.
00:41:55: Es ist zu komplex und zu viel um wirklich hier einen ordentlichen Blick noch vorne haben zu können wenn man ist nur mit Randgeräuschen und Störgeräusche beschäftigt.
00:42:06: Und eigentlich kämpfen viele Betriebe ums Überleben, um einfach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitsplatz zu schaffen.
00:42:13: Und wenn es daran scheitert dass auch vielleicht zu wenig durchdachte Regelung kommt das ist einfach schon.
00:42:20: Ja, aber wo das Netz?
00:42:21: nur ein Stichwort gegebenen Blick nach vorne.
00:42:24: wie schaut die Zukunft aus von ECTA?
00:42:27: Gibt es irgendwelche Veränderungen in Zukunft, Neuerungen?
00:42:30: Ich glaube wir machen den Virenhandel seit fünfzig Jahren und das erfolgreich.
00:42:33: Wir möchten das ganze Jahr weitere fünfzig Jahre machen.
00:42:36: Ich habe den Nordhandel schon angesprochen an anderen Bereichen.
00:42:40: Ich glaube da gibt's nur viele Themenfelder was einfach zu bespielen sind.
00:42:45: auch noch präsenter in der Öffentlichkeit zu sein und das Ganze noch stärker als Alternative zum konventionellen Handel ein bisschen zu zeigen Und zu präsentieren, das ist uns natürlich ganz wichtig.
00:42:56: und das wo wir hinwohlen auch neue Projekte mit unseren Partnern und Partnern im globalen Süden oder Norden.
00:43:03: Gemeinsam umzusetzen ist uns einfach eine Herzensangelegenheit.
00:43:06: aber wenn immer was wünschen darf dann ist es die EZ.
00:43:09: da gibt's für immer und es ist super.
00:43:11: Aber die Eze da braucht's irgendwann nicht mehr umzuzeigen dass der faire Handel Alternative ist weil der faire handelt dann einfach nur mehr der Handel ist.
00:43:19: Mit diesem Wunsch gehen wir jetzt wieder hinaus in die Welt.
00:43:23: Super.
00:43:25: Sehr schön, freu mich!
00:43:28: Und genau solche Perspektiven wollen wir beim RTS Unternehmer Talk sichtbar machen.
00:43:33: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal beim RDS UnternehmerTalk.
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