RTS Unternehmertalk mit Rupert Pichler
Shownotes
Im Gespräch mit Rupert Pichler tauche ich ein in die Welt hinter den Kulissen: Wie wird aus Leidenschaft für perfekten Klang eine erfolgreiche Unternehmergeschichte? Rupert erzählt offen von seinem Weg vom ORF-Moderator zum kreativen Kopf von PanSound, von mutigen Entscheidungen, Innovationen und dem Wert echter Teamarbeit.
Wir sprechen über Herausforderungen, die Balance zwischen Beruf und Privatleben und den Generationswechsel im Unternehmen. Mit viel Herz und Humor teilt Rupert, was ihn antreibt, warum Aufgeben nie eine Option war und wie er heute auf seine Reise blickt. Diese Folge inspiriert alle, die mit eigenen Ideen Spuren hinterlassen wollen.
PanSound
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00:00:05: Herzlich willkommen zum RTS-Unternehmer Talk.
00:00:09: Wir sprechen hier mit Menschen, die im Hintergrund oft Großes bewegen und dafür sorgen dass Erlebnisse überhaupt erst möglich werden.
00:00:17: Denn egal um Veranstaltung Event oder Bühne was wir sehen ist oft nur die halbe Geschichte.
00:00:23: Die andere Hälfte hören und spüren wir.
00:00:27: Heute haben wir einen Gast dessen Arbeit man nicht immer sieht aber sofort merkt wenn sie gut gemacht ist.
00:00:33: Mit Pansound sorgt er für den perfekten Klang, für Stimmung und für Emotion und dafür dass Momente unvergesslich werden.
00:00:42: Lieber Rupert Pichler!
00:00:43: Schön, dass du hier bei mir bist.
00:00:45: Vielen Dank liebe Carmen.
00:00:46: Für die Einladung bin ich sehr gerne gekommen.
00:00:48: Ich freue mich, dass Du dir Zeit nimmst und wir starten gleich mit unserem ganzen Programm das wir uns vorgenommen haben.
00:00:56: Die erste Frage, die ich mir einfallen habe lassen für Dich Wenn du auf einen Event kommst oder wenn du Musik hörst, was fällt dir da als erstes auf?
00:01:08: Ob's gut oder schlecht klingt.
00:01:10: Und ich leide wie ein Hund, wenn ein Konzert miserabel abgemischt ist.
00:01:15: Das ist eine Berufskrankheit und die verfolgt mich eigentlich schon über vierzig Jahre.
00:01:20: Stichwort Vierzig Jahre!
00:01:22: Wie ist deine Laufbahn so angelaufen?
00:01:26: Also ursprünglich ums ganz kurz zu machen... Ich komme aus Wien.
00:01:30: Aufgewachsen hat HTL in Wien gemacht, Musikschule in Wien gemacht.
00:01:35: Glück gehabt nach der Matura beim ORF eine Position zu bekommen als Tonmeister, wie es so schön heißt.
00:01:40: eigentlich war es Lehrling im Wien, im Funkhaus, legendäre.
00:01:45: Radio Städte in Wien, im Wiener Funkhaus.
00:01:48: nach zwei Jahren.
00:01:49: Ausbildung bin ich dann nach Salzburg gegangen.
00:01:51: das klingt da wieder so einfach aber da gibt es eine eigene Geschichte.
00:01:55: auf jeden Fall hat die mit Abtenau zu tun und einer damals jungen Dame und ich bin dann im Landesstudio sehr gut untergekommen.
00:02:05: Der Unterschied zu Wien war, dass Wien einfach ein sehr großer Betrieb war mit sehr viel Abteilungen auf den Mitarbeitern und mit sehr eingegrenztem Aufgabenfeldern.
00:02:15: Und im Landesstudio – so ähnlich wie vielleicht bei Euch auch im Sender –
00:02:19: kannst
00:02:19: du viel mehr machen!
00:02:21: Ich habe mich im ORF-Landesstudium Salzburg sehr gut entwickeln können ursprünglich als Tonmeister, als Techniker.
00:02:29: Ton war immer und ist bis heute meine ganz große Leidenschaft Und zwei Seelen wohnen in meiner Brust, ich habe immer gern schon moderiert.
00:02:37: Ich bin an einer Band gespielt als Teenager dort, wie so schön heißt die "Conferanze" gemacht und man hat das auch im Radio erkannt.
00:02:44: mein damaliger Chef der Horst Springauf hat mich gefragt ob ich nicht Lust hätte eine Sendung auch zu moderieren und es war ein Novum.
00:02:51: wenn du als Techniker angestellt bist dann gibt damals ganz klare Trennung zum Programm.
00:02:57: Und ich habe diese Trennung einfach übersprungen, hab die Chance angenommen und das hat dann darin geendet dass ich ja komplett ins Programm übersiedelt bin war dann Moderator der Morgensendung, guten Morgen Salzburg.
00:03:08: über viele Jahre und aber auch in der Redaktion gearbeitet, Chef vom Dienst gemacht also schon sehr viel lernen dürfen was dann auch sozusagen meine Startbasis war für den nächsten Sprung.
00:03:20: Guten Morgen Salzburg, auch immer wenn ich im Ort unterwegs bin.
00:03:24: Und das sorge ich mir so für gute Laune.
00:03:28: Das mag ich so.
00:03:29: Darauf komme ich da.
00:03:29: Weil nichts schlimmer ist, wie man es in der Früh schon irgendwie auf den Deckel kriegt.
00:03:33: Carmen Aichinger finde ich immer total sympathisch mit Wolfgang Zahnl und die Claudia Schreider, die das machen.
00:03:39: Schön zu hören!
00:03:39: Ja.
00:03:40: Sehr schön zu hören.
00:03:42: Du warst zwanzig Jahre beim ORF?
00:03:44: Zweiundzwanzig,
00:03:45: ja.
00:03:46: Und dann hast du diesen Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.
00:03:52: Wie war das?
00:03:54: Wie kommt man auf die Idee vom ORF selbstständig zu
00:03:57: werden?".
00:03:57: Das hat mir mein Vater auch gefragt, der gleich dazu ergänzt, ob ich völlig verrückt geworden bin.
00:04:03: Landlife gibt man so einen Job ja nicht auf und das hat natürlich Gründe gehabt.
00:04:10: Privates Natur, Midlife Crisis ist ein hässliches Wort dabei.
00:04:15: Ich war so in der Entscheidungs- und Findungsphase Anfang Nach über zwei Jahrzehnten AF und eigentlich immer wiederholen der Tätigkeiten, wo soll denn die Reise mit mir noch hingehen?
00:04:26: Was hat das Leben für mich
00:04:27: bereit?
00:04:28: Das höre ich oft von Unternehmern, dass sie sagen, Sie brauchen eine Abwechslung.
00:04:32: Das ist bei dir dann offenbar auch so.
00:04:34: Ja definitiv!
00:04:35: Und ich habe eine neue Herausforderung haben wollen.
00:04:38: Die habe ich im AF nicht bekommen und dann war für mich die Entscheidung klar.
00:04:43: Ich veränder mich komplett.
00:04:45: Wir haben startet das Abenteuerwirtschaft, Wolfgang Ambrus hat dazu gesungen und verwahrt uns drüber frei.
00:04:51: So ungefähr war es damals auch zum Start wenn man wirklich mit Null noch einmal Reset drückt und nachher mal startet.
00:04:58: Hast du dann sofort Panzhand gegründet oder hast du da noch zwischen Stationen eingelegt?
00:05:06: Das ist eine gute Frage!
00:05:07: Panzhand gibt's schon seit dein neunzehnt neunzig.
00:05:11: Gibt es meinen Gewerbe-Schein als Tornstudium offiziellen Genehmigung Musikaufnahmen produziert.
00:05:19: D.h.,
00:05:20: ich habe als kleines Live-Tonstudio begonnen und sehr viel in der Salzburger Blasmusik und Volksmusik Szene bewegen dürfen, mit dem großen Tobi Reiser habe ich gearbeitet und vielen tollen Leuten, wo ich auch wieder viel gelernt hab – ein bisschen Unternehmerisch ist aber in erster Linie die Liebe zur Musik- und Musikproduktion.
00:05:43: ausleben dürfen und das war so ein bisschen auch meine Basis.
00:05:45: Also sprich, ich war keinen einzigen Tag arbeitslos in meinem Leben, krank nur ein bisschen und hab dann Panzern sozusagen auf eine neue Ebene gehoben.
00:05:55: Und jetzt hat ja Panzer und zwei Geschäftszweige?
00:05:59: Der eine sind die Events und des Anderes ist es Aufnehmen und
00:06:03: Medientechnik kann man eigentlich sagen, alle visuellen Medientechnik.
00:06:09: Ich habe schon auch Glück gehabt bei diesem Umstieg denn ich habe nicht einschätzen können, wo mich diese Reise überhaupt hinbringen wird.
00:06:19: Der Weggang vom OF war auch darin begründet, dass ich in einem Anfall von Leichtzin mich bei den Siemens Festspielnechten als ein neuer Technikpartner beworben habe und einen Konzept ausgearbeitet hab, denn man wollte im Jahr two-tosend drei diese Veranstaltungen der Altstadt auf komplett neue Füße heben Und ich habe den Zuschlag dafür bekommen.
00:06:44: Weil die Riesenverantwortung, aber es ist gut gegangen... War das auch
00:06:48: ein Grund, dass du beim ORF dann weggegangen bist?
00:06:51: Nein,
00:06:51: nein!
00:06:52: Das war eigentlich eine Gleichzeitigkeit.
00:06:54: Ich hab's davon nicht mehr abhängig gemacht.
00:06:57: Es war für mich klar, dass ich mich verändern werde Aber das war natürlich gleich eine erste große Aufgabe Für dieses junge Unternehmen.
00:07:03: Ja was sehr cool ist, ich muss trotzdem nochmal zum ORF zurückkommen.
00:07:08: Wie war das Ende bei ORF?
00:07:10: für dich
00:07:12: Amikal, für beide Seiten, also sprich man hat sich anständig getrennt.
00:07:18: Ich glaube man war überrascht dass ich diesen Schritt mache von der Seite im Studio und für mich war das schon wie ein Beziehungsende Das aber nicht von heute auf morgen passiert ist.
00:07:29: Aber es war ja schon ein großer Schritt für mich.
00:07:32: Du hast ja einige Führungspositionen beim ORF inne gehabt, Chef von Dienst und
00:07:37: so weiter.
00:07:37: Ja, für das verantwortliche Rollend im
00:07:40: Wochenablauf.
00:07:40: Hättest du dann
00:07:40: jetzt irgendwie
00:07:41: auch so ... wie sagt man?
00:07:43: So weiterführende Führungspositionen angepeilt?
00:07:49: Wie ich es vorhin vielleicht etwas verschlüsselt gesagt habe, hab' ich nicht erreicht, was ich mir nicht möglich gemacht.
00:07:55: Ich war grundsätzlich vorgesehen für Abteilungsleitung Und das wurde dann aber anderwertig von meinen Kollegen besetzt und es war für mich die Entscheidung zu sagen, okay der Weg ist jetzt in einer Sackgasse angekommen.
00:08:09: Ich verändere mich ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen.
00:08:13: Ich schätze dir ein bisschen so ein.
00:08:15: Du hast das vorher schon gesagt, dass immer das Gleiche oder Ähnliches zu machen.
00:08:18: Das ist irgendwann wahrscheinlich langweilig?
00:08:21: Ja!
00:08:22: Du brauchst die Herausforderung.
00:08:24: und das führt mir zu meiner nächsten Frage, die mich interessiert Wie denkst du als Unternehmer in dieser Richtung, wenn du jetzt deine Mitarbeiter anschaust?
00:08:37: Dass die Abwechslungsreiches arbeiten und leben können.
00:08:41: Oder wie läuft es dabei dir so ab?
00:08:44: Also Stillstand ist Rückschritt bei mir.
00:08:47: Geht nicht gibt's nicht!
00:08:49: Und ich bin von Grund auf ein extrem neugieriger Mensch, das heißt dass er mich interessiert.
00:08:53: alles was es an Technologie Neues gibt.
00:08:57: Alles was die Welt bewegt und ich bin ein Reisender und ich Bin ein Suchender.
00:09:02: Das ist etwas was auch sozusagen meinen unternehmerischen Weg mitgeprägt hat denn das Nachmachen von anderen hat mich nicht so interessiert als das Finden von neuen innovativen Lösungen.
00:09:14: oder schauen wir mal ob das was im Kopf hab ob's das schon wo gibt.
00:09:18: Manches davon war so und manches aber noch nicht so.
00:09:22: Und das hast du da neu entwickelt?
00:09:25: Ich habe
00:09:25: schon nachher neue Dinge in die Szene gebracht, zurückblickend auf die Neunzigerjahre war der erste, der voll digitale Audioproduktionen machen konnte.
00:09:37: Der digitale Schnitt war etwas revolutionäres denn ein paar Jahre davor haben wir noch Tonband geschnitten mit Terschere und mit Klebestreifen.
00:09:48: Also ich kann auch das noch.
00:09:50: Mein zweites Geschäftsfeld hat genau diese Innovation mehr als gebraucht, nämlich Lösungen, technische Lösungen Audio-Video Steuerungstechnik für Fixinstallationen zum Beispiel so euer Studieplan an einzurichten.
00:10:08: Und da habe Die Ausschreibung für die Planung des Oval, die Bühne im Europark ging auch wieder so einfach gewonnen.
00:10:19: Es war ein harter Weg und habe das Vertrauen bekommen und dann quasi ein Jahr fast in der Baustelle gewohnt.
00:10:27: Und in den letzten Jahren ist das so wahrlich im Betrieb gegangen und seither findet jede Veranstaltung mit dem Mitarbeiter von Pansan statt, was uns unverändert sehr freut und stolz macht auf diesen Erfolg.
00:10:38: Denn diese Bühne ist etwas ganz Besonderes und einzigartiges.
00:10:42: Wie viele Mitarbeiter
00:10:43: hast du?
00:10:43: Wir schwanken zwischen zehn und siebzehn.
00:10:48: Sind jetzt gerade wieder eher am unteren Level und suchen ... Neue Menschen, die die Pansond-Reise weiter mitgestalten wollen.
00:10:56: Schaut's rein bei pansond.at da sind die Jobangebote zu sehen.
00:11:03: Was ist dein Führungsstil?
00:11:06: Nicht Management bei Angst sondern Management beim Vorbild würde ich sagen das ist mein Führungstil.
00:11:11: Ich habe mich immer vor den Karren gespannt und bin immer vorangegangen.
00:11:16: mir nach Flache Hierarchien sehr freundschaftlicher Umgang, also fast eine Arbeitsfamilie.
00:11:24: Aber auch sehr klar wenn es wo eckt und wenn's nicht funktioniert da bin ich dann auch muss dich aber lernen.
00:11:31: schon ist ja konsequent und auch sehr klart wenns nicht funktioniert.
00:11:35: Ja die Konsequenz und Klarheit ist glaube ich ganz wichtig dass man auch Ziele erreichen kann weil sonst wenn man rumherrärt kommt man ja irgendwo hin aber nicht dort wo man eigentlich will.
00:11:44: Für wahre Menschen gar nicht so einfach, habe ich gelernt!
00:11:49: Wie hat sie diese Arbeit auf dein Privatleben ausgewirkt?
00:11:54: Du hast ja sicher ein Privatleben.
00:11:57: Wenig!
00:11:58: Also wenn man sich anschaut was du alles machst, dieser Bereich der andere Bereich... Du hast viele Ideen, du hast viele Innovationen.
00:12:06: Du hast Visionen und du gestern machst die auf den Weg und setzt sie um.
00:12:11: Was passiert dann privat mit einem?
00:12:13: Gibt es da überhaupt eine Familie?
00:12:17: Das hat in der OF-Zeit schon begonnen, sehr schwierig zu sein.
00:12:22: Ich hatte damals zwei kleine Kinder, die jetzt schon sehr erwachsen sind.
00:12:26: Sonn Florian ist vierzig und gerade heute nach Schlaas Vegas zu seinem Geburtstagsreise aufgebrochen.
00:12:31: Doch der Simoner ist drei Jahre jünger.
00:12:34: Beide sind Fixfanker auf einem tollen Biobauernhof in Oberdorf – die Schmuckbauers kennt man vielleicht wenn man auf der Schranne einkauft!
00:12:42: Da sind die Kinder gut untergebracht aber als sie klein waren war der Papa sehr, sehr wenig zu Hause.
00:12:48: Ich denke das betrifft sehr viele die aktiv im Berufsleben drinnen sind.
00:12:52: Man muss da gar nicht selbstständig sein sondern wenn man sich engagiert ist und das war ich auch in der ÖF-Zeit noch dazu zu Zeiten wo andere Leute gerne Radio hören Guten Morgen.
00:13:01: Salzburg beginnt heute für ein Moderator schon um drei Uhr in der Früh Und man isst dann nicht Zuhause der erste Schulterkiss oder wenn das Kind mal krank ist, was auch immer.
00:13:13: Das normale Familienleben leidet unter so einem Beruf.
00:13:16: Bei mir war es halt so.
00:13:17: Peroisst du da jetzt im Nachhinein, wenn du zurück schaust irgendwie dass du so viel gearbeitet hast?
00:13:23: Oder ist das einfach Teil des Businesses?
00:13:27: Wie siehst du das jetzt?
00:13:28: Es ist Teil des Lebens.
00:13:30: aber wenn ich so zurückschaue dann muss ich sagen, das war ein Wärmungsdropfen ganz klar, aber das eine ohne andere hätte nicht funktioniert.
00:13:37: Wie ist deine Beziehung jetzt zu den Kindern?
00:13:39: Sehr gut.
00:13:40: Hast du das irgendwie nachholen können oder auf andere Wege aufgebaut?
00:13:46: Es ging auch so banal, aber die Zeit, die ich daheim war, habe mich immer sehr bemüht, intensiv mit den Kindern zusammen zu sein.
00:13:53: Wir haben es ja früh begonnen schon tolle Reisen zu machen und wir waren viel unterwegs miteinander.
00:13:59: Man kann's nicht wirklich kompensieren, aber es war zumindest ein Ausgleich.
00:14:04: Wenn wir über diese Zeit miteinander reden, dann gibt es keine Vorwürfe.
00:14:08: Es war eine gute Zeit.
00:14:10: Das ist echt schön!
00:14:11: Ich glaube auch... Wir verwechseln Quantität oft mit Qualität und ich glaube wenn man so ein Mensch wie du ist, so schätze das jetzt auch ein, hat man irgendwo diesen Qualitätssinn.
00:14:23: Wenn ich was mache, mach ich's ordentlich.
00:14:25: Und wenn ich die Zeit jetzt mit meiner Familie verbringe, dann mach ich es ordentlich und dafür ist etwas Positives daraus entstanden.
00:14:33: Gute Wahrnehmung an.
00:14:35: Das glaube ich für viele auch wichtig zu wissen, weil oft hat man ja schon ein schlechtes Gewissen.
00:14:41: Wenn man viel arbeitet und nie zu Hause ist oder nicht so viel zuhause ist, dann nackt ihr das öfter mal an einem.
00:14:49: wenn man dann aber sowas hört, hilft es anderen dass sie da ein bisschen drüber
00:14:54: stehen.
00:14:54: Ich glaube schon der zweite Weg als Antwort auf deine Frage die zweite Form ist, dass man mit seiner Frau gemeinsam arbeitet Und das ist in jetzigen Leben, schon seit fünfzehn Jahren der Fall.
00:15:06: Das funktioniert bei uns auch hervorragend und es ist nicht selbstverständlich.
00:15:11: Redet man zu Hause über die Arbeit ja?
00:15:14: Das ist wie bei uns.
00:15:15: Wir reden zuhause mehr über die Arbeiten als wir über alles andere.
00:15:18: Ja aber da hat man auch
00:15:20: was an.
00:15:20: Aber es geht wieder viel weiter oder?
00:15:22: Schon!
00:15:23: Der Weg passt.
00:15:25: Und wenn man gemeinsam an den Strand sieht, das macht schon sehr viel Spaß und gibt Kraft.
00:15:29: Ja es ist definitiv stärker und vor allem wenn die Schwerpunkte so gut gestreut sind wie es bei mir jetzt seit vielen Jahren ist nämlich meine Frau ist die Betriebswirtin und ich darf mich kreativ unternehmerisch bewegen.
00:15:48: Das hat mir zu Beginn meines Unternehmertums definitiv gefällt Carmen.
00:15:53: Ich habe von Betriebswirtschaft wirklich keine Ahnung gehabt, sondern ich war nur einfach schwerstbegeistert von meinen Ideen und den Möglichkeiten.
00:16:02: und jetzt so mit dem Planwagen Richtung Westen.
00:16:05: Sehr gut!
00:16:05: Aber dass dazu auch ein gutes betriebswirtschaftliches Wissen, einen Rechnen auf Gurtzeit dazugehört.
00:16:13: Das haben wir dann auch lernen müssen wie zwei Acht, zwei Neun aus die Wirtschaftskrise damals auch über uns hereingefallen ist.
00:16:21: Wir haben die fünfzig Prozent unserer Aufträge verloren, weil einfach Kunden keine Events mehr machen konnten, weil sie es nicht gegeben hat.
00:16:30: Das war eine schwere Prüfung und da war meine jetzige Frau schon an Bord und die hat dann schon gut darauf geschaut, dass nichts passiert.
00:16:39: Du hast einen sehr langen Weg hinter dir?
00:16:42: Kann man sagen!
00:16:42: Und
00:16:45: du gehst jetzt in Pension.
00:16:47: wie läuft's mit Panzern weiter?
00:16:49: wird das zugesperrt?
00:16:51: Nein, nein!
00:16:52: Ganz im Gegenteil.
00:16:54: Pan Sound verjüngt sich und ich darf das auch offiziell sagen... Ich war heuer in der Folge von Udo Jürgens.
00:17:02: mit Sechsundsechzig fängt das Leben an.
00:17:04: Darum habe ich mir das auch ganz bewusst ausgesucht mit Seixundsechtzig im Oktober von Pan Sound mich zurückzuziehen.
00:17:11: Und ich tue es mit einer extrem freudigen Emotion weil ich hab einen Nachfolger der Pan Sound in meinen Geist übernimmt und in seiner, mit seinen Ideen neu aufladen wird.
00:17:28: Und das Unternehmen sehr gut in die Zukunft führen wird.
00:17:31: Er ist ja auch schon siebzehn Jahre bei mir in der Firma.
00:17:33: ein tolles Beispiel für ihn.
00:17:35: Er hat es kurz zu, Karriere mit Lehre, er hat als Lehrling bei mir begonnen.
00:17:40: Hat keine Lust mehr gehabt, in den Hotel zu gehen und wir sind dann zusammengekommen und hat einen unglaublichen Weg hingelegt.
00:17:48: Tom Ehrlinger ist ein Name, man kennt ihn in der Szene.
00:17:51: Er ist schon als technischen Leiter von Pan-San seit vielen Jahren und bin sehr zuversichtlich dass das ein guter Weg in diese Richtung wird.
00:17:58: Wie hast du diesen Übergang da jetzt?
00:18:02: Wann hat der Prozess begonnen, dass du gesagt hast er wird dein Nachfolger.
00:18:07: wie hast du dies ausgesucht?
00:18:09: auf was hast du geschaut?
00:18:11: Was war dir da wichtig?
00:18:12: Also mir waren wichtig die Kontinuität einerseits dann die Innovation, dass man nach vorne schaut und eben nicht stehen bleibt.
00:18:21: Und ich war in meiner Jugendleistung Sportler und habe Kampfgeist gelernt.
00:18:27: Wärtsbewerb!
00:18:28: Nicht aufgeben!
00:18:29: Leichtert Lit!
00:18:30: Ich war in Wien ein Leichter-Tlit.
00:18:33: um die hundertstel Sekunde laufen und raufen, wenn es nicht anders geht.
00:18:38: Und Tom ist ebenfalls ehemaliger Leistungssportler, er kommt vom Skifahren.
00:18:42: Er war im Kader, im Jugendkader und hat all das also ebenfalls in seiner DNA drinnen wie ich – und das verbindet uns beides Jahr!
00:18:50: Also erforderlich der Techniker, er ist ein kühler Rechner und er ist ihm im Team höchster anerkannt.
00:18:56: und wir haben vor einigen Jahren schon begonnen darüber zu reden Weil bei mir war klar, ich gehe mit sixty-six.
00:19:02: Also wir haben so ein fünf Jahreskant dann ungefähr gestartet.
00:19:05: Tom hat dann nach seinem Jahr die Unternehmerprüfung bereits gemacht und die letzten drei Jahre ist er wirklich parallel mit mir gelaufen.
00:19:14: Und ich bin speziell im letzten Jahr Schritt für Schritt zurückgegangen damit eher auch die Führungsrolle aktiv lernen und erleben kann.
00:19:21: Ich bin kein Sesselkleber, aber ein Begleiter!
00:19:24: Auf wann hast du gewusst dass du mit sixty sechs gehen möchtest?
00:19:32: In dem ich meinen Sechziger in der Corona-Krise nicht feiern konnte, habe ich mir dann vorgenommen, sechsundsechzig.
00:19:39: Das ist echt eine coole Ausrichtung, gefällt mir.
00:19:43: Ja ja so was!
00:19:44: Du bist ja ein sehr großartiger Netzwerker.
00:19:49: und hast du deine Nachfolger da jetzt schon in deinen Netzwerk irgendwie eingeführt oder hast du da Arbeit?
00:19:55: Er muss ja auch Geschäft auf Reisen sozusagen anbahnen Wie durch das, dass du einen mitgenommen hast.
00:20:03: oder was hast du gemacht?
00:20:06: Dass er sich jetzt da auch zurechtfinden kann.
00:20:08: Dass er in der Außenwelt oder bei den Kunden akzeptiert wird.
00:20:12: Das ist über zwei Ebenen relativ einfach gegangen.
00:20:16: Einerseits eben das bestehende Panzer-Netzwerk, das ja eine ziemliche Kraft hat und wo Tom einfach vor zwei Jahren aktiv, würde ich mal sagen bereits als Nachfolger überrevorgestellt worden ist.
00:20:27: Das heißt also der Fokus ist sich schon auf den Tom gefallen und ist dann auch immer stärker und mehr geworden speziell im letzten Jahr.
00:20:34: und jetzt ist es sowieso klar nicht die bin jetzt absolut im Finale.
00:20:38: Und die zweite Ebene darf man nicht unterschätzen nämlich Die ehemaligen zwanzigjährigen sind jetzt vierzig.
00:20:47: Die Vierzigjährigen sind die Nachwuchsführungskräfte oder sind bereits in der Situation, dass sie ein Unternehmen übernommen haben.
00:20:56: Und das ist ein neues besonders cooles Netzwerk.
00:20:59: Denn die Partner mit denen Tom Vermeer jetzt arbeitet, es sind die ganz Großen in Österreich und im benachbarten Ausland.
00:21:08: Das heißt, das sind die bestmöglichen Partnerfirmen, die man haben kann.
00:21:12: Und die sind mit ihm halt vor über zwanzig Jahren in die Berufsschule gegangen.
00:21:17: Spannend!
00:21:18: Und das finde ich sehr cool am Hof, in diese Richtung.
00:21:21: Ja, sehr, sehr cool!
00:21:24: Wer dich kennt weiß wahrscheinlich mit sechsundsechzig ... ja, was der schon gesagt hat, fängt das Leben an und hört es nicht auf.
00:21:30: Hört auch dein Arbeitsleben nicht auf.
00:21:32: Ich habe
00:21:33: vernommen dass du ein Jo unternehmer bist
00:21:39: oder wirst?
00:21:39: Die werden ja ganz genau und das sage ich mit großer Freude denn klar jeder der mich kennt weiss das Aufhören Mit einer sinnhaften Tätigkeit, das gibt es in meinem Leben nicht.
00:21:51: Warum denn auch?
00:21:52: Wäre ja blöd oder?
00:21:54: Ich gehe wieder zurück zu meinen Wurzeln.
00:21:57: Ich geh zurück in die Produktionstechnik und in die Musikausbildung.
00:22:02: Die hat man für meine sogenannte Pensionierung vorgenommen ein Studio zu bauen im Produktionsstudio eine ganz kleine Version vom RTS-Studion wo ich meine musikalische Ausbildung endlich wieder aufnehmen kann.
00:22:16: dass die Hände mit den Seiten in Berührung kommen, bin ein lauter Rock-Gitarist einmal gewesen.
00:22:22: Das möchte ich wieder werden und Produktionen machen.
00:22:28: Die Gemeinde, in der ich wohne und wo ich das bahn werde hat den bezeichneten Namen IBM nämlich Iben im Inviertel und möchte dann die Infrastruktur auch der Musikschule zum Beispiel zur Verfügung stellen.
00:22:43: Jungen Leuten die Tür öffnen in medientechnische Produktionen, Nachwuchsförderung wenn man so möchte und mit dem ganz großen Asset dass ich überhaupt nichts mehr muss aber machen kann worauf ich Lust habe.
00:23:02: Das ist befreiend oder?
00:23:07: Ja das war nicht immer so.
00:23:09: Hat es eigentlich Momente gegeben wo du gesagt hast jetzt habe ich alles hin?
00:23:13: Nein.
00:23:14: Hast du nie gegeben?
00:23:17: Das
00:23:18: ist spannend.
00:23:18: Was nicht heißt, dass es leicht war?
00:23:20: Also wie gesagt, Krise zu Acht das war wirklich nicht easy und in der Zeit war dann auch für mich klar, dass die Abhängigkeit des Eventbetriebes von der Konjunktur einfach massiv ist.
00:23:34: Es ist ja doch ein bisschen ein Zirkusleben, dass du da führst.
00:23:38: Und die Auftragsschnuhe sind sehr dünne.
00:23:43: wenn Wenn man nicht gut geht und wir sind hauptsächlich im Corporate-Bereich unterwegs weniger in der Kultur, dann spürst du das natürlich sofort.
00:23:51: Also war es für mich ein wichtiger zweites Standbein aufzubauen und das wurde dann eben die Pansound Medientechnik, AV-Medientechnik wo ich das so freundlich gesagt hast mit dem innovativen Denken begonnen habe LED VideoWalls als neues Business aufzubauten.
00:24:09: Und das war vor zwölf dreizehn Jahren noch sehr in den Kindern schon Und das war eine sehr richtige Entscheidung.
00:24:16: Wir sind in der Zwischenzeit einer der größten Anbieter von LED-Videowalls im Bereich Verlei und im Bereich Fixinstallation, und aktuell ist mein Team gerade am Rathausplatz in Wien beim Aufbau für das große Public Viewing Event – wenn es ein Songkontest gibt!
00:24:33: Dann stellen wir die XXX Videowall fürs Public Viewen auf und freuen uns, dass wir so tolle Auftritte überhaupt machen können.
00:24:43: Das ist sicher spannend, wenn man einen Sonntkontest begleiten kann oder?
00:24:47: Weltweit wird man gesehen.
00:24:49: Das wird dich an Kunden ja wieder Fans bringen oder dass man sieht okay so eine Wahl will ich bei meiner Veranstaltung auch haben.
00:24:59: wie weit geht es hier eigentlich mit euren Betreuungen?
00:25:05: Seit ihr da weltweit unterwegs oder nur in Europa?
00:25:08: Also weltweit ist sie übertrieben.
00:25:11: das zweite Team also eine Gerade am Rathausplatz.
00:25:13: Und das zweite Team ist gerade in Zagreb, in Kroatien und installiert Digital Signage-Systeme für ein Shoppingcenter.
00:25:22: Das ist eben Schwerpunkt im zweiten Geschäftsbereich, dass wir Bildflächen, Informationssysteme vernetzt, Audio-, Video planen konzipieren und installieren.
00:25:34: Das sind Antwort auf deine Frage – wir sehen die ganze Österreich und rund um Österreich unterwegs!
00:25:39: Jetzt muss ich noch mal zurückkehren.
00:25:41: Du wirst jetzt die jungen Unternehmer.
00:25:44: erwartest du dir da mehr Freizeit?
00:25:46: Ja.
00:25:47: Wie wirst du das machen, weil man weiß ja mit dreißig Stunden Arbeit wird mein Unternehmen nicht hochziehen können.
00:25:55: Das ist absolut richtig!
00:25:57: Wenn ich jetzt in einem klassischen Erwerbsprozess dass ich das Unternehmen als Einnahmequelle habe dann wäre es nicht möglich.
00:26:06: und dem ist aber einfach.
00:26:07: mein Hobby ist was auch wie beruflich weiterhin begleiten wird, mache da mir keine Sorgen.
00:26:15: Und wenn ich es übertreibe, sorgt meine Frau dafür dass sich weder weiß wo zu Hause ist.
00:26:21: Sie gesagt maximal fünfzig Prozent wirst du im Studium verbringen.
00:26:24: den Rest machen wir mit schönen Dingen.
00:26:26: Was habt ihr hier für Pläne?
00:26:28: Nun das wichtigste ist einmal dass wir ein sorgenfreies Lebenabseits vom Arbeitszwang uns neu aufbauen.
00:26:38: Das ist ganz sicherlich eine Veränderung, unsere Interessen sind das meiste davon sehr geteilt.
00:26:45: Wir reisen gern, aber Reisen sind immer nur die Belohnungsstücke von der Torte im Jahr.
00:26:53: Ganz banal!
00:26:55: Wir mögen es gerne zu Hause, wir haben gern Gesellschaft und kochen einfach gern.
00:27:02: Wir werden mit Sport gemeinsam beginnen... und richten uns auch ein kleines Büro ein.
00:27:08: Das gehört nämlich auch dazu, um diese Atmosphäre die wir jetzt so lange miteinander gelebt haben dann auch im kleinen Fortführen zu können.
00:27:17: Außerdem haben wir zwei entzückende Katzen, die auch sehr viel Aufmerksamkeit brauchen.
00:27:21: Ja bei Katzen ist es ja so da wirst du dann zum Diener?
00:27:26: Ich schon lange... Ja, wir sind das Personale, das ist klar!
00:27:30: Also gibt es zwei Geschäftsfelder in Zukunft?
00:27:33: Die Katzen
00:27:34: und die
00:27:34: Studie sozusagen.
00:27:36: Was ich mir beim Studio auch noch dazu baute, ich bin ein spätberufender Gärtner.
00:27:41: Ich habe die Liebe zu Pflanzen entdeckt.
00:27:43: Ich hab früher mit Pflanzen zum Beispiel überhaupt nichts anfangen können.
00:27:46: Und bin jetzt zu Hause für den Wachgarten zuständig und gedeiht ganz gut.
00:27:51: Und ich habe vor mir oberhalb vom Studio – das ist eine schöne Hanglage – einen kleinen Obstgarten anzulegen und hat mir für den Kurs schon eingetragen, wie lernt man Obstbäume schneiden?
00:28:02: Ah ja da werde ich dann engagieren.
00:28:04: Schon mal die Bäume werden wir über keine
00:28:06: Ahnung.
00:28:06: Ich auch nicht aber das soll vielleicht ein bisschen zeigen wo die Interessen hingehen Einfach Freude am Leben haben schauen dass man gesund bleibt Und idealerweise meine Mutter nachmachen, die jetzt dreiundneinzig ist und völlig selbstständig ihr Leben lebt und ich hoffe, dass diese Gene auch in mir drinnen sind.
00:28:25: So sieht's aus, dass du da ein paar gute Gene mitbekommen hast.
00:28:30: Zum Abschluss hätte gerne von dir eine Botschaft an die jungen Unternehmer da draußen oder die jüngeren Leute, die sagen ich würde gern meinen Traum zum Beruf machen und daraus ein Geschäft entwickeln.
00:28:45: Was sagst du denen?
00:28:47: Das ist einmal eine hervorragende Pause!
00:28:50: Man sollte aber um den Weg vom Träumen zum Tun bekommen, sich wirklich die Tools aneignen für Unternehmertum.
00:29:00: Nicht einfach nur auf Hauruck und probieren sondern sich wirklich gut aufmagazinieren.
00:29:05: Heutzutage ist das ja alles so easy.
00:29:06: man kriegt ja alle Informationen Ausbildungsmöglichkeiten Kurse Jungunternehmerprüfung Betriebswirtschaft Marketing all das muss gut besetzt sein sonst macht es auch keinen Sinn.
00:29:17: Man kann aber auch in der persönlichen Dienstleistung selbstständig sein, zum Beispiel in unserem Bereich.
00:29:22: Wir arbeiten sehr viel mit freien Dienstleistern im Eventbereich zusammen – also Freitonechniker und Lichttechniker.
00:29:29: Das ist ein System immer noch notwendig, ohne dem würde die ganze Branche nicht funktionieren.
00:29:36: wenn man unternehmerisch sich auf seine eigenen Talente und das was am wichtigsten ist konzentrieren möchte, ohne Angestellte oder Investments dann wäre so eine frei berufliche Tätigkeit auch ein guter Tipp.
00:29:48: Allerdings, liebe Carmen, das muss man schon dazu sagen, ohne Fleisch keinen Preis!
00:29:54: Man muss bereit sein überdurchschnittlich viel Einsatz zu bringen, dann zu kommen wenn die Arbeit ruft und wenn das Abend ist am Wochenende, wenn die anderen frei haben und es zum Arbeiten ist, dann muss das einfach möglich sein.
00:30:06: Sonst sollte man's lassen.
00:30:08: Also nichts mit Liegestuhl
00:30:09: und... ...Liegestuhl?
00:30:12: Im
00:30:12: Urlaub?!
00:30:13: Ja, aber nicht nach.
00:30:16: Also, zwanzig Stunden in der Woche sind genug.
00:30:19: Dreißig Stunden sind genug?
00:30:20: Nein, sind nicht genug!
00:30:22: Auch für Standardjobs ist das komplett eine falsche Regel, die appellieren alle einen Beruf wieder ernst zu nehmen.
00:30:30: Die Sinnhaftigkeit in einer Erwerbstätigkeit zu finden und neu wertzuschätzen – die Wirtschaft wird ohne diese Einstellung nicht weiter funktionieren können.
00:30:42: Das ist ein wichtiges Anliegen.
00:30:45: Lieber Rupert, danke.
00:30:47: für deine ehrlichen Einblicke, auch für die tiefen Einblicken.
00:30:51: Ich denke du bist ein Vorbild für viele.
00:30:54: also ich bewundere das wirklich wie du alles deinen Weg hingelegt hast und ich bin neugierig auf das Feedback was wir bekommen wenn die Leute draußen uns zuhören.
00:31:08: Da bin ich auch sehr, sehr neugierig und wenn die Einblicke aus meinem Leben für den einen oder die andere ein Impuls sein sollten dann wird mir das persönlich sehr freuen.
00:31:19: Und ich sage danke auch für dieses schöne Gespräch mit dir!
00:31:22: Ich danke dir und genau solche Geschichten wollen wir beim RTS-Unternehmer Talk sichtbar machen wie Menschen hinter den Kulissen mit ihrem Einsatz Erlebnisse möglich machen.
00:31:36: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal beim RTS Unternehmertalk.
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